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And the winner is...

Standpunkte von Sylvia Dürr

Super klasse, was man so ab und an von der bürgerlichen Presse mitbekommt: So sollen die zehn Top- Rüstungskonzerne in Amerika und Europa 2014 weniger Waffen verkauft haben. Die Bedauernswerten! Das liest sich zynisch, denn immerhin beträgt der Wert dieser Top-10- Waffenverkäufe noch stolze 200 Millionen US-Dollar. Russland und andere folgen auf dem Fuß. usammen mit den europäischen Firmen kommen Unternehmen aus den westlichen Ländern auf einen weltweiten Anteil von stolzen 80%. Deutsche Rüstungsfirmen legten zudem um 9,4 % zu. Tja, die deutsche Wertarbeit ist immer noch schwer gefragt! Insgesamt verkauften die 100 größten Rüstungskonzerne Waffen und die "damit verbundenen Dienstleistungen" (wat is dat wohl?) für 401 Mrd. Dollar. Ein Riesengeschäft. (Der Kapitalismus lebt bestens vom Waffendeal, im Gegensatz zu den Waffenopfern!)

Fragt sich klein Erna nur, wohin all das Waffenarsenal geschickt wird, und unter welchen politischen Kalküls Gruppen und Staaten unterstützt werden, damit diese vermeintliche Gegner bekämpfen können. Das steht auf einem anderen Papier. (Ach wie schön, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!) Alle möglichen Staaten stehen auf der Förder- und Fordererliste, bei denen es einem nur schlecht werden kann angesichts der Kaltschnäuzigkeit der politisch Verantwortlichen Gangster im Wilden Westen. Von illegalen Waffenschiebereien ganz zu schweigen. Aber ist das überhaupt relevant? Legal oder illegal? Beides endet tödlich. Die Staaten mit der propagierten weißen Weste (aber mit dem Schwarzbuch Waffengeschäfte) sollten sich nicht wundern, dass sie derzeit "überrannt werden" (O-Ton Medien) von Menschen auf der Flucht vor eben diesen Waffen.

Die nette Milchmädchenrechnung, keine Waffen= kein Krieg gehört gestern, heute und morgen in die Märchenstunde der Naiven. Warum eigentlich?