Willkommen bei KPÖ Tirol 

Das fortschrittliche Tirol trauert um Dr. Karl Nemec

Pressespiegel Wenn von der Caritas, über die Ärztekammer bis zur KPÖ die Betroffenheit über den Tod von Karl Nemec groß ist, dann ist selbst das nur ein Hinweis und gibt nur im Ansatz wieder, wie groß der Respekt, wie breit das Spektrum seines Wirkens war, wie tiefgehend die Spuren sind, die er in der politischen und menschlichen Landschaft unseres Landes hinterlassen hat.

Ein Contra zum "Anti-Raucher-Volksbegehren"

Pressespiegel Die Diskussion um das don't smoke Volksbegehren treibt seltsame Blüten, und daran hat auch die Linke ihren Anteil, die nicht wirklich damit umzugehen weiß.

Mietkosten und die Eigentumsfrage

Pressespiegel Nach der Anhebung der Richtwertmieten im Frühjahr 2017 dürfen nun auch Bewohner_innen mit sehr alten und günstigen Mietverträgen etwas tiefer in die Tasche greifen:

Frauen im 19.Jahrhundert und heute

Pressespiegel Beim Lesen von Guillaume Apollinaire, einem französischen Autor aus dem 19. Jahrhundert, komme ich nicht umhin, hierzu einige -altbekannte- Gedanken zu formulieren. Man sollte sich den Ärger - wenn möglich- von der Seele schreiben. Denn hinein gefressene Wut ist nicht gerade gesundheitsförderlich.

Frauen im 19. Jahrhundert konnte man in zwei Kategorien einteilen: die Einen waren die Wohlbehüteten, die meist sehr jung verkuppelt wurden, indem sie einem Mann in einer arrangierten Ehe "versprochen" wurden. Die Anderen waren die "Leichtfertigen", die Geliebten, die den Männern aus ihrem sexuellen (vor-) ehelichen Notstand aus der Patsche helfen mussten. Scheinbar bekam die Krone der Schöpfung nicht genug vom Sex und musste sich deshalb außerehelich befriedigen. Einige von ihnen (zB Apollinaire in seinen Schriften) verfielen auf abstruse Ideen wie Polygamie und fanden das Leben der Mormonen mit deren Vielweiberei erstrebenswert. Auch Victor Hugo, Tolstoi und viele andere aus sämtlichen Gesellschaftsschichten goutierten diese Strömung, durchaus mit wohligem Grusel.
Die Romantisierung des Frauenbilds des 19.Jhrds. ist das reinste verlogene Grauen und verkennt die pure Unterdrückung in sämtlichen Lebensbereichen. Ibsens Nora wird im Puppenheim gefangen gehalten, Fontanes Effi Briest , Flauberts Madame Bovary, Balsacs Eugenie Grandet, Dumas´ Kameliendame, usw., alles arme Vögelein, eingesperrt im patriarchalischen System, hoffnungslos herum flatternd auf der Suche nach einem Ausweg.
Egal, ob in der Aristokratie, im Bauern- und ausgebeuteten Arbeiterstand, Frauen hatten nahezu keine Rechte und wurden dazu verdammt, die Gosch zu halten, zu Diensten zu sein, den Haushalt zu führen und Kinder zu gebären. Punkt. Auch in der Künstlerschaft ging es nicht gerade zimperlich zu, hatten die Maler doch ihre Modelle und "Musen", wie sie verharmlosend genannt wurden. Das waren die Mätressen jener Künstler, die von ihnen auf Gedeih und Verderb als Objekte gehalten wurden.
Den einzigen roten Lichtstreif am Horizont vermittelte die sozialistische Bewegung. Und es gab Ausnahmen: einigen Frauen,-Literatinnen, Sozialistinnen wie Rosa Luxemburg oder George Sand und Marie von Ebner-Eschenbach-, gelang es, das Joch der Unterdrückung abzuschütteln. Aber die männliche Vorherrschaft ließ auch nicht die Finger von ihnen.
Obwohl sich heutzutage einiges im Frauendasein geändert hat, ist das alles durchdringende Patriarchat wohl unsterblich.(??) Es wird der Frau nichts geschenkt. Sie muss immer noch um jeden Millimeter kämpfen. Die Prostitution ist geblieben, die Ausbeutung der weiblichen Arbeitskraft, das zweierlei Maß messen in der Gesellschaft. Sexuell ausgenutzt allüberall, nicht nur in Künstlerkreisen. Sich Herausputzen- für wen oder was? (Lustigerweise verhält es sich in der Tierwelt genau anders herum: dort kräht der Gockel kraftvoll aufm Mist und der Pfau schlägt sein buntes Rad. Die Weibchen sind meist unscheinbar.) Den Menschenfrauen hat man jahrhundertelang eingetrichtert, sie sollten ein bisschen dumm und schön sein, solange sie jung und saftig sind wie frisches Obst. Pech, dass sie im Alter aussortiert werden. Plötzlich welkes Fallobst.
In Würde altern? Meist winkt zu (schlechter) Letzt die Altersarmut. Und die ist weiblich.
Nix Amen.

