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Wahlen

Interview für neuwal.com walmanach über unsere politischen Ideen

Wahlen KPÖ-Spitzenkandidat Roland Steixner antwortete:
Was sind die gravierendsten Herausforderungen im Bundesland Tirol?
Die hohen Lebenshaltungskosten, Niedrige Reallöhne, Verkehr und Feinstaubbelastung.

  Welche Ideen habt ihr für den Naturschutz in Tirol und wie sehr ihr Wasserkraft bzw. Wasserkraftwerke mit Stauseen: Saubere Energie oder Zerstörung der Landschaft?
Wasserkraft bietet sich in Tirol zur Energiegewinnung an. Aber die Frage ist, ob es nun nicht an der Zeit ist, umzudenken und andere Formen der Energiegewinnung mehr zu berücksichtigen. Denn die Aufstauung von Wasser zu riesigen Stauseen beeinträchtigt die Flussläufe und kann ganze Ökosysteme zerstören. Tirol soll aufgrund der vielen Sonnenstunden in den inneralpinen Gebieten geradezu prädestiniert für Solarenergie sein. Darauf gilt es mehr zu setzen.

Trau Dich diesmal!

Wahlen Wir wissen es selbst, die Chance, dass die in den Landtag einzieht, hält sich in Grenzen.
Wir möchten allerdings allen denjenigen, die wollen, dass die KPÖ stärker wird und sich künftig noch stärker in das politische Tagesgeschehen einbringt, nahelegen, uns auch tatsächlich die Stimme zu geben und sich nicht von taktischen Überlegungen abschrecken zu lassen.

Post von „Frank“

Wahlen von Roland Steixner, Spitzenkandidat der KPÖ
Als ich vor kurzem mein Postfach entleerte, sprangen mich Wahlwerbungen in Hülle und Fülle an. Neben diesen Wahlwerbungen fanden sich aber auch zwei Briefe. Adressiert an MICH von Team Stronach und FPÖ. Ich möchte mich jetzt nicht auf das Thema verbreitern, warum denn diejenigen wahlwerbenden Parteien, die Geld in Hülle und Fülle haben, auch sämtliche Adressen der Bevölkerung kaufen und selbige dann mit mehr oder weniger rührigen Briefen beglücken können. Vielmehr möchte ich kurz auf die Inhalte dieser Post eingehen und die Argumente, mit denen hier um Stimmen geworben wird:

Kommunismus heißt, dass das was alle brauchen, auch allen gehört.

Wahlen Polytechnische Schule Wattens befragte KPÖ-Spitzenkandidat Roland Steixner im Rahmen vom Pflichtfach Politische Bildung
Warum ist der Gehalt bei Lehrlingen so niedrig bei so hohen Lebenskosten? Wie wollen Sie die Lehre wieder attraktiver machen?
Weil diejenigen, die heute regieren, wenig Interesse daran haben, die Lebenssituation der Lehrlinge zu verbessern. Die Wirtschaft übt außerdem Druck auf die Regierung aus und behauptet immer, dass die jungen Leute von heute so schlecht gebildet seien. Außerdem stellen die Betriebe es als Gnade dar, dass sie überhaupt Jugendliche ausbilden. Wenn viele Jugendliche heute schon dutzende, ja hunderte Bewerbungen schreiben müssen, um überhaupt irgendwo unterzukommen, dann haben sie auch kaum die Möglichkeit, sich über die niedrigen Gehälter zu beschweren. Daher haben es auch die Gewerkschaften schwer bei den Verhandlungen. Hier muss der Gesetzgeber Mindestlöhne – gerade auch für Lehrlinge - festschreiben und die Betriebe verpflichten, junge Leute auszubilden.

Einschätzung zur Wahl

Wahlen von Roland Steixner
Die Liste Vorwärts Tirol hat uns eine Liste mit fünf Fragen zukommen lassen, wir mit Verspätung beantwortet haben. Aufgrund der Tatsache, dass wir die Beantwortung der Anfragen von Initiativen und Einzelpersonen an uns unbedingten Vorrang einräumen, musste "Vorwärts Tirol" leider auf die Beantwortung ihrer Fragen bis zum 17.4. verzichten. Die KPÖ hat den Fragebogen beantwortet, ist aber in Bezug auf eine Zusammenarbeit skeptisch. Viel zu sehr haben wir es mit einer Reihe von ÖVP-Abspaltungen zu tun, die bei dieser Wahl zum Zug kommen wollen. Auch wenn wir den Fall Platters grundsätzlich begrüßen würden, bezweifeln wir, dass die Alternative dazu bei "Vorwärts Tirol" zu finden ist, wo einem außenstehenden oft nicht klar ist, wer jetzt noch bei der ÖVP oder wer jetzt schon bei "Vorwärts Tirol" ist. Daher sind wir auch gegenüber all den vollmundigen Ansagen von allen Seiten sehr skeptisch. Denn nach der Wahl kommt dann alles wieder anders und inhaltlich wird sich nach dem Austausch der Köpfe wohl nichts ändern.

Kandidaten auf dem Prüfstand

Wahlen Die Landtagswahlen werden am 28. April 2013 geschlagen. Die Kleine Zeitung fragte bei den Spitzenkandidaten des Bezirks nach, welche Pläne sie für Osttirol haben.

Johann Waldhart: Kein Stiefkind mehr sein:

Das höchste Ziel für die KPÖ ist es, dass die Nordtiroler den Bezirk Lienz nicht mehr als Stiefkind sehen und die Benachteiligungen gegenüber dem großen Bruder beseitigt werden. Aufgrund mangelnder Arbeitsplätze müssten viele abwandern, daher könnte mit sinnvoller Struktur und Infrastrukturpolitik der nächsten Generation das "daheim arbeiten" erleichtert werden. Sicher ist für ihn nur, dass Gurgiser nicht mehr im Landtag vertreten sein wird, ebenso wie "Für Tirol" und die Piraten. Ein Einzug der KPÖ käme einem politischen Wunder gleich - dies sei allerdings durchaus möglich, wenn viele die KPÖ wählen.

Ja zu Ausbau des gemeinnützigen Wohnbau, Nein zur Ausgliederung von Aufgaben der öffentlichen Hand

Wahlen Roland Steixner beantwortet die Fragen der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg
Entstanden sind die ZiviltechnikerInnen im Zuge einer wirtschaftlichen Staatsverwaltungsreform vor 150 Jahren. Es wurden Ziviltechnikerinnen zur Entlastung der Verwaltung herangezogen, ohne dabei ein Staatsorgan zu sein. Um Verwaltungskosten zu reduzieren können auch heute ZiviltechnikerInnen Aufgaben der öffentlichen Hand übernehmen. Würden Sie auch Leistungen an die ZiviltechnikerInnen auslagern?
Nein. Wir stehen einer Auslagerung von Aufgaben der öffentlichen Hand grundsätzlich ablehnend gegenüber.

Das große Laufen für die Parteien

Wahlen Hunderte Helfer sind im Endspurt des Landtags-Wahlkampfes im Einsatz. Sie arbeiten teils unentgeltlich, teils bezahlt. Massive Schranken sind den kleinen Parteien gesetzt, wenn es um Wahlhelfer geht: „Unser Budget ist mit 6000 Euro knapp, von Wien hilft uns eine Handvoll Genossen“ heißt es etwa seitens der KPÖ.

Quelle: Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Mo, 22.04.2013

TT-Video: Acht Fragen an die Spitzenkandidaten

Wahlen Elf Listen - soviele wie noch nie - stehen zur Wahl am 28. April. In Videos stehen die Spitzenkandidaten Rede und Antwort.
Als kleine Wahl-Orientierungshilfe haben wir die insgesamt elf Spitzenkandidaten am Rande der TT-Chats beziehungsweise den TT-Foren zum Video-Interview gebeten. Acht Fragen - vom eigenen Politikverständnis über das persönliche Motto bis hin zum Wahlkampfbudget - sollten jeweils in maximal 20-Sekunden beantwortet werden. Auffallend war dabei, dass bei der Frage nach dem eigenen größten politischen Fehler bzw. der politischen Fehleinschätzung zumeist die Fehler anderer Politiker auf das Tapet gebracht wurden.

Meine "Botschaft "...

Wahlen ... an die LeserInnen des Kitzbühler Anzeigers:
Ich (Michael Linser) bin seit wenigen Jahren Pensionist und habe vorher als Bauingenieur im öffentlichen Energiesektor gearbeitet.

Für die KPÖ kandidiere ich bei der Landtagswahl

- um eine Demokratisierung aller öffentlichen Bereiche und besonders der Landespolitik, welche in Tirol als Freunderl-Wirtschaft betrieben wird,
- um eine Reduzierung der Arbeitszeit bei breiterer Verteilung der Arbeit,
- um eine sinnvolle und ökologische Produktion der Mittel zum Leben, durchzusetzen.