Willkommen bei KPÖ Tirol 

Partei

Zivildienst für Frauen?

Partei Zivildienst für Frauen?
Aber ja. Zuerst jedoch: Halbe - Halbe in der Familie: d.h. Männer putzen, kochen, versorgen Säuglinge, auch in der Nacht. Lernen mit den Schulkindern, besorgen das tägliche Einkaufen, lehren den Kindern, wie sie sich benehmen sollen, wie Konflikte ohne Gewaltanwendung gelöst werden können, begleiten sie zum Zahnarzt, trocknen ihnen die Tränen, leben ihnen Altruismus vor, kämpfen wie die Löwen um die uralte Forderung "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" setzen sich mannhaft für Ambulatorien ein, in denen Frauen, psychisch und physisch gut betreut Kinder zur Welt bringen oder einen Schwangerschaftsabbruch machen lassen können, und zwar auf Krankenschein. Und wenn wir dann Geschlechtergleichheit erreicht haben, dann können wir gerne über Zivildienst auch für Frauen diskutieren. Was man so hört, kann das Leben beim Bundesheer auch so seine Reize haben.

Rosmarie Thüminger

Wir trauern: Ludwig Mattlschwaiger "Wörgls letzter Kommunist" verstorben

Partei
In Wörgl gibt es wahrscheinlich nur ganz wenige, die "Wörgls letzten Kommunisten" Ludwig Mattlschwaiger (so bezeichnete ihn im Sommer 2015 Vizebürgermeister Taxacher "über die Gassn" nicht kannte. Und "Luggi", wie er meist gerufen wurde, war auch in Wörgl eine Institution, als Lokführer, als GLB-Personalvertreter, als Gewerkschafter, als KPÖ-Kandidat bei diversen Wahlen, als Kaninchenzüchter und Preisrichter, als Fußball-Schiedsrichter,...

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Partei Die KPÖ tritt bei der EU-Wahl mit Katerina Anastasiou ins Rennen. Gerda Pastyrik und Sylvia Dürr stehen von der KPÖ-Tirol auf der Bundesliste. Die KPÖ ist die einzige Kraft am Stimmzettel, die das bestehende System hinterfragt. Daher fällt denen, die eine klare Haltung für einen Systemwechsel am Stimmzettel zum Ausdruck bringen wollen, die Wahl ein weiteres Mal nicht schwer.

2.12.2015 – Diskussion: Der europäische Flüchtlingsimperialismus

Partei im KPÖ-Parteilokal, Gumppstraße 36, 6020 Innsbruck

Wenn der Staat hilft – nicht wegen seines „menschenfreundlichen Gesichts“

Das hat noch jeder Herrschaft gut gefallen, wenn die ihr Untergebenen ihren Herren gute Taten zugute halten. Aus der Perspektive der Regierenden auch verständlich angesichts dessen, was sie als Verwalter eines kapitalistischen Standorts ihrem Volk tagtäglich zumuten.

Rechtsruck in Österreich und Europa - wie weiter für die Linke?

Partei Vortag und Diskussion von und mit Mirko Messner

Freitag, 13. November 18:00
KPÖ-Lokal Innsbruck (Gumppstraße 36)

Die jüngsten Wahlgänge in Österreich haben eine große, unübersehbare Gemeinsamkeit: den stimmenmäßigen Aufschwung der FPÖ: Burgenland 15% (plus 6%), Steiermark: 27% (plus 16%), Oberösterreich 30% (plus 15%), Wien: 31 % (plus 5%).

Die Wahlallianz - ein Signal

Partei Mit den zustimmenden Beschlüssen der KPÖ, der Piratenpartei und der Partei "der Wandel" zu einer Kooperationsvereinbarung* ist die Wahlallianz dieser drei Parteien für die Europaparlamentswahl am 25. Mai auf Schiene. Ein Kommentar von KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner.
Zum ersten Mal kandidieren damit drei sehr unterschiedliche Parteien gemeinsam bei einer bundesweiten Wahl; sie respektieren dabei die Autonomie jedes Bündnispartners genau so wie die gemeinsame oppositionelle Ausrichtung, die sich den aktuellen Entwicklungen des neoliberalen Kapitalismus, sowohl auf österreichischer als auch auf europäischer Ebene, entgegenstellt.

KPÖ trauert um Hans Waldhart (1933-2013)

Partei Hans Waldhart, Urgestein der Tiroler KPÖ, ist tot. Noch im Mai feierte seine Familie und die Tiroler Landesgruppe der KPÖ gemeinsam seinen 80. Geburtstag, aber nun hat ihn seine Krankheit, die er lange Zeit versuchte zu ignorieren, gestern endgültig eingeholt.

95 Jahre KPÖ: Happy Birthday

Partei Vor 95 Jahren, am 3. November 1918, wurde in Wien die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) gegründet. Entstanden in der revolutionären Phase zum Ende des 1. Weltkrieges ist die KPÖ ein Kind der Oktoberrevolution in Russland 1917 und der revolutionären Bewegung in Österreich am Ende der Habsburger-Monarchie, die mit dem Jännerstreik 1918 ihre Kraft gezeigt hatte.

„Warum nennt ihr euch KommunistInnen?“

Partei Eine Antwort darauf
So ziemlich alle KPÖ-Mitglieder können davon berichten, dass sie bisweilen gefragt werden, warum wir den Kommunismus im Parteinamen führen, und es wird uns versichert, dass es wahltechnisch viel einfacher wäre, wenn wir uns umbenennen würden. Ganz abgesehen davon, dass die Praxis gezeigt hat, dass es nichts hilft, einfach unter anderem Namen zu kandidieren, wenn die Organisationsbasis nicht eine breitere ist, als sie es wäre, wenn die KPÖ allein kandidiert, gibt es durchaus auch andere Gründe, warum wir das „K“ nicht einfach wie einen alten Mantel abstreifen können und wollen:

KPÖ-Urgestein Hans Waldhart feierte seinen 80iger!

Partei „Resignieren ist eine Möglichkeit, aber nicht erlaubt.“
Mehr als zwei Jahrzehnte lang übte Hans Waldhart einen zentralen Einfluss in der KPÖ Tirol und in der GE bzw. dem GLB aus. Zur KPÖ Tirol fand er seinen Weg nicht durch konkrete Berufserfahrungen sondern aufgrund einer Zufallsbegegnung, die seinem theoretischen und philosophischen Interesse entgegenkam.