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KPÖ legte zu - Freude kommt trotzdem nicht auf

Wahlen „1,4 Prozent bzw. 685 KPÖ-Stimmen bedeuten ein Plus von einem halben Prozent. Sie bedeuten auch das beste Gemeinderatswahlergebnis seit fast einem Vierteljahrhundert“, erklärte KPÖ-Spitzenkandidat Josef Stingl am „Tag danach“. Freude komme dabei aber trotzdem keine auf! Insgesamt brachte die Wahl nämlich einen massiven Rechtsrutsch für Innsbruck: „Die FPÖ wurde stärker. Und die Platzgummer/Gruber-ÖVP, die ungeachtet der beschämenden FPÖ-Plakate bis zum Schluss eine mögliche Zusammenarbeit mit der FPÖ zum Ziel hatte, konnte gar 7,3 Prozent zulegen! Und dies trotz aller, fast täglichen Berichte über Schmiergeld und Korruption bei Telekom, trotz bedenklicher und undemokratischer Freunderlwirtschaft in Form von Jagdeinladungen, Mietgeschenken und sehr eigenartigen Geldflüssen innerhalb dieser schwarzen Seilschaften...“

Ein weiteres Indiz für diesen Rechtsrutsch ist für Stingl das negative Wahlergebnis der ebenfalls schwarz gefärbten Liste „Für Innsbruck“ von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer! Sie hatte sich nämlich vor der Wahl entschieden gegen eine Koalition mit der FPÖ ausgesprochen! ...und die WählerInnen „dankten“ ihr dies mit einem Minus von 5,9 Prozent!“

Kopfschüttelnd zeigt sich KPÖ-Kandidat Stingl auch über den inhaltsleeren und banalen Wahlkampf seiner politischen MitbewerberInnen Links der Mitte: „Da braucht sich niemand mehr über diesen 50prozentigen Wählerschwund wundern! Genauso wenig darüber, dass die gesichtslose "Nullprogramm"-Partei der Tiroler Piraten ohne viel Aufwand 3,8 Prozent des Protestpotentials für sich gewinnen konnte. Sie wurde nämlich hauptsächlich über die wochenlange, tägliche Medienpräsenz ihrer deutschen und österreichischen Namensvettern - also ohne eigenes Zutun- ins werbewirksame öffentliche Rampenlicht gerückt!“

„Wenn die Berge wüssten, was sich da unten im Tal so alles abspielt, würden sie sich nur beschämt abwenden“, meint Stingl. Er habe daher gestern den Talkessel Innsbruck verlassen, und seinen Hauptwohnsitz ins einige Kilometer von Innsbruck entfernte Axams verlegt. An seine politischen MitbewerberInnen gerichtet meint er abschließend: „Freut euch nicht zu früh! Ich werde sicher nicht meinen Kopf in den Sand stecken!“