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Vielfalt statt Einfalt – eine Liste für ali

PressespiegelDie Alternative Liste Innsbruck“ (ALI) hat sich für die Gemeinderatswahl am 22. April in der Tiroler Landeshauptstadt den Gemeinderatseinzug als Minimalziel gesteckt. „Wir freuen uns natürlich auch über sieben Mandate, aber wir müssen realistisch bleiben“, sagt Spitzenkandidat der Liste, Mesut Onay. Neben dem Ex-Grünen Onay findet sich auf dem zweiten Listenplatz Tirols Piratin Irene Labner und auf Platz drei, die in einem Jugendzentrum arbeitende 23jährige Diren Cakmak. Oder, auf Platz fünf den „leistbaren Wohnraum-Wanderprediger“ und KPÖler Roland Steixner…


Nicht beteiligen wird sich die Alternative Liste bei der Bürgermeister-Direktwahl. Es weder eineN eigenen Kandidat_in noch eine Empfehlung für eineN Anderen. Ob man nach der Wahl eine Koalition eingehen möchte, oder doch bevorzugt Oppositionspolitik betreiben will, ließen die ALI-Proponenten offen: „Diese Frage stellt sich derzeit noch nicht“, meinte dazu die Zweitgereihte der Liste, Irene Labner.
Sollte es für den angestrebten Gemeinderatseinzug reichen, wolle man sich jedenfalls weiterhin als „Zusammenschluss für konstruktive Bewegungen in Innsbruck begreifen.. Mittels Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen strebe man letztlich an, einen „Zukunftsplan“ zu gestalten, der aber „nicht monolithisch“ zu verstehen sei.
Themen in diesem programmgewordenen und sich entwickelnden Zukunftsplan sind derzeit beispielsweise Integration, Kultur, und Soziales. Vor allem beim Thema Soziales will man sich „gegen die Verbotspolitik und für die Wahrung der Menschenrechte einsetzen“. Das gesamte Programm wird am 22. März öffentlich präsentiert.
Die vollständige Liste umfasst bereits jetzt rund 60 Kandidat_innen. Viele Menschen bekunden uns ihre Solidarität, daher sind wir bestrebt noch bis zum Ende der Einreichfrist weitere Kandidaturen hinzuzufügen um alle möglichen Listenplätze aufzufüllen. Zum Abschluss noch die Vorstellung der Listenplätze drei bis zehn:
Platz 3: Diren Cakmak (23) studiert Erziehungswissenschaft und arbeitet als Betreuerin in einem Jugendverein.
Platz 4: Marco Frei (41) ist Assistent für Menschen mit Behinderung, Musiker, Literat, sowie Darsteller.
Platz 5: Roland Steixner (38) hat Latein und Sprachwissenschaft studiert, arbeitet im Bewachungsgewerbe, wo er auch als Betriebsrat tätig ist, und ist derzeit ehrenamtlich in der Notschlafstelle tätig.
Platz 6: Esther Dos Santos (31) ist dreifache Mutter und weiß um die Schwierigkeiten Bescheid, die junge Familien Tag für Tag bewältigen müssen.
Platz 7: Manuel Weiler (24) ist Sozialbetreuer und Jobcoach und arbeitet mit Menschen mit Autismus zusammen. Von daher sieht er Politik als ein Instrument, um das Füreinander zu fördern, Barrieren abzubauen und mittels Kommunikation positive Veränderungen zu bewirken.
Platz 8: Sabine Schöffauer (38) ist Innenstadtkauffrau und besitzt dort eine Schuhmanufaktur, in der sie Schuhe und Taschen repariert.
Platz 9: Jorin Flick (29) ist seit 2012 in Innsbruck und hat soziale Arbeit studiert. Bereits während des Studiums am MCI war er Studierendenvertreter und nun vertritt er die Interessen der Sozialarbeiterschaft in Tirol als deren Landessprecher.
Platz 10: Gabi Laner (50) arbeitet in der pädagogischen Hochschule in der Vermittlung.

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