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Vielfalt statt Einfalt

Pressespiegel KPÖ verlangt von allen Parteien offenen Widerstand gegen die FPÖ-MarokkanerInnen-Hetze
Etwas konsterniert musste KPÖ-Bürgermeisterkandidat Josef Stingl feststellen, dass bis jetzt außer der KPÖ keine einzige(!) der in Innsbruck anzuwerbenden Parteien bisher den Mut fand, gegen diese skandalöse Beschilderung aufzutreten: „Wo bleibt hier jene bitter benötigte charakterliche Grundhaltung der Politik, die in diesen Zeiten zu einer differenzierteren Betrachtungsweise der Probleme auffordert? Anscheinend erweisen sich hier jene vergangenheitsbezogenen Sonntagsreden nichts anderes als – wie so oft – bloß leere Worthülsen! Wo bleibt nebenbei auch der Blick und die Verantwortung für wirtschaftliche Zusammenhänge der zuständigen politischen Entscheidungsträger, wenn man unwidersprochen in einer Fremdenverkehrsstadt wie Innsbruck solche Plakate unwidersprochen duldet?“

Zutiefst betroffen zeigt sich auch der KPÖ-Kandidat Güner Ornulu, als österreichischer Staatsbürger mit migrantischem Hintergrund : „Mir tut das Herz weh, dass in Innsbruck der Wahlkampf einen so niveau- und respektlosen Tiefgang erreichen konnte. Mein Wunsch, dass sich alle Parteien darüber mokieren, hat sich leider nicht bewahrheitet ! Eine breite Front gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung wäre für ein gelungenes Miteinander wohl mehr als nur ein Gebot der Stunde. Schaffen wir Freiräume, in denen ZuwanderInnen und ÖsterreicherInnen kommunizieren und sich gleichberechtigt annähern können ! Machen wir wir also Ernst mit der, von vielen mitdenkenden Menschen empfohlenen Integration!.“