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Antifa

Zermürbendes Warten im Rückkehrzentrum

Antifa Alarmiert von der NGO Asyl in Not organisierte der Innsbrucker Gemeinderat Mesut Onay von ali mit anderen PolitikerInnen einen unangemeldeten Besuch im "Rückkehrzentrum" Bürglkopf in Fieberbrunn, einer sogenannten "Rückkehrberatungs- Einrichtung". Wieder so ein widerwärtiges, verharmlosendes Wort, das sich wohl blauschwarze Beamte mit sicherer Pension ausgedacht haben. Als "idyllischer" Zen- Ort zum Kontemplieren ohne Ablenkungen, 7 km von Fieberbrunn entfernt, wo sich Fuchs und Has gute Nacht sagen, könnte man sich dies für Managerseminare oder zivilisationsmüde Touristen vorstellen.
Der nicht freiwillig dahingekommene Flüchtling soll dort wohl in Ruhe über seine- meist ungewollte- Rückkehr sinnieren. Wenn er dann irgendwann - mithilfe von Medikamenten oder sonstwas Unerfreulichem- zur Einsicht gekommen ist, dass man als Staatenloser irgendwo auf der Welt genauso entwürdigend sein Dasein fristen kann wie in Austria, dann wird er endlich die Einsicht haben, auszureisen. Der Austria-Himmel sei Dank! Ab ins Nirwana! Egal, ob es sich um integrierte Familien oder Solomenschen handelt.
Die Unterbringung am Bürglkopf, weitab von jeglichem sozialen Geschehen, quasi am Arsch der Welt, ist absolut inhuman und untragbar für die Menschen, besonders für die Kinder. Kontakt zur Bevölkerung ist kaum möglich. Auch sonst weit und breit keine sinnvolle Beschäftigung, keine Zerstreuung, keine Weiterbildung, keine Sprache erlernen, keine psychologische Betreuung. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Isolationshaft und einem Isolationsheim aufm Berg, Mitte Mai noch schneebedeckt? Kaum zu glauben, auf was für abstruse Ideen heimattreue Saubermänner kommen, wenns um das Finden von Örtlichkeiten geht. Um nicht zu sagen "Konzentrationszentren" oder "Konzentrationslager" (Immerhin wurden vor paar Tagen an anderer Stelle die "Ausreisezentren"-Taferln RATZfatz entfernt. Aber am Inhalt ändert sich nix.)
Der Status STAATENLOS ist so ziemlich das Schlimmste, was einem Erdling wohl passieren kann....damals und heute....
Kurzes Zitat zum Schluss: "Der Pass ist der edelste Teil eines Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustande wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustande kommen, auf die leichtsinnigste Art, und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird." Bertolt Brecht, Flüchtlingsgespräche 1940/41

Sylvia Dürr

Bruchrechnen

Antifa Wenn man wie in einem mathematischen Bruch als Zähler Bürgerwehr, Auffanglager, rechtsextreme Taten setzt, gibt es immer denselben gemeinsamen Nenner namens Flüchtlinge. Oben im Zähler kommen desweiteren noch Begriffe wie Aufnahmezentren, Ausschiffungs-und Anlandeplattformen hinzu. Dieser neudeutsche menschenfeindliche Kauderwelsch könnte man auch einfach unter Neonazis und Konzentrationslager subsumieren. Aber warum ehrlich ausdrücken, wenns auch auf die krumme Tour geht.

Zimperlich am Brenner

Antifa Nach jeder Brenner-Demo gegen die bevorstehenden „Flüchtlingsbarrikaden“ der gleiche Senf: Berufsdemonstrat_innen, linkslinke Chaot_innen die eskalieren, Straßenschlachten liefern, Verwüstung und Eigentumsschädigung verursachen und denen Gewaltbereitschaft nicht fern ist. Die Brennerianer_innen haben es satt – erste (Unternehmer_innen) überlegen den Abzug.

Innsbruck gegen Faschismus - Aufruf zu Solidarität und Menschlichkeit!

Antifa Für den 21. November ruft das breite Bündnis "Innsbruck gegen Faschismus" zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung auf, um ein starkes Zeichen gegen die geplante rechtsextreme Kundgebung der sogenannten "Identitären" an der Annasäule zu setzen. Unter dem Motto "Solidarität und Menschlichkeit" wird ein Demozug beim Franziskanerplatz um 14:00 startend zuerst mit Musik untermalt durch die Straßen Innsbrucks ziehen, um dann am Stadtforum eine abschließende Kundgebung mit Redebeiträgen abzuhalten. "Innsbruck gegen Faschismus" ist ein breiter Zusammenschluss aus vielen verschiedenen Organisationen, die in den unterschiedlichsten Bereichen wie etwa Kultur, Religion oder auch Politik - auch KPÖ und GLB - tätig sind.

Solidarität und Alltag

Antifa Am Sonntag zogen unter dem Motto „Flüchtlinge willkommen!“ zehntausende Menschen durch Wien – ebenso ein großartiges Zeichen der Menschlichkeit, die über hunderttausend Menschen beim anschließenden Konzert „Voices for Refugees“ am Heldplatz. Jetzt ist wieder im Alltag eingekehrt.. Und da gibt’s Menschen, die den Flüchtlingen mit Solidarität, Hilfsbereitschaft und persönlichen ehrenamtlichen Engagement begegnen und Menschen denen die Flüchtlingswelle Angst um ihre eigene Existenz verursacht.

Ist Separation das Ziel, ist Asyl auf Zeit das richtige Mittel.

Antifa „ Die ÖVP schlägt wegen der hohen Flüchtlingszahlen Asyl auf Zeit vor. Die SPÖ kann sich das ebenfalls vorstellen“ ( siehe Standard 22.9.2015): Ja, da ist ja unserer Regierung wieder etwas Gescheites eingefallen: Bis vor kurzem wurde noch von allen Seiten bekräftigt, wie wichtig es ist, dass sich Ausländer gut integrieren können. Auf keinen Fall sollten bei uns Parallelgesellschaften wie in Frankreich entstehen.

Das Lied von Linz und der braunen Au

Antifa Zwischen Linz und der Au, der braunen Au
saßen einst zwei Hasen
fraßen ab das grüne, grüne Gras
fraßen ab das grüne, grüne Gras
gründlich gierig wie die Sau.

Teil des eigenen Beitrages zur Befreiung - Ein Tiroler Kommunist

Antifa Egon Erwin Kisch, porträtierte die großen Veränderungen seiner Zeit. Als Berichterstatter aus dem Spanischen Bürgerkrieg veröffentlichte er 1938 die Geschichte des jungen Tiroler Kleinbauern Max Bair, der seine drei Kühe verkauft hatte, um gemeinsam mit drei Freunden zum bewaffneten Kampf an der Seite der Spanischen Republik zu ziehen.

Burschenschaften

Antifa Was sind Burschenschaften und als was begreifen sich Burschenschaften? Auf der Homepage der Deutschen Burschenschaft können wir folgendes lesen: "Vor rund zwei Jahrhunderten - im Jahre 1815 - begann die Geschichte der Burschenschaft als revolutionäre Bewegung für die Freiheit und Einheit der Deutschen Nation, gegen feudale Kleinstaaterei, für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung des Bürgers in der Politik."