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Sozial

Die Lügenmilliarde

Sozial Das österreichische Gesundheitssystem ist im internationalen Vergleich ein gutes. Die Lebenserwartung liegt etwa zehn Jahre über dem weltweiten Durchschnitt. Der Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung ist verhältnismäßig niederschwellig. Gleichzeitig ist das Verwaltungsaufwand relativ gering. Dies ist im Wesentlichen auch der kostengünstigen Verwaltung der Krankenkassen zu verdanken.

Zur Ausweitung des Bettelverbots :

Sozial (die von der „Liste Federspiel“ und den „Freiheitlichen“ beantragt wurde und die, sowohl von der BürgemeisterInnenfraktion als auch von der ÖVP - so wie es aussieht – begrüßt wird): In unserer kapitalistischen Gesellschaft, müssen diejenigen, die keinen Reichtum besitzen, ihre Arbeitskraft verkaufen, um existieren zu können. Das heißt, sie müssen jemanden finden, der bereit ist, ihre Arbeitskraft zu kaufen.

Nix Betteln in der Bimmel-Bammelzeit

Sozial Nun werden wir bald - nach dem Alkoholverbot - zur Verschönerung und Säuberung der Innenstadt Innsbrucksvon einer neuen Verordnung beglückt. Das Bettelverbot kommt. Allerdings nur in der Oster- und Christkindlmarktzeit. Das wäre ja untragbar, wenn unsre Augen und die der konsumsüchtigen Touristen durch bettelndes, fremd aussehendes Volk beleidigt würden.

"Kärnten will nicht für die Hypo zahlen"

Sozial ICH AUCH NICHT!
Wer dann? Wenn man in den Spiegel schaut, weiß man leider schon ziemlich genau, wer finanziell zur Kasse gebeten wird. Eigentlich irgendwie immer die gleiche bittersaure Verarschsuppn, die man auslöffeln muss. Trotzdem wundern sich noch manche brave Mitbürger ob der Frechheit und Chuzpe, die sich die Bankmanager mitsamt dem Politikerklüngel wagen zu erlauben, - mit durchaus anhaltendem Erfolg! Das funktioniert, solange man frisch fromm fröhlich frei mit Milliarden rumjonglieren kann und niemand diesen Spielchen Einhalt gebietet. Wer auch? Wie auch? Unser System ist nach wie vor so angelegt und lädt zum Weitergambeln an.

Sylvia Dürr, Innsbruck

Ganze Talschaft ohne Post und die späte Erkenntnis eines Bürgermeisters

Sozial Seit Montag (4.11.) gibt es im ganzen Tiroler Tannheimer Tal (Bezirk Reutte) nicht einmal mehr einen "Postpartner" - "der nächste offizielle Postort ist nun jedenfalls Reutte", wie der Pressesprecher der Post, Michael Homola, gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" ungerührt feststellt.

Steuerreform nur als Wahlzuckerl?

Sozial Die Ankündigung einer Steuerreform durch Bundeskanzler Werner Faymann kurz vor der Wahl läßt vermuten, dass es sich dabei um ein billiges Wahlzuckerl der SPÖ handelt, meint Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB). Unzweifelhaft ist eine Entlastung der mittleren Einkommen durch die Senkung des derzeit extrem hohen Eingangssteuersatzes von 36,5 Prozent für Einkommensteile über 11.000 Euro notwendig. Die Schwäche des SPÖ-Konzepts liegt darin, dass die Einkommensgrenze für den Einkommenssteuersatz nicht angehoben wird, keine laufende Anpassung der Steuerstufen an die Inflation zur Beseitigung der „kalten Progression“ vorgesehen ist und der Höchststeuersatz nicht hinaufgesetzt wird.

GLB startet Online-Petition gegen Sozialabbau durch die Hintertür

Sozial Mit einer Online-Petition unter dem Titel „Lohnnebenkosten sind Sozialleistungen! Kein Sozialabbau durch die Hintertür!“ reagiert die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) auf den wachsenden Druck zur Senkung von Lohnnebenkosten. GLB-Bundesvorsitzender Josef Stingl ruft zur breiten Unterstützung dieser Aktion auf um sich gegen einen zusätzlichen schleichenden Sozialabbau auf Kosten der Lohnabhängigen zur Wehr zu setzen. Die Online-Petition kann unter www.sozialsteuern.at unterstützt werden.

Erst kommt das Fressen, dann die Moral

Sozial In der Untersuchung von Michael Kirchler, Innsbruck, nahmen Studenten im Experiment mehrheitlich lieber das Geld, anstatt es für einen Malaria-Impfstoff zu spenden, nachdem sie als Verhandlungspartner auftraten, einen Preis erzielten und sich den Betrag von 21,40 Euro anschließend teilten.(Gemma fressen). Interessant zu wissen wäre allerdings, ob es sich dabei ausschließlich um Studenten des Instituts für Banken und Finanzen handelte, an dem der Versuchsleiter lehrt, oder auch um Studenten aus anderen Fachbereichen. (Wetten dass nicht?) Wie hätten zB zukünftige Mediziner oder Pädagogen agiert? Erst auch das Fressen und dann die Moral?

Stingl (GLB): Welche Sozialleistungen will der Sozialminister abbauen?

Sozial Als sozialdemokratischen Zynismus bezeichnet Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB), dass ausgerechnet Sozialminister Rudolf Hundstorfer sich für die Senkung von Lohnnebenkosten stark macht. Hundstorfer hatte in einem „Presse“-Interview angekündigt, SPÖ und ÖVP seien sich trotz heftiger verbaler Wahlkamprundumschläge bereits „vollkommen einig, dass es die künftige Regierung schaffen muss, bei den Lohnnebenkosten etwas zu tun.“