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Standpunkte

Verschwendung von Lebensmitteln

Standpunkte von Roland Steixner
Jüngst gingen die Bilder von Christian Figallo durch das Internet und gelangten sogar in die Printmedien, die angesichts des "Weihnachtsloches" sonst nicht viel zu berichten wussten. Dieser hat am 28.12.2012 den Biomüll der Firma Hörtnagl in Innsbruck fotografiert. Die Biotonnen waren randvoll mit Fleisch- und Wurstwaren gefüllt. Angesichts der Tatsache, dass weltweit täglich über 24 000 Menschen verhungern, kann einem schon leicht übel werden, wenn hier sichtbar wird, wie viele Lebensmittel weggeworfen werden, den diese Tonnen bei der Firma Hörtnagl sind selbstverständlich kein Einzelfall sondern trauriger Alltag in der Lebensmittelindustrie. Ein übles Gefühl in der Magengrube beschleicht uns, dass die Verteilung von Lebensmitteln durch den Markt doch nicht so effizient geschieht, wie uns die vollen Ladentheken unserer Geschäfte glauben machen wollen. Hier wird offensichtlich, dass die Kehrseite der Überfülle an Lebensmitteln, die in den Geschäften täglich zum Verkauf angeboten werden, eine enorme Ressourcenverschwendung ist, die uns als Verbraucher nur zu oft nicht bewusst ist.

Kleiner Schlauberger Wendelin!

Standpunkte
von Josef Stingl

Die TirolerInnen wählen bald ihre Landtags- und Nationalratsabgeordneten. Aber nicht nur hier, sondern auch im „italienischen Teil Tirols“ dürfen die WählerInnen dem Parlament neue Gesichter verpassen. Angst und Panik herrscht da jetzt, allerdings bei den schwarzen und rosa Mandern hüben wie drüben! Immerhin ist aufgrund ihres Sozialraubes und ihrer Belastungspolitik der Verlust eines Teiles ihrer bisher sehr einträglichen Futterkrippe zu befürchten...

Eine andere Politik ist nötig

Standpunkte von Roland Steixner
Der neoliberale Konsens in Europa wurde weder durch die Bankenkrise 2007 nicht erschüttert. Im Gegenteil: Nachdem die Allgemeinheit die Banken mit Milliardenbeträgen retten durften, müssen nun diese Löcher in den öffentlichen Kassen wieder gestopft werden. Die Banken machen dagegen weiter wie bisher, auch wenn sie mit teuren Werbekampagnen versuchen, ihr Image aufzupolieren. Die politischen Eliten haben allerdings nichts daraus gelernt, sondern tun so, als sei es unbedingt nötig auch noch die letzten Reste des Sozialstaates abzumontieren.

Arbeit macht krank!

Standpunkte
von Josef Stingl

Im Jahr 1970 wurden 57.000 ArbeiterInnen und Angestellten die Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension zugestanden; 2007 waren es 87.600 Personen.. Glaubt man der Darstellung seitens der Politik, sei dies ein vermeintlich „dramatischer“ Anstieg... Doch weit gefehlt! Faktisch blieben die IP-Pensionsanteile über den Zeitraum von fast 40 Jahren annähernd konstant , nämlich bei rund 26 Prozent! Das heißt im Klartext, dass die Erklärung für diese steigenden Zahlen eigentlich bloß darin liegt, dass in Österreich gemäß dem gestiegenen Anteil an Arbeitskräften immer mehr Personen eben auch einen Pensionsanspruch erwerben...

KPÖ: Reallohnsenkungen vorprogrammiert

Standpunkte von Roland Steixner
Jubel muss wohl bei den Arbeitgebervertretern eingestellt haben, nachdem sich die GewerkschafterInnen mit 2,98% Lohnerhöhung abspeisen ließen, auch wenn es aus der WKÖ heißt, dieser Abschluss sei "gerade noch vertretbar". Denn keinen Grund zur Freude haben die Angestellten im Handel. Aber nicht nur im Handel sind die Abschlüsse mager. Auch in der Sicherheitsbranche werden die KollegInnen mit 3% abgespeist. MetallerInnen und Reinigungskräfte dürfen sich über ca. 3,4% Lohnerhöhung "freuen". Doch auch für diese gilt: Der Gehaltzuwachs wird durch die Inflation aufgefressen.

Bert Brecht: "Wir alle sind Ausländer - fast überall in der Welt."

Standpunkte Von Sylvia Dürr
Frage: Warum wird die Asyldebatte in den Medien dermaßen hoch gepuscht (anstatt die Fluchtgründe eindeutig darzustellen)?
Gretchenfrage: Warum erscheint es dem Inländer derart unangenehm, Flüchtlinge zu sehen, gar mit ihnen in Kontakt zu treten?
Preisfrage:
Warum steckt man nicht einmal die gesamte Politikerriege in ein "Kompetenzzentrum für aufenthaltsbeendende Maßnahmen"?

Große Pelzdemo 09

Standpunkte Dienstag 8.Dezember
Start: 16.00 Triumphpforte, Innsbruck

Auch dieses Jahr findet die alljährliche Pelzdemo des VGT in Innsbruck statt. Gesetzlich ist die Tötung von Tieren zur Pelzgewinnung seit 1998 bereits verboten. Dennoch gibt es noch immer Geschäfte, die Tierpelze verkaufen. Daher muss auch der Verkauf von Tierpelzen endgültig verboten werden, damit dieses Geschäft mit dem Tierleid ein Ende hat.

Der Vertrag von Lissabon ist kirchenfreundlich

Standpunkte Von Roland Steixner
Jubel bei den Kirchen: Der Vertrag von Lissabon, der mit 1. Dezember in Kraft tritt, „bedeutet für die Christen einen doppelten Fortschritt“ so der Integrationsbeauftragte im Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz, Diakon Prof. Franz Eckert, im Gespräch mit "Kathpress". Einerseits, weil sich die EU „zu einer Wertegemeinschaft“ entwickle, andererseits weil mit dem Lissabon „die Seele Europas“ im Recht festgeschrieben werde.

Das Kreuz von Lissabon

Standpunkte Von Roland Steixner
Ernst Strasser hatte laut einer Aussendung der APA vom 26.11.2009 als einer der ersten EU-Parlamentarier einen Entschließungsantrag des Europäischen Parlaments für die Beibehaltung von Kruzifixen in öffentlichen Gebäuden unterschrieben.

"Christen" machen wieder mobil

Standpunkte Von Roland Steixner
Nicht nur Redout, die lesbisch-schwule Parteigruppe der KPÖ, sondern auch die erzreaktionäre Lobby der SchwulengegnerInnen, die sich unter dem Namen "Christliche Partei Österreichs" (CPÖ) formiert, steht dem geplanten "Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft" kritisch gegenüber - wenn auch aus anderen Gründen. So starten die Christen demnächst eine Briefaktion an katholische PolitikerInnen mit der Bitte, das geplante Gesetz zu verhindern. Hier eine Blütenlese der darin vorgebrachten Argumente1: "Wussten Sie, dass bereits jetzt heterosexuelle und homosexuelle Lebensgemeinschaften vor dem Recht gleichgestellt sind? Das Zivilrecht bietet schon heute die Möglichkeit, nichtehelichen Partnern Sicherheit zu geben."