Sylvia Dürr

FP- Wahlkampfauftakt und Kickl Sager

Pressespiegel Der Fascho Wahlkampfauftakt fängt ja schon mal beeindruckend an. Dass es bei der FPÖ langweilig wird, kann man ja nun nicht sagen. Eher lächerlich. Und brandgefährlich. Schwarzgekleidete, sonnenbebrillte, respekteinflößende Bummbumm- Trommler eskortierten im Stechschritt die obersten FPÖ-Mannen in den dicht besetzten Congress- Saal. Ein Schelm, wer da Parallelen zur Vergangenheit sieht. Das wäre nach Drache Strache und dessen Adlatus Abzwerger eine "Verharmlosung des Nationalsozialismus". Ganz schön dreist. Wahlkampfleiter Patrick Haslwanter, Spitzenkandidat von Ibk Land, hatte die famose Idee dieser Inszenierung. Pikanterweise wurde er sogar unter Gerald Hauser aus der Partei ausgeschlossen, da er zu "verhaltensauffällig" war. (Renitente Schüler, die ihre Kollegen malträtieren, nennt man so. Oder Irre, die die braune Vergangenheit lobpreisen).
Der neue FP- Innenminister Kackl Kickl steht dem Scheiß in nichts nach. Auch er möchte verbal nur ein bisschen provozieren und zeigen, wos in den nächsten Jahren für Asylwerber lang geht. Nämlich in Grundversorgungszentren, in denen diese konzentriert werden. Das ließ er in einer Pressekonferenz der Jahresbilanz des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl verlauten. (Fremdenwesen= fremde Wesen= Aliens aus Dreckslochländern).
Konzentrationslager. Schubhaft. Fremdenhatz. Großhirnvergiftung. Bücherverbrennung.....?
Das ist erst der Anfang.

Sylvia Dürr

Wogegen und wofür mensch schon jetzt auf die Straße gehen kann – zu den Protesten gegen Türkis-Blau

Pressespiegel Die vergangene Kundgebung vom 18.12. gegen Türkis-Blau in Innsbruck kann sich sehen lassen. Die Proteste waren bunt und vielfältig und es war möglich, am Tag der Angelobung weit über 1000 Menschen in Innsbruck auf die Straße zu bringen. Einige sprechen gar von über 2000 Menschen, die sich am Landhausplatz versammelt haben sollen.

...die wirklichen Probleme unserer Gesellschaft oder: quod erat demonstrandum;

Pressespiegel Wie viele & dennoch viel zu wenige folgte ich gestern der Einladung zur Demo in Innsbruck gegen die türkis-blaue Regierung. Viele Leute für innsbrucker Verhältnisse – allemal!

...der Rahmen für Meinungs- & Versammlungsfreiheit wird allerdings zusehends mehr und mehr eingeschränkt. Wenn wir als kritische Aktivist_Innen diese Einschnitte akzeptieren, werden sie heimlich, still & leise immer mehr; die Möglichkeiten legalen Protestes immer weniger!

Presseinformation Tag-X-Demo

Pressespiegel Gegen die Normalisierung von Rechtsextremismus


Demonstration am Tag der Angelobung: Montag dem 18.12. um 18.30, Landhausplatz Innsbruck

In Innsbruck die Verhältnisse zum Tanzen bringen

Pressespiegel Die KPÖ-Innsbruck hat bei der vergangenen Landeskonferenz beschlossen, sich am Programmbildungsprozess von ALI (Alternative Liste Innsbruck) zu beteiligen.
Tatsächlich ist diese Entscheidung mit breiter Mehrheit, aber nicht einstimmig gefallen. Das hat in erster Linie mit einem Vorfall zu tun, der sich vor zwölf Jahren ereignet hat und der nach wie vor die linke Szene in Innsbruck entzweit. Das ist zur Kenntnis zu nehmen.

Tag X Demo

Pressespiegel Wir – NGOs, Flüchtlingsinitiativen, politische und ­zivilgesellschaftliche Organisationen und Bündnisse, sowie engagierte Persönlichkeiten – ­finden uns mit dem Rechtsruck nicht ab! Am Tag, an dem die schwarz-blaue Regierung angelobt wird („Tag X“), werden wir bunt, lautstark und zahlreich am Landhausplatz in Innsbruck protestieren! Für den darauf folgenden Samstag rufen wir zur bundesweiten Großdemonstration um 14 Uhr am Wiener Westbahnhof auf!