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Sozial

Die Arbeitsplatzvernichtung schreitet voran

Sozial KPÖ: Breiter Widerstand ist gefordert
"Die Tiroler Arbeitsmarkt-Statisitk ist negativ, entgegen dem Bundestrend steigt in unserem Land die Arbeitslosigkeit. Arbeitsplatzvernichtung kennzeichnet das heurige Jahr. Im Frühjahr gingen bei Swarovski-Wattens 450 Arbeitsplätze flötten, darauf folgten rund 70 Arbeitsplätze durch die Kematen-Cosmetics-Pleite und jetzt will Swarovski nochmals 100 Arbeitsplätze eliminieren", kritisiert der Tiroler KPÖ-Spitzenkandidat Josef Stingl die aktuelle Tiroler Arbeitsplatzsituation. Eine Tiroler Arbeitsstiftung für die Betroffenen finde er gut, aber doch zuwenig. Er erwarte sich breiten Widerstand gegen die aich häufenden Kündigungswellen.

Volksbegehren "fairSORGEN!" von Erfolg gekrönt: Kinderregress kurz vor dem Aus

Sozial Stingl: Heimpflege-PartnerInnenregress und Sozialhilferegress müssen folgen
„Kurios, während bundesweite Volksbegehren noch immer genügend Unterstützung fanden, und danach von der Regierung negiert wurden, wird unser Volksbegehren „fairSORGEN!“ trotz zu geringer Unterstützung am kommenden Dienstag, in nur zwei Monaten zumindest teilweise umgesetzt“, freut sich der Tiroler KPÖ-Spitzenkandidat Josef Stingl. Schade sei aber, dass LH Platter und Sozial-LR Reheis nur die Kinder und nicht auch die EhepartnerInnen vom Regress befreien würden.

Was nicht sein soll, darf eben nicht sein!

Sozial Volksbegehren sind für die Katz? Das könnte man glauben, denn trotz der notwendigen Unterstützung, war bis jetzt nur eines (ORF-Volksbegehren) wirklich gesetzesrelevant. Tirol ist anders - Ende Juni gab`s auf Initiative von KPÖ und GLB ein Landesvolksbegehren zur Abschaffung des Regresses bei der Tiroler Grundsicherung. Das notwendige Unterschriftenquorum wurde nicht erreicht und trotzdem wird es schon in einigen Tagen (9. September) zumindest im Pflegebereich umgesetzt. «Ähnlich wie bei den Agrargemeinschaften habe ich auch beim Regress eine klare Linie. Ich bin für die Abschaffung.» so der neue LH Günther Platter. Und SPÖ-Soziallandesrat -LR Gerhard Reheis steht ebenfalls „zu 100 Prozent“ hinter diesem Vorhaben stand in der Tiroler Tageszeitung vom 18.8.2008.

Erhöhung des Heizkostenzuschuss positiv, aber nicht das Non plus ultra

Sozial Stingl: "In vielen Wohnungen wird die Heizung trotz Landeszuschuss kalt bleiben"
„Herr Landesrat sie verkennen die Realität“, meldet sich der Tiroler KPÖ-Spitzenkandidat Josef Stingl in Richtung Soziallandesrat Gerhard Reheis. „Es ist zwar positiv, dass der Heizkostenzuschuss auf 200 Euro erhöht wurde, aber nicht das Non plus ultra. Ich lade schon heute Herrn Reheis zu einer `Klingeltour` an einem Wintertag ein. Ich empfehle ihm sich warm anzuziehen, denn in vielen Wohnungen wird die Heizung trotz Landeszuschuss kalt sein.“

Solidaritätsfond nur Tropfen auf den heißen Stein

Sozial Stingl: "Teuerung bei der Wurzel packen - mit Preisregulierung, Mehrwertsteuerbefreiung und Energie-Grundsicherung
„Das niedrige Tiroler Lohnniveau wirkt sich bei der Kaufkraft aus. Verschuldung, Armut und Privatkonkurse steigen im Gegenzug. Der Solidaritätsfonds, ist da nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn 20 Millionen Euro in 5 Jahren heißt rechnerisch jährlich € 5,75 pro Kopf und Nase. Teilt man den Solidaritätsfonds unter den Armutsgefährdeten, bekommen die 95.000 Betroffenen auch nur € 42,10 jährlich bzw. € 3,50 monatlich.“, erklärt Josef Stingl, Tiroler KPÖ-Spitzenkandidat. „Den Armutsgefährdeten wird’s freuen sie können sich dann jeden zweiten Tag eine Semmel kaufen!

