KPÖ Tirol
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Maria Illetschko ist Spitzenkandidatin der KPÖ Plus für den Wahlkreis Osttirol

PressespiegelMaria Illetschko​ ​(geboren 1963)​ ​mit Lesachtaler Wurzeln steht​ ​die​ ​KPÖ​ ​PLUS​ ​Spitzen-Kandidatin​ ​für​ ​den​ ​Wahlkreis​ ​7E​ ​fest.​ Die Pflegekraft fand in der Assistenz von Behinderten beruflich ihre persönliche Berufung. Derzeit arbeitet sowohl sie bei einem Projekt „Betreuten Wohnens“.

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Geschichten aus dem FPÖ-Universum

PressespiegelPatrick Haslwanter war seinen eigenen Angaben zufolge von einem Autofahrer dermaßen geschnitten worden, dass seine in seinem (FPÖ-)Auto befindlichen Kinder ernsthaft gefährdet gewesen seien.

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Thomas Hörl geht als KPÖ-Plus Spitzenkandidat im Wahlkreis 7C

PressespiegelThomas Hörl (27) tritt für die KPÖ-Plus als Spitzenkandidat für die Bezirke Kitzbühel und Kufstein an. Er will sich als Stimme für den sozialen Zusammenhalt und gegen den weiteren Sozialabbau durch die etablierten Parteien positionieren.

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Wohnen in Innsbruck: Leerstand und Mietwucher

PressespiegelInnsbruck ist offenkundig die teuerste Stadt Österreichs, wie aus der Auswertung des Immobilienportals Immowelt.at hervorgeht. In der Landeshauptstadt Tirols wurde bei der Gesamtmiete, d.h. Nettomiete plus Betriebskosten, die 16-Euro-Marke geknackt. Dahinter liegen Wien (14,90 €/m²) und Salzburg (14,50 €/m²).

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KPÖ-Empfehlung der Woche

Pressespiegel„Wir als KPÖ sind uns einer Sache bewusst: Von der ÖVP gibt es für uns nichts zu holen. Das Wahlkabine-Ergebnisse von vielen haben die bei beiden Parteien an entgegensetzen Enden positioniert. Leute mit der Volkspartei ganz vorn hatten die KPÖ als Schlusslicht, Menschen mit sozialen Präferenzen hatten die ehemalige schwarze Liste ganz am Ende ihres Spektrums“, stellt Tirols KPÖ PLUS-Spitzenkandidat Josef Stingl fest.

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Jakob Hundsbichler ist Spitzenkandidat im Wahlkreis 7B

PressespiegelIm​ ​Wahlkreis​ ​7B ​geht​ ​KPÖ​ ​PLