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KPÖ begrüßt das SeniorInnenticket, verlangt aber dass die Jahrestickets für alle günstiger werden

Verkehr u. Umwelt "Grundsätzlich freut es uns für ältere Generation, dass diese ab Februar ein günstiges VVT-Ticket in Anspruch nehmen kann. Das vergünstigte Jahresticket um 240 Euro für über 60-jährige und das nochmals um 50 Prozent reduzierte Jahresticket für über 75-jährige macht deutlich, um wie viel billiger der öffentliche Verkehr sein könnte, wenn der politische Wille dazu da ist", erklärt der Spitzenkandidat der KPÖ, Roland Steixner. "Einen herben Beigeschmack der Klientelpolitik" sieht Steixner darin, dass die TirolerInnen vergebens auf einen ähnlich günstigen Jugendtarif warten. "Außerdem würden sich auch diejenigen, die weder Jugendliche noch SeniorInnen sind, über ein günstigeres Jahresticket freuen", so der KPÖ-Spitzenkandidat. Er verweist darauf, dass beispielsweise ein Jahresticket allein für die Region Innsbruck derzeit fast doppelt soviel wie das neue tirolweit gültige SeniorInnenticket kostet.

Roland Steixner bringt in diesem Zusammenhang KPÖ-Tirol-Programm "Für ein solidarisches Tirol" ins Spiel. Dort heißt es unter dem Punkt "Solidarische Gesellschaft mit solidarisierter Mobilität" u.a.: "Wir verlangen als Zwischenschritt zum Nulltarif -- analog Wiens -- eine für alle Öffis gültige Tirol-Netzkarte in der Höhe maximal eines Euros pro Tag. SchülerInnen, StudentInnen, Lehrlinge, PendlerInnen, MindestpensionistInnen und -sicherungsbezieherInnen sollten überhaupt zum Nulltarif die Öffis benützen können."

Als Gegenfinanzierung dieser Maßnahmen schlägt Steixner eine Dienstgeberabgabe nach dem Modell der Wiener U-Bahn-Steuer vor.