Lohnrunde gegen Steuerreform?

Sozial Das Leben wird immer teurer, die Mietkosten explodieren, die Kosten für Betriebskosten und Grundnahrungsmittel ebenfalls. Inflation nennt man das lapidar. Traditionell sollte diese über die KV-Lohnrunden – ohnehin im Nachhinein – abgegolten werden. Das Geld ist knapp, die Menschen warten auf diese Abgeltung – nur, ginge es nach Wirtschaftskammerpräsident Leitl, dann sollte es heuer nur eine Nulllohnrunde geben und dafür zu einer vorgezogenen Steuerreform kommen.rbeitnehmerInnenvertreter à la Gurgiser.

Fair sorgen???

Sozial Etwas enttäuscht, aber nicht verwundert zeigt sich Josef Stingl, Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock Tirol (GLB) darüber, dass die notwendigen Unterstützungsunterschirften für das Volksbegehren „fairSORGEN!“ nicht erreicht werden konnten. „Daran ist aber sicher nicht die Volksmeinung für einen Regress bei der Tiroler Grundsicherung schuld, sondern die öffentliche Hand hat es verabsäumt, ihrem Souverän – dem Volk – die notwendige Informationen über das erste Tiroler Volksbegehren zukommen zu lassen, oder dieses Volksbegehren mancherorts gar behindert.“

Zufrieden mit dem "Halbzeitergebnis" ...

Sozial Das Volksbegehren "fairSORGEN!" läuft noch drei Tage und schon jetzt ist es gelungen, die Folgen des ungerechten und armutsförderten Regress beimTiroler Grundsichicherungsgesetz in der Öffentlichkeit zu thematisieren. So haben in den letzten Tagen die Tiroler Grünen zum Unterschreiben aufgerufen [http://www.imzoom.info/article.php/20080624140356232], die Tiroler Arbeiterkammer die Landesregierung zum Ende des Angehörigenregresses aufgefordert [http://www.imzoom.info/article.php/20080623192645158] und im Koalitionsübereinkommen zwischen SPÖ und ÖVP wurde im Bereich der Pflege festgehalten, dass der Angehörigenregress sozial verträglich gestaffelt werden soll [http://www.imzoom.info/article.php/2008062515540213].

Trotzdem, zum Zurücklehnen ist es noch zu früh. Noch sind die 7.500 notwendigen Unterschriften nicht beisammen. Und in anderen Bundesländern (Vorarlberg, Niederösterreich, ...) gibt es keinen Angehörigenregress, in Wien beispielsweise auch keinen Eigenregress.

AK-Präsident Zangerl: Land soll Vorarlberger Beispiel folgen und die Regresspflicht bei Heimkosten abschaffen!

Sozial Einen dringenden Appell an das Land richtet AK-Präsident Erwin Zangerl in Sachen Regresspflicht bei Heimaufenthalten. „Ich fordere das Land Tirol auf, endlich dieses Unrecht zu beseitigen und dem Beispiel anderer Bundesländer zu folgen. Wir sind jetzt bald das letzte Bundesland, das immer noch eine derartige benachteiligende Regelung gegenüber den Angehörigen exekutiert.“

Der Countdown läuft...

Sozial ... morgen erfolgt der Startschuss!

Morgen ab 8.00 früh kann das Volksbegehren "fairSORGEN!", das die Abschaffung des Eigen- und des Angehörigenregresses verlangt, unterstützt werden. In den letzten Tagen wurden wir mit Fragen, wie "Fällt der Regress nicht ohnehin mit der Einführung Buchingers bedarfsorientierten Mindestsicherung" oder "Ist die Forderung des Volksbegehren nicht schon überholt", konfrontiert.