KPÖ Tirol
Webseite der KPÖ Tirol
Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Ermutigung

Pressespiegelhttps://www.youtube.com/watch?v=BW5NaU375Ak

Ermutigung für uns Kommunisten!
Gute Zeit Euch-und uns!

Sylvia

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Maximo libido von Maxima stupida

Pressespiegel
Der Spiegel und seine geistigen Ergüsse

Dass das deutsche Nachrichtenmagazin SPIEGEL schon immer was gegen Linke hatte, ist nichts Neues. Es sei an das Tamtam gegen die damalige PDS erinnert,die da hieß "Folgepartei der SED". Oder dann die LINKE, die bis zum Einzug in den Bundestag ständig diskreditiert wurde. Heute noch werden Gysi und Wagenknecht, die Hauptzielscheiben, genüsslich auseinander genommen. Auch über Kuba wird hämisch geschrieben. In Heft 49 nun zerreißt sich eine ganz Blöde namens Elke Schmitter sich das Maul. Ihr Titel "Maximo libido" über das Ableben von Fidel Castro ist ja auch zum Totlachen.
Welch ein vermeintlich pfiffig hintersinniger Titel, den sich Frau Schmitter auf dem Clo beim Scheißen ausgedacht hat. Und den Rest des Artikels wohl auch. Mit süffisantem Augenzwinkern schreibt sie sich- ohne Scham- den Allerweltsschwachsinn von der Seele, den die Wessi-Journalisten sich seit Jahrzehnten auf die freiheitlich- demokratische weiße Weste geschrieben haben. Außer „Milch und Bildung“ kann Kuba nur Stillstand vorweisen und wird sogar, hört, hört! mit dem Nationalsozialismus verglichen. Naja, National und Sozialismus sind eben irgendwie verwandt, denkt sie. Und sehnt sich nach dem Machtwechsel, der endlich endlich den lang ersehnten Kapitalismus mitsamt seinen schönen Scheißdreckdingen bringen wird. Frau Schmitter sollte weiter nur über Literatur schreiben, was sie gelernt hat. Und den kubanischen Verirrungstext am schnellsten ins Clo runterspülen. Da, wo er hingehört. Sonst bleibt sie die Maxima stupida! Forever!

Sylvia Dürr

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Obdachlosigkeit: Keine Alternative zum Schlafverbot?

PressespiegelGestern wollte die Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gemeinsam mit ihrem schwarzen Kompagnon Franz Xaver Gruber im Gemeinderat ein Schlafverbot im öffentlichen Raum für Obdachlose durchsetzen. Sie scheiterte: Nicht am sozialen Willen aller anderen, sondern an FPÖ, Federspiel und Co., die auch noch die Ärmsten der Gesellschaft zu Spalten versucht und Innsbrucks Obdachlose in „Hiesige“ und „Ausländerg’sindel“ teilen wollen.

(mehr)

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Obdachlose-als Ordnungsprobleme erkannt

PressespiegelBeim Schlafverbot in der Innsbrucker Altstadt, über das nun per Gemeinderatsbeschluss abgestimmt wird, fällt den Parteien und deren WählerInnen folgendes auf: Die Obdachlosen sind Störenfriede und schädigen das schöne Innsbrucker Stadtbild – und sollen somit verschwinden. Niemand (mit Ausnahme der KPÖ) macht sich überhaupt noch Gedanken darüber, weshalb es überhaupt Obdachlose gibt. Schon gar nicht werden sie als Indiz dafür erkannt, dass es dringend angesagt wäre, sich über diese schöne, freie, kapitalistische Welt ein paar Gedanken zu machen:Menschen, denen es nicht gelingt, ihre Arbeitskraft zu verkaufen (und dies gelingt ihnen deshalb nicht, weil sie keinen Käufer finden, der sich am Kauf ihrer Arbeitskraft bereichern kann), kommen in unserer Gesellschaft als nutzlose und überflüssige Menschen vor, die dem Staat Geld kosten,das er eigentlich nicht ausgeben mag. Jene Obdachlosen, die in der Altstadt nächtigen müssen, erhalten nicht einmal Almosen von ihrem Herkunftsland - ihnen bleibt nur das "Herumzigeunern" und Betteln, um überleben zu können. Angesichts der Überlegungen im Gemeinderat: Schlafverbot oder nicht, sieht man, dass alle Parteien die Obdachlosen als Störung der Ordnung wahrnehmen – dass es aber überhaupt Obdachlose gibt, dass sie ein Produkt unserer kapitalistischen Gesellschaft sind, weil sie zur Bereicherung der eh schon Reichen nicht taugen, dass unserer Gesellschaft für das Überleben von armen Menschen nichts übrig hat für – dafür aber bei Geldproblemen von Banken sofort einspringt, wird nicht erkannt und nicht kritisiert. Mit Ausnahme der KPÖ!.
Gerda Pastyrik

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Verkehrte Welt

PressespiegelNun ist also ausgerechnet die Innsbrucker FPÖ mit ihrem Hardliner Rudi Federspiel gegen das Schlafverbot für Obdachlose, während Oppitz-Plörer und Gruber dieses vorantreiben wollen. Allerdings hat die Ablehnung der FPÖ nur einen Haken für die Obdachlosen.

(mehr)

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Schlaflos in Innsbruck – ein Revue

PressespiegelDie Veranstaltung gegen das geplante und im Stadtsenat bereits beschlossene Schlafverbot am vergangenen Samstag war ein Zeichen der Solidarität mit denjenigen, die in Innsbruck keinen warmen Platz zum Schlafen haben. Sehr erfreulich war, dass dabei die Betroffenen, d.h. die Obdachlosen, selbst zu Wort kommen. Somit war die Veranstaltung auch ein Forum, bei dem auch diejenigen eine Stimme haben, die ansonsten oft ungehört sind.

(mehr)

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Lärm ist nicht gleich Lärm

PressespiegelDie fröhlich-fetzige Musik- Combo namens Streetnoise Orchestra, die engagiert für den guten Zweck spielt, hat leider den Fehler begangen, ihren Auftritt nicht anzumelden. (Leider waren sie auch nicht schnell genug, um den Ordnungshütern zu entwischen.) Es folgte die Strafe auf den Fuß. Über 1000 Euro, die erst auf der Straße erspielt werden muss. Ein starker Tobak, gegen Musik vorzugehen. Die Bestimmungen und Verordnungen für den öffentlichen Raum in Innsbruck werden immer bescheuerter, und die Luft immer mieser: erst das Trinkverbot und Radlverbot, dann das Bettelverbot, anschließend das Schlafverbot, nun das Musikverbot. Daumen drauf, kontrollieren und bestrafen, was aus der sauber-bürgerlichen Norm fällt, heißt die Devise des Innsbrucker Gemeinderats.
Tatsächlich gehts auch anders: Städte wie Amsterdam, München und viele andere, schieben Klaviere auf die Straße für jedermensch, mit dem Risiko "Lärm" zu verursachen. Fantasievollen, bereichernden Lärm- im Gegensatz zum krankmachenden, den Autos, Flugzeuge und Baustellen verursachen. Der ist scheinbar für die InnsbruckerInnen tolerabel, denn der umgibt sie allüberall.
Frei nach Wilhelm Busch: "Musik wird störend oft empfunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden." Oder auch nicht.

Sylvia Dürr

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Schlaflos in Innsbruck

PressespiegelAm kommenden Samstag, dem 12. November findet beim "Goldenen Dachl" ab 20:00 eine Kundgebung gegen das geplante Schlafverbot in Innsbruck statt. Den Aufruf dazu veröffentlichen wir gerne, und wünschen den Veranstalter_innen viel Erfolg.

(mehr)

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Martinstag 2016

PressespiegelMartinstag 2016: Wärmende Mäntel oder soziale Kälte?

Wer kennt nicht die Legende des „heiligen Martins“? Es ist eisig kalt, bei Einbruch der Dämmerung erreichen Martin und seine Kameraden das Stadttor von Amiens. Ein in Lumpen gehüllter Bettler sucht Schutz vor der Kälte. Er droht zu erfrieren und bittet um Erbarmen. Niemand hält an, niemand außer Martin hilft. Mit seinem Schwert teilt er sein einziges warmes Kleidungsstück, seinen Mantel. Eine Hälfte behält er, die andere schenkt er dem Bettler. Somit bewahrt er ihn vor dem Erfrieren.
Winterzeit auch bei uns. Die Temperaturen fallen unter die Null-Grad-Grenze. Rund um den Martinstag denkt die Innsbrucker Stadtregierung an ihre obdachlosen Armen. Ihnen wird aber keine Hälfte eines wärmendes Mantel zugeworfen, schon gar nicht ein Ganzer.

In Innsbruck sollen die Obdachlosen, wie es sich schon bei den Bettler_innen bewährt hat, mit Strafen „vor der Kälte geschützt“ werden. Ein Nächtigungsverbot auf offener Straße, Hausvorsprüngen, Durchgängen und unter Brücken wird verhängt*. Wer sich nicht daran hält, wird bestraft. Bis zu 2.000 Euro Buße werden für die „Missetat Obdachlosigkeit“ kassiert. Was ist mit jenen, die nicht bezahlen können? Bekommen die dann Arrestersatzstrafen und können so dann den Winter warm „im Häfen“ verbringen?

Aber auch die Bundesländer lassen sich nicht lumpen. Ebenfalls rund um den Martinstag verweigern sie einer, ohnehin schmalen, einheitlichen Mindestsicherung die Zustimmung. Man muss eben differenzieren – zwischen Arm und Arm. Wer nichts anders im Kopf hat, als Nachwuchs zu produzieren, gehört eben bestraft: Mit einer Deckelung der Mindestsicherung! Wer zuwandert oder feige vor Krieg und Elend flüchtet, ebenfalls. Sie sollen nur wenigst bis gar nichts von der Mindestsicherung bekommen.

Die „Wohltäter“ der sozialen Kälte bekennen sich durchweg zur christlichen Barmherzigkeit: Die ÖVP als christlich-soziale Partei und die FPÖ, deren Bundespräsidentenkandidat sogar „So wahr mir Gott helfe!“ plakatiert.

* Gleichzeitig soll auch eine zweite Notschlafstelle errichtet werden. Welch soziale Wohltat! Verschwiegen wird, dass diese zusätzliche Notschlafstelle – und noch andere zusätzliche – schon jahrelang notwendig wären.

Josef Stingl

Artikel an einen Freund schicken Druckfähige Version anzeigen

Schlafverbot und Vertreibung - von der "Fürsorglichkeit" des Stadtsenats

PressespiegelLaut Bericht der TT beschließt der Stadtsenat bereits mit dem 9.11. ein Schlafverbot für Obdachlose. Dieses wird in weiten Teilen der Stadt gelten und mit Verwaltungsstrafen von bis zu 2000 Euro exekutiert werden. Im Gegenzug soll eine zweite Notschlafstelle kommen und somit sichergestellt werden, „dass kein Mensch auf der Straße schlafen muss“.

(mehr)

Themen

  • Home
  • Standpunkte (68)
  • Pressespiegel (278)
  • Wahlen (89)
  • Bücher (4)
  • Kommunal (17)
  • Bildung (9)
  • Sozial (67)
  • Feminismus (19)
  • Frieden (11)
  • Wohnen (19)
  • Antifa (32)
  • Verkehr u. Umwelt (21)
  • Partei (27)
  • Tivoli

    2015: 27/28/29
    2013: 23/24/25/26
    2012: 22/21/20/19
    2011: 18/16
    2010: 14/13
    2009: 12/11/10/9
    2008: 8/7a/7/6/5
    2007: 4/3/2/1/0

    INNSBRUCKER RUNDSCHAU

    2006: 3/2/1/0