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Leserbrief an die TT

Feminismus Das "Ende der Ungleichheit" ist, sehr richtig bemerkt, noch in weiter Ferne, wie überhaupt jegliche Form der "Gleichheit" oder Gerechtigkeit der Löhne. Nicht nur sind die Frauen (im Grunde ALLE!) als das "andere" bzw. das "zweite" Geschlecht (siehe Simone De Beauvoir) immer noch benachteiligt, sondern auch etliche männliche Kollegen. Warum tummeln sich die Gehälter des Dachdeckers, Busfahrers, Bauarbeiters, Altenpflegers etc eher im unteren Gehaltsbereich, obwohl dies alles verantwortungsungsvolle Berufe sind, wobei andere wiederum, die keinen erkennbaren gesellschaftlichen Stellenwert haben, weit höher liegen. Dennoch: Während der Dachdecker nach Feierabend meist friedlich die Beine hochlegen und sein Bierchen genießen kann, ist für seine Ehefrau der Hausarbeitstag noch lange nicht zu Ende. Die Ungerechtigkeit hat viele Gesichter. Der Fehler liegt im System.

Sylvia Dürr, Innsbruck (KPÖ)