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Sozial

Dahoam bleiben

Sozial "Dahoam bleiben" ist in aller Munde. "Dahoam bleiben" heißt es in den sozialen Medien. "Dahoam bleiben" steht auf den Infoscreens der Innsbrucker Verkehrsbetriebe. Die Menschen werden dazu angehalten, zuhause zu bleiben, um die Verbreitung des Krankheitserregers von Covid-19 einzudämmen. Was aber bedeutet das aber für die Menschen, an die der Appell gerichtet ist? Ist es für alle gleich schwer oder gleich einfach diesem Appell Folge zu leisten?

Schlüsse aus der Corona-Krise

Sozial Die Corona-Pandemie hat tiefgreifende Auswirkungen auf unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem. Die Bekämpfung dieser Gesundheitskrise stellt die bisher für unverrückbar gehaltenen Verhältnisse auf den Kopf. Maßnahmen, die noch vor wenigen Monaten als undenkbar galten, bestimmen nun unseren Alltag.

Leserbrief an die TT zu Pensionen: Alles paletti?

Sozial Richtigerweise verweist Bernd Maren auf die bevorstehende Altersarmut aufgrund von Teilzeitbeschäftigung. Richtig auch, dass diese Armutswelle weiblich ist. Mit seinem Lösungsansatz, dem Pensionssplitting kann ich wenig anfangen. Werden die Versichertenbeiträge gesplittet, erhöht sich zwar die zu erwartende Pensionshöhe für den weiblichen Familienpartner, reduziert allerdings im gleichen Ausmaß die der männlichen Familienpartner. In Pension ist das für das Familieneinkommen (ausgenommen der etwas geringeren Lohnsteuer) ein Nullsummenspiel und verringert die Altersarmut nicht.

Solidarität mit den Beschäftigten der Sozialwirtschaft

Sozial Unsere Solidarität gehört den streikenden Kolleginnen und Kollegen im Gesundheits-, Sozial-, und Pflegebereich in ihrem Kampf für die Erleichterung ihrer psychisch und physisch belastenden Arbeitsbedingungen. Das Angebot der Arbeitgeber*innen in Höhe von 2,35 Prozent bei gleichzeitigem Verzicht auf die 35-Stunden-Woche ist inakzeptabel.

Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit? Wer schafft die Arbeit?

Sozial Verschiedene Arten von Arbeit waren von der von der Sozialministerin gestellten Frage wohl gar nicht erst gemeint: Es gibt genug Arbeit, die von der Wirtschaft sicher nicht geschaffen wird: Da ist einmal die Kinderbetreuung und -förderung, Arbeiten in Haushalt, Pflege von Angehörigen, Arbeit die zur Reproduktion der Arbeitskraft nötig ist (einkaufen, kochen, etc.). Diese Tätigkeiten werden nicht bezahlt. Gemacht werden müssen sie dennoch auf jeden Fall. Zum Großteil werden sie von Frauen erledigt.

Die Lügenmilliarde

Sozial Das österreichische Gesundheitssystem ist im internationalen Vergleich ein gutes. Die Lebenserwartung liegt etwa zehn Jahre über dem weltweiten Durchschnitt. Der Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung ist verhältnismäßig niederschwellig. Gleichzeitig ist das Verwaltungsaufwand relativ gering. Dies ist im Wesentlichen auch der kostengünstigen Verwaltung der Krankenkassen zu verdanken.

Zur Ausweitung des Bettelverbots :

Sozial (die von der „Liste Federspiel“ und den „Freiheitlichen“ beantragt wurde und die, sowohl von der BürgemeisterInnenfraktion als auch von der ÖVP - so wie es aussieht – begrüßt wird): In unserer kapitalistischen Gesellschaft, müssen diejenigen, die keinen Reichtum besitzen, ihre Arbeitskraft verkaufen, um existieren zu können. Das heißt, sie müssen jemanden finden, der bereit ist, ihre Arbeitskraft zu kaufen.

Nix Betteln in der Bimmel-Bammelzeit

Sozial Nun werden wir bald - nach dem Alkoholverbot - zur Verschönerung und Säuberung der Innenstadt Innsbrucksvon einer neuen Verordnung beglückt. Das Bettelverbot kommt. Allerdings nur in der Oster- und Christkindlmarktzeit. Das wäre ja untragbar, wenn unsre Augen und die der konsumsüchtigen Touristen durch bettelndes, fremd aussehendes Volk beleidigt würden.

"Kärnten will nicht für die Hypo zahlen"

Sozial ICH AUCH NICHT!
Wer dann? Wenn man in den Spiegel schaut, weiß man leider schon ziemlich genau, wer finanziell zur Kasse gebeten wird. Eigentlich irgendwie immer die gleiche bittersaure Verarschsuppn, die man auslöffeln muss. Trotzdem wundern sich noch manche brave Mitbürger ob der Frechheit und Chuzpe, die sich die Bankmanager mitsamt dem Politikerklüngel wagen zu erlauben, - mit durchaus anhaltendem Erfolg! Das funktioniert, solange man frisch fromm fröhlich frei mit Milliarden rumjonglieren kann und niemand diesen Spielchen Einhalt gebietet. Wer auch? Wie auch? Unser System ist nach wie vor so angelegt und lädt zum Weitergambeln an.

Sylvia Dürr, Innsbruck