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Leserbrief an Junge Welt

Pressespiegel Betr. Artikel von Gerhard Oberkofler in http://www.jungewelt.de/2015/09-30/026.php

Es muss hier bemerkt werden, dass auch Herr Oberkofler vor nicht allzu langer Zeit Mitglied der KPÖ war und aufgrund innerer Streitigkeiten sich von der heutigen KPÖ distanziert hat. Auch hat er durchaus mitbekommen, dass der KPÖ sämtliches Vermögen nach 2003 quasi abhanden gekommen und Deutschland zugefallen ist. Von wegen "auf dem Erbweg zugefallenes finanzielles Polster"?! Dann mischt er die Zeiten fröhlich durcheinander. Da ist erst von den Gemeinderatswahlen am 11. Oktober die Rede, um schwungvoll in der Nachkriegszeit zu landen, dann eine Riesenrolle vorwärts 1989/1990, um rückwärts im Jahr 1970 bei den "reichen Berufsfunktionären" zu landen. Aha!

Gegen Ende regt sich der Autor des Artikels über die Slogans von "Wien anders" auf. Kann schon sein, dass die eine oder andere Wahlparole schief daherkommt, aber es ist wohl Slogan-immanent, dass sie niemals brillant sind.
Dem Artikel von Herrn Oberkofler weht ein Hauch von Bitterkeit und Neid um.
Es ist immer blöd zur Kenntnis zu nehmen, dass Ex-Kommunisten ein argumentativ schwereres Geschütz auffahren als "normale" Gegner. Da sitzt der Hass- Splitter wohl tief...

Sylvia Dürr, KPÖ, Innsbruck, Austria