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Wahlen

KPÖ-Kandidatur bei der Nationalratswahl 2013

Wahlen Die KPÖ Tirol hat soeben ihre Kandidatur zur Nationalratswahl 2013 (mit weit über den notwendigen 200 von den Gemeindeämtern bestätigten Unterschriften) eingereicht. Wir danken allen, die uns mit ihrer Unterstützungserklärung die Kandidatur ermöglichten. Unser Dank gilt unseren freiwilligen HelferInnen und den Gemeindebediensteten, die trotz Urlaubszeit korrekt und zuvorkommend diese Mehrarbeit erledigt haben.

Tirol: KPÖ auf dem Stimmzettel

Wahlen Stingl: "Trotz Wahlbehinderung die nötigen Unterstützungsunterschriften gesammelt!"
„ Die Behinderungsversuche haben nicht gefruchtet, die KPÖ wird in Tirol am Nationalratswahl-Stimmzettel zu finden sein“, verkündet deren Zustellungsbevollmächtiger Josef Stingl. Bereits drei Tage nach dem Stichtag waren die notwendigen 200 Unterstützungsunterschriften gesammelt und bestätigt. Stingl dankt den UnterstützerInnen und meint, dass sich trotzdem der Weg auf das Gemeindeamt lohnt, da noch in gewisser Überhang an Unterstützungsunterschriften zur Sicherung der Kandidatur wichtig ist. Tiroler KPÖ-Spitzenkandidatin ist die 48-jährige Sozialarbeiterin Gerda Pastyrik.

Jede Unterschrift ist wichtig

Wahlen Technische Infos zu den Unterstützungserklärungen
Am 29. September 2013 wird ein neuer Nationalrat gewählt. Damit die KPÖ bundesweit kandidieren kann, brauchen wir innerhalb von drei Wochen 2.600 amtlich beglaubigte Unterstützungserklärungen. Wer eine Unterstützungserklärung unterzeichnet, unterschreibt dafür, dass die KPÖ am Wahltag auf dem Stimmzettel stehen darf.

Schwarz-Grün in Tirol ist fix

Wahlen Die Tiroler Grünen haben dem Koalitionspakt mit der ÖVP also zugestimmt. 138 der 155 der Delegierten (89 Prozent) machen Schwarz-Grün möglich. Es ist noch zu früh, eine genaue Einschätzung der Inhalte der künftigen Landesregierung im Einzelnen abzugeben. So viel kann aber schon jetzt gesagt werden: Viele WählerInnen haben für die Grünen gestimmt, weil sie eine starke Opposition gegen die ÖVP wollten. Das Ergebnis ist nun, dass ihre Stimmen den ÖVP-Funktionären in den Rachen geworfen werden. Nach dem ausgiebigen Würschtl-Essen im Wahlkampf können sich die ÖVP-Granden nach geschlagener Wahl das Bio-Menü aus grünen Wählerstimmen munden lassen.

Im Westen nichts Neues

Wahlen von Josef Stingl
Die ÖVP und mit der „Liste Fritz“, „dem Gurgiser“, „Für Tirol“ und „Vorwärts Tirol“, also mit vier ÖVP-Satellitenlisten, die FPÖ und „eine“ Stronachliste*, die ÖVP-Juniorpartnerin SPÖ, die Grünen und in fast allen Wahlkreisen die KPÖ, und in drei Bezirken die Piraten – das war der Stimmzettel in Tirol. Trotz ihren vielen „Abkömmlingen“, kann die ÖVP nach dieser Wahl feiern! Ihr Anti-„Chaos“-Aufruf „gegen italienische Verhältnisse“ hat gewirkt. Ohne nennenswerte Verluste steht sie einer geschwächten Opposition gegenüber. Da eine Koalition ohne ÖVP nur durch einem Zusammenschluss aller anderen im Landtag vertretenen Parteien möglich wäre, brauchen Platter & Co. sich real jetzt nur den Koalitionspartner aussuchen, der politisch die Hose am weitesten runter lässt. (Anm.: Die SPÖ hat sich nur wenige Minuten nach der Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisse als „potente“ ÖVP-Ministrantin angebiedert - die Grünen bereits ebenfalls.)

Fragen von Jugendlichen des Jugendzentrum z6, für die Landtagswahl:

Wahlen Was würde sich verändern für mich als Jugendlicher, der keine österreichische Staatsbürgerschaft hat, wenn sich die Regierung verändert?
Das hängt davon ab, wie die neue Regierung zusammengesetzt ist. Wenn rechte Parteien in der Regierung sind, dann wird es für Menschen, die keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, noch schwieriger, weil diese Parteien prinzipiell MigrantInnen diskriminieren und auf deren Kosten billigen Populismus betreiben.

Interview für neuwal.com walmanach über unsere politischen Ideen

Wahlen KPÖ-Spitzenkandidat Roland Steixner antwortete:
Was sind die gravierendsten Herausforderungen im Bundesland Tirol?
Die hohen Lebenshaltungskosten, Niedrige Reallöhne, Verkehr und Feinstaubbelastung.

  Welche Ideen habt ihr für den Naturschutz in Tirol und wie sehr ihr Wasserkraft bzw. Wasserkraftwerke mit Stauseen: Saubere Energie oder Zerstörung der Landschaft?
Wasserkraft bietet sich in Tirol zur Energiegewinnung an. Aber die Frage ist, ob es nun nicht an der Zeit ist, umzudenken und andere Formen der Energiegewinnung mehr zu berücksichtigen. Denn die Aufstauung von Wasser zu riesigen Stauseen beeinträchtigt die Flussläufe und kann ganze Ökosysteme zerstören. Tirol soll aufgrund der vielen Sonnenstunden in den inneralpinen Gebieten geradezu prädestiniert für Solarenergie sein. Darauf gilt es mehr zu setzen.

Trau Dich diesmal!

Wahlen Wir wissen es selbst, die Chance, dass die in den Landtag einzieht, hält sich in Grenzen.
Wir möchten allerdings allen denjenigen, die wollen, dass die KPÖ stärker wird und sich künftig noch stärker in das politische Tagesgeschehen einbringt, nahelegen, uns auch tatsächlich die Stimme zu geben und sich nicht von taktischen Überlegungen abschrecken zu lassen.

Post von „Frank“

Wahlen von Roland Steixner, Spitzenkandidat der KPÖ
Als ich vor kurzem mein Postfach entleerte, sprangen mich Wahlwerbungen in Hülle und Fülle an. Neben diesen Wahlwerbungen fanden sich aber auch zwei Briefe. Adressiert an MICH von Team Stronach und FPÖ. Ich möchte mich jetzt nicht auf das Thema verbreitern, warum denn diejenigen wahlwerbenden Parteien, die Geld in Hülle und Fülle haben, auch sämtliche Adressen der Bevölkerung kaufen und selbige dann mit mehr oder weniger rührigen Briefen beglücken können. Vielmehr möchte ich kurz auf die Inhalte dieser Post eingehen und die Argumente, mit denen hier um Stimmen geworben wird:

Kommunismus heißt, dass das was alle brauchen, auch allen gehört.

Wahlen Polytechnische Schule Wattens befragte KPÖ-Spitzenkandidat Roland Steixner im Rahmen vom Pflichtfach Politische Bildung
Warum ist der Gehalt bei Lehrlingen so niedrig bei so hohen Lebenskosten? Wie wollen Sie die Lehre wieder attraktiver machen?
Weil diejenigen, die heute regieren, wenig Interesse daran haben, die Lebenssituation der Lehrlinge zu verbessern. Die Wirtschaft übt außerdem Druck auf die Regierung aus und behauptet immer, dass die jungen Leute von heute so schlecht gebildet seien. Außerdem stellen die Betriebe es als Gnade dar, dass sie überhaupt Jugendliche ausbilden. Wenn viele Jugendliche heute schon dutzende, ja hunderte Bewerbungen schreiben müssen, um überhaupt irgendwo unterzukommen, dann haben sie auch kaum die Möglichkeit, sich über die niedrigen Gehälter zu beschweren. Daher haben es auch die Gewerkschaften schwer bei den Verhandlungen. Hier muss der Gesetzgeber Mindestlöhne – gerade auch für Lehrlinge - festschreiben und die Betriebe verpflichten, junge Leute auszubilden.