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Solidarische Gesellschaft durch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Pressespiegel Auch die TT Sportredaktion stellte der KPÖ einige Fragen
Grundsätzliches?
„Um Freizeit erlebbar zu machen, darf der öffentliche Raum nicht eingeschränkt, kommerzialisiert und mit Verboten belegt werden. Leider gibt es viel zu wenig Angebote an kostenlosen Freizeit- und Sporteinrichtungen. Sport gehört nicht nur zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen, er wirkt auch aggressionsmindernd und trägt zur Gesundheitsvorsorge bei. Es gilt, größten Wert auf den Schul- und Breitensport zu legen.“ (aus unserem Programm „Für ein solidarisches Tirol“) Olympiaworld?
Die Auslagerung der Sportstätten, die nun zur Olympiaworld gehören, war ein Fehler. Diese soll ja erfolgreich wirtschaften, was letztlich auf Kosten der vielen Vereine und SportlerInnen geht, die diese Einrichtung nützen und denen jetzt diese zu teuer kommen. Debatten über eine etwaige Schließung des Eisschnellaufrings und die Nutzung das großen Halle für Events statt Sport zeigen, dass es an der Zeit ist, die Auslagerung rückgängig zu machen.

FC Wacker, HCI?
Sowohl der HCI, als auch FC Wacker gehören, wie einige andere Vereine auch, zu den Aushängeschildern des Tiroler Sports und sollen mit der Verbindung Spitzen- und Breitensport viele animieren, selbst Sport zu betreiben. Subventionen sind im Rahmen daher vertretbar.

Förderschlüssel, Subventionsusancen in diesem Land?
Es müssen die Arbeitsbedingungen für die Vereine an der Basis verbessert werden, die nur durch das Engagement ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter existieren können. Gerade Kinder und Jugendliche haben zu wenige Möglichkeiten, sich frei zu bewegen. Spiel- und Sportplätze dürfen nicht länger Opfer kinderfeindlicher Tendenzen sein.

Infrastruktur und von Ihrer Seite forcierte Projekte?
Der Ausbau von Sporteinrichtungen ist zu forcieren. Aber, die uneingeschränkte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben braucht kostenlose Kultur-, Freizeit- und Sportangebote für alle, insbesondere Kinder und Jugendliche mit am besten selbstverwalteten Freizeiteinrichtungen ohne Konsumzwang. Also, mehr Sporthallen als 1 Eventhalle.

Fehlen diesem Land Veranstaltungen irgendwelcher Genres, gehört manches gestrichen (Tennis Kitz?)?
Die günstige Möglichkeit, Sport zu betreiben, ist wichtiger als Events a la Kitz.

Ihrer Meinung nach vorherrschende Missstände (so sich das nicht mit oben genannten Punkten deckt)?
Nach wie vor werden sogenannte "Bubensportarten" bevorzugt behandelt (zB. gibt es fast in jedem Dorf Fußballnachwuchsmannschaften für Jungs, aber für Mädchen außer in Innsbruck fast nirgends). Wir brauchen auch beim Sport gleiche Rahmenbedingungen für Mädchen und Buben, bzw. Frauen und Männer. Gefördert gehören auch Randsportarten, im notwendigen Ausmaß der Behindertenbreitensport etc.