Willkommen bei KPÖ Tirol 

Wohnen

Der Markt schafft keinen leistbaren Wohnraum

Wohnen von Roland Steixner
Wer sich von der Richtigkeit dieser Aussage überzeugen will, braucht sich nur die Immobilienpreise in den einzelnen Gegenden Tirols ansehen. Hier wird deutlich, dass die Landeshauptstadt Innsbruck und der Bezirk Kitzbühel Spitzenreiter sind. Gerhard Fritz, Innsbrucker Gemeinderat der Grünen sagt, dass die Deckelung der Mietpreise auf dem privaten Wohnungsmarkt "ein Ding der Unmöglichkeit" sei. Das ist die grüne Antwort auf das Merkel'sche Diktum von der Alternativlosigkeit der neoliberalen Reformen. Was allerdings noch immer nicht bis zu SPÖ und Grünen durchgedrungen ist, ist die Tatsache, dass es ehrlicher wäre, wenn die von der öffentlichen Hand finanzierten Mietzinszuzahlungen gleich Vermietersubventionen genannt werden. Diese dienen nämlich nur dazu, die hohen Mietpreise zu stützen. Selbstverständlich wird damit der Kapitalzustrom in den Immobilienmarkt erst recht verstärkt.

Die KPÖ-Tirol verlangt: Mietzinsobergrenzen einführen!

Wohnen Derzeit dreht die Landesregierung an den Wohnbauförderungsdarlehen. Die Mindestlaufzeit wird auf 25 Jahre erhöht. Die Darlehensnehmer sparen sich dank der neuen Konditionen 480 Millionen Euro auf 40 Jahre. Ob es sich allerdings um einen "großen Wurf" handelt, sei dahingestellt. (www.tt.com)
Ansonsten wird nur an den Bauvorschriften herumgedoktert. An den Ursachen für die hohen Wohnkosten wird nicht gedreht. Mietzinsobergrenzen sind für die Mitglieder der Landesregierung leider immer noch ein Fremdwort.

Endlich Rezepte statt politischer Luftblasen?

Wohnen von Roland Steixner
Am 10. Jänner fand eine Podiumsdiskussion zur Vorstellung des ÖGB-Strategiepapieres Wohnen 2020 statt. Es diskutierten Mag. Thomas Pupp, Landrat zuständig für Wohnbauförderung, Hannes Gschwentner, Geschäftsführer Neue Heimat Tirol, Baumeister DI Anton Rieder, Landesinnungsmeister Bau und Abgeordneter zum Nationalrat Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz zum Thema, wie Wohnen in Tirol günstiger gemacht werden könnte. Die Diskussion wurde von Andreas Huss, Umweltsprecher der Gewerkschaft Bau-Holz, moderiert.

KPÖ: Wohnbauförderung - ein Zuckerl für die Reichen?

Wohnen von Roland Steixner
Haben Sie auf Ihrem Lohnzettel auch schon entdeckt, dass Sie Wohnauförderungsbeitrag leisten? Rechnen Sie damit, in nächster Zeit NICHT in den Genuss einer Wohnbauförderung zu kommen? Nein? Dann teilen Sie das Los der Mehrheit der ÖsterreicherInnen. Richtig absurd wird es allerdings dann, wenn derart geförderte Eigentumswohnungen vermietet werden. Es gilt frei vereinbarter Mietzins. Quasi so als ob in der Wohnung keine öffentlichen Gelder steckten. Beim Wohnbauförderungsgesetz 1968 war das noch etwas anderes. Die Wohnungen, die mit Mitteln des WFG 1968 errichtet wurden, unterliegen, auch dann wenn sie gekauft und weitervermietet werden, dem Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes und bieten damit noch eine gewisse Rechtssicherheit für die MieterInnen.

Miete, Betriebskosten, Kapitalismus

Wohnen von Roland Steixner
kandidiert auf dem 5. Listenplatz von "KPÖ - Liste Josef Stingl"
Neulich wurden wir bei einer Veranstaltung von einem Vermieter "aufgeklärt", dass eigentlich nicht die hohen Mieten das Problem seien, sondern die überhöhten Betriebskosten und Heizkosten. Weiters sieht mensch immer wieder, wie Haus- und Grundbesitzer mit den "hohen Erhaltungskosten" einer Wohnung argumentieren.

KPÖ widerspricht Wirtschaftskammer-Wohnbauvorschlägen

Wohnen Stingl: Nicht die Baustandards, sondern die hohen Grundstückspreise sind die „Brunnenvergifter“!
Ziemlich erbost reagiert der KPÖ-Bürgermeisterkandidat Josef Stingl auf die Aussagen des Immobiliensprechers der Wirtschaftskammer, Arno Wimmer. Dass beim sozialen Wohnbau die vielen Auflagen speziell, „die der energetischen Maßnahmen wie Niedrigenergiestandards“ die Baukosten (also die Mieten) zu teurer machen würden. Also solle man von solchen Standards im sozialen Wohnbau „weggehen“...

"Wohnst du noch, oder lebst du schon", ...

Wohnen von Josef Stingl
...wirbt ein schwedisches Möbelhaus. In Tirol müsste es bereits mit "Wohnst du noch, oder lebst du schon auf der Straße" werben, denn in Tirol gilt Wohnen ein als „Luxusartikel“. In keiner Landeshauptstadt ist Wohnen so teuer wie in Innsbruck. In Klagenfurt, St. Pölten und Eisenstadt beträgt die durchschnittliche Miete einer 70 Quadratmeter-Wohnung 460 Euro, in Innsbruck um 60 Prozent mehr, nämlich 750 Euro. Nur mehr in der „Stadt der Reichen und Schönen“, in Kitzbühel lebt es sich noch teurer als in unserer Landeshauptstadt.

"Leben unter Brücke" darf nicht zum Ziel werden!

Wohnen Wohnst du noch oder lebst du schon" lautet ein Werbespruch eines schwedischen Möbelhauses. Die Innsbrucker Filiale besagten Möbelhauses muss bereits mit "Wohnst du noch oder lebst du schon auf der Straße"  werben. Denn, Innsbruck ist in Bezug auf Wohnen (genaugenommen nicht nur fürs Wohnen) die teuerste Landeshauptstadt.  Kostet beispielsweise eine 70 Quadratmeter-Wohnung in Niederösterreichs Landeshauptstadt durchschnittlich 380 Euro, wäre gleiche Wohnung in Linz um 31 Prozent, in Wien um 40, in Salzburg um 61 Prozent und in Innsbruck gar um 63 Prozent teurer. Selbst im extrem teuer verschrien Vorarlberg würde besagte Wohnung um rund 20 Prozent weniger Miete anfallen als in Innsbruck.

Arme Fiona - bedauernswerter Karl-Heinz

Wohnen Es ist rührend, wie sich einige kleinformatige Zeitungen darüber Sorgen machen, dass dem angeblich schönsten Strahlemann der Nation, KHG, und seiner millionenschweren Fiona sein gemietetes Bauernhaus im Raum Kitzbühel abhanden kommt. Weniger sorgen sich diese Blätter darum, daß es gerade im hochpreisigen Kitzbühel und Umgebung auch ArbeiterInnenfamilien gibt, die insbesondere bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit die Mieten nicht mehr aufbringen können und somit von der Obdachlosigkeit bedroht sind.