KPÖ Tirol
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Wer nicht nur alternativ, sondern KPÖ wählen will, gibt Roland Steixner eine Vorzugsstimme

PressespiegelDie Landtagswahl liegt schon einige Wochen zurück. Eine schwarz-grüne Koalition steht fest. Vielleicht gehörst Du zu jenen, die am Wahltag über das Nichtfinden der KPÖ überrascht war. Das undemokratische Wahlrecht mit über 800 notwendigen Unterstützer_innen, das Sammeln in der Weihnachtszeit und der intensive Nationalratswahlkampf waren die Ursachen für den Nichtantritt bei der Tiroler Landtagswahl. Auch bei der Innsbrucker Gemeinderatswahl wird die KPÖ nicht direkt – aber indirekt am Stimmzettel zu finden sein.

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INNSBRUCK LINKSRUCK

PressespiegelErst eins dann zwei dann drei dann vier
dann stehn die Wahlen vor der Tür.
Draußen von der Straße komm ich her
ich muss Euch sagen, die Slogans sind leer:
Allüberall auf Wände und Ritzen
sah ich tumbe Plakate blitzen.
Leise rieselt der Scheiß
still und starr ruht der Geist.

Innsbruck anno 2018.

Einige Beispiele, die nach Veränderung rufen.
(Hallo, ist da jemand? Ali? KPÖ!)

Geht man mit offenen Augen durch Innsbruck, fallen einem zig üble Plätze und Straßen auf mit teils hässlichem Antlitz. Um mal einige beim Namen zu nennen:
Der Marktplatz dümpelt blöd vor sich hin und darf paarmal im Jahr als Showbühne für diverse Märkte herhalten. Ansonsten tummeln sich dort Skater (why not) auf ödem Betonbelag.
Der Platz Ecke Anichstraße/ Innrain gleicht einer ewigen Baustelle. Immerhin dürfen sich dort Autos ausruhen. Schaut sehr gemütlich aus.
Der Fürstenweg muss nach wie vor als Rennstrecke zum Flughafen herhalten. Und die Anrainer freuen sich über den Lärm.
Und und und....
Die Stadtplaner im Dornröschenschlaf.
Zeit, sie zu wecken.

IVB
Es hat sich scheinbar bei den Gemeinderäten noch nicht genügend herumgesprochen, dass es nicht übel wäre, den Straßenverkehr einzudämmen, weil im Talkessel öfters mal ein kleines bisschen Smog herrscht, der Groß und Klein den Atem raubt. Aber der Mensch hält ja bekanntlich viel aus. Deshalb kostet das Öffi-EinzelTicket 2,40. Selber schuld, wenn man mit dem Bus mal schnell in die Stadt will und es sich nicht lohnt, ein Jahresticket oder eine Monatskarte zu erstehen. (Dann doch lieber mit dem Auto ins Zentrum und für 2,10 parken?!)
Zeit, die Öffis kostenlos zu gestalten.

IKB
Seenlandschaft und Bäder in und um Innsbruck sind entweder in Privat-oder städtischer Hand. Die Preise überall exorbitant. Geh mal mit zwei Erwachsenen, einer Oma, einem Jugendlichen und einem Kind zum Schwimmen ins Tivoli. Schwupp sind 18,60 weg. (Ohne Sonnenschirm und Almdudler...).
Zeit, nur ein Minimum zu verlangen. Zeit, die Seen kostenlos zugänglich zu machen.
Das Nachbarland Bayern kann das. Warum nicht Tirol?
Zeit für einen zweiten öffentlichen Badesee. (Den gabs tatsächlich schon vor vielen Jahren...).

Das Gleiche gilt für Theater-und Museenpreise.
Zeit, diese radikal zu senken bzw. gleich WEG DAMIT!

Zeit wirds!

Sylvia Dürr

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Das Wahlprogramm von ali kommt – ein Meilenstein für linke Gemeindepolitik in Innsbruck

PressespiegelDas Wahlprogramm von ali liegt nun vor und muss nur noch beschlossen werden. Im Wesentlichen trägt das Programm auch die Handschrift der KPÖ Innsbruck, die sich vor allem in den Bereichen Wohnen und Gesundheit, aber auch in anderen Bereichen deutlich zeigt.

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Vielfalt statt Einfalt – eine Liste für ali

PressespiegelDie Alternative Liste Innsbruck“ (ALI) hat sich für die Gemeinderatswahl am 22. April in der Tiroler Landeshauptstadt den Gemeinderatseinzug als Minimalziel gesteckt. „Wir freuen uns natürlich auch über sieben Mandate, aber wir müssen realistisch bleiben“, sagt Spitzenkandidat der Liste, Mesut Onay. Neben dem Ex-Grünen Onay findet sich auf dem zweiten Listenplatz Tirols Piratin Irene Labner und auf Platz drei, die in einem Jugendzentrum arbeitende 23jährige Diren Cakmak. Oder, auf Platz fünf den „leistbaren Wohnraum-Wanderprediger“ und KPÖler Roland Steixner…

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Deckelung der Wohnkosten für Mindestsicherungsbezieher_innen aufheben!

PressespiegelMittlerweile wird die Forderung nach Mietobergrenzen auch von SPÖ und Grünen in Wahlkämpfen offensiv vertreten. Und das zu Recht. Allerdings wird bei der Diskussion über die hohen Mietkosten gern vergessen, dass es bereits einen Mietkostendeckel gibt, der aber genau das Gegenteil von dem tut, was ein Mietkostendeckel eigentlich sollte.

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Brave New World 2

PressespiegelWie im Science Fiction Zombiefilm mit Bruce Willis: In der reichen Krupp und Thyssen Stadt mutieren Ausländer, die an die Futtertafel wollen, zu Zombies, weil ihnen Essen in Essen verweigert wird. Ein Hauen und ein Stechen um den besten Platz in der Schlange mit "maßlosen Ansprüchen" (??). Das geht nun gar nicht. Da muss deutsche Ordnung ran. Deshalb dürfen sich nur noch weiße, alte, junge Einheimische am reichgedeckten Reste- Bananen-und Gurkentisch laben. Und sollen froh ob dieser Brosamen sein, die ihnen zugeteilt werden. Die übrig geblieben sind. Danke, liebes deutsches Vaterland! Die Realität ist zynischer als jedes Endzeitepos. Dort gibts wenigstens gar nichts mehr.

Sylvia Dürr

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Brave New World 1

PressespiegelSchwarzbraun ist die Haselnuss
Wer will, dass Volksbegehren nur in Schall und Rauch aufgehen, öffentliche Räume, whatsapp und skype überwacht, Handys und Autoinsassen lokalisiert, Briefe geöffnet, Lufthunderter ausgehebelt werden und weiterhin Millionen LKWs durchs Land donnern dürfen. Wer will, dass bald 12 Stunden am Tag gearbeitet wird, dass Schutzsuchenden das Asylrecht erschwert bleibt, diese im Land "konzentriert" und Menschen ohne Pass ins Gefängnis geworfen werden, ohne eine Straftat verübt zu haben. Wer will, dass bei antisemitischem Liedgut weiterhin mitgesummt werden darf ohne größere Konsequenzen fürchten zu müssen. Wer will, dass Kulturzuschüsse herabgesetzt, Steinzeitschulnoten wieder eingeführt und Medien geknebelt werden. Wer will, dass die Schere zwischen arm und reich bis zum Anschlag geöffnet wird und nur geldgierige und machtgeile Blödiane das Sagen haben, hat nur schwarzblaue Tassen im morschen braunen Schrank.

Sylvia Dürr

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FRAUEN heute

Pressespiegel
Die Frau ist immer noch das andere, das zweite Geschlecht. Der Mann denkt sich ohne die Frau. Sie aber denkt sich nicht ohne den Mann. Simone De Beauvoir

Frauen sind - nicht nur in Innsbruck- die Allrounderinnen der Nation. Sie managen nicht nur Familie und Beruf. Auch in der Pflegearbeit sind sie zu 80% überrepräsentiert.( Wenigstens dort. Ganz im Gegensatz zu anderen lukrativen Tätigkeiten. ) Ehrenamtlich, versteht sich. Dadurch klafft ein Loch im späteren Rentengeldbeutel. Nicht selten führt dies zur Altersarmut, die typischerweise weiblich ist.

Diese Formeln kann man allüberall und auch in Innsbruck herleiten:

Weiblich+ alleinerziehend+ Halbtagsjob= altersarm.

Weiblich+ hausfraulich= altersarm

Weiblich+ verwitwet= altersarm

Maßnahmen gegen Altersarmut!

Trotz zunehmender Erwerbsbeteiligung und obwohl eine Reihe von Diskriminierungsverboten und Gleichstellungsmaßnahmen realisiert wurden, sind Frauen im Berufsleben vielfach benachteiligt, wie Lohndiskriminierung, Arbeitsmarktsegmentierung und Doppelbelastung Beruf/Familie. In Branchen, in denen der Anteil von Frauen besonders hoch ist, wird oft deutlich schlechter bezahlt.

Frauen liegen in allen Qualifikationsstufen unter dem Einkommen ihrer männlichen Kollegen mit gleichem Bildungsabschluss.

Lohnschere schließen!

Kinder bedeuten Einkommensverluste. Eltern in Karenz sind davon betroffen. Dieser Nachteil kann auch in weiterem Karriereverlauf nicht mehr wettgemacht werden.

Nicht erst seit #me too sind an der Innsbrucker Universität, an anderen Ausbildungsstätten und Arbeitsplätzen sexuelle Übergriffe und Mobbing bekannt. Zig Männer und Frauen werden unter Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhältnisses belästigt.

Prostitution in Innsbruck ist nach wie vor ein ungelöstes Problem. Die Frauen, meist aus Osteuropa, werden ausgebeutet und bestraft, da sie ihren sogenannten Job illegal ausführen in angemieteten Wohnungen, aber auch auf der Straße. Meist noch minderjährig und unter unwürdigsten Bedingungen lernen sie schon frühzeitig die Macht des Zuhälters, des Freiers und des Staates kennen.

Freier zur Kasse bitten!

Jeder Mensch muss das Recht haben, über seinen eigenen Körper entscheiden zu dürfen. Dies inkludiert das erkämpfte Recht auf Fristenlösung. Auch in Innsbruck sollte es eine adäquate Einrichtung hierfür geben.

Kostenlose Abtreibung an adäquater Einrichtung!

Frauenhäuser in Innsbruck sind übervoll. Hilfen für ebendiese Gewaltopfer sind lächerlich gering.

Frauenhäusermittel aufstocken!

Es fehlen Sprachkurse und Jobs (nicht nur) für Migrantinnen. Weiters Aufklärungsstätten, berufsbildende Maßnahmen, Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen.

Ausbau von Bildungsstätten!

Es fehlen kostenlose Kindertagesstätten. Ein Hohn, dass Eltern, die die Gebühren für die nachmittägliche Kinderbetreuung nicht bezahlt haben, auf einer Sperrliste landen.

Kostenlose Nachmittagsbetreuung und Mittagstisch für alle!

Österreich und Deutschland sind die einzigen Länder weit und breit, die sich aus ideologisch-elitären Gründen die Ganztagesschule ersparen. Auch Innsbruck steht in dieser anachronistischen Tradition.

Zudem ist es hinlänglich bekannt, dass Gesamtschulen Chancen für sozial benachteiligte Kinder erhöhen.

Ganztages-und Gesamtschulen flächendeckend!

Junge, (nicht nur allein stehende) Mütter stehen großteils mit der Versorgung und Betreuung ihrer Kinder allein da. Sie werden weitestgehend im Stich gelassen. Familienhilfen sind mit der Lupe zu suchen.

Mehr Familienhilfen und finanzielle Unterstützung für junge Familien, insbesondere alleinstehende Mütter. Einführung eines Mutterschutzbüros!

Bei Straßen, Wegen und Plätzen sollten auf die Bedürfnisse von Frauen und Männern, von Müttern mit Kinderwägen, älteren Menschen und Jugendlichen Rücksicht genommen werden, um die Verkehrssicherheit der FußgängerInnen und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen. Weniger öffentlicher Raum für verschandelnde Werbeplakate.

Gender mainstreaming: Erhöhung der Sicherheit auf Straßen und Wegen und Aufenthaltsqualität auf Plätzen in Innsbruck!
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DER KAMPF GEHT WEITER!
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Don´t forget: Frauenvolksbegehren!

Sylvia Dürr

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Hauszinssteuer statt Leerstandsabgabe

PressespiegelWie nun die zuständigen Fachdienststellen im Stadmagistrat festgestellt haben, ist eine Leerstandsabgabe so nicht möglich. Das hätte der Innsbrucker SPÖ von vorneherein klar sein können. Allerdings wird vor Wahlen bekanntlich gern heiße Luft produziert.

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Das fortschrittliche Tirol trauert um Dr. Karl Nemec

PressespiegelWenn von der Caritas, über die Ärztekammer bis zur KPÖ die Betroffenheit über den Tod von Karl Nemec groß ist, dann ist selbst das nur ein Hinweis und gibt nur im Ansatz wieder, wie groß der Respekt, wie breit das Spektrum seines Wirkens war, wie tiefgehend die Spuren sind, die er in der politischen und menschlichen Landschaft unseres Landes hinterlassen hat.

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    2006: 3/2/1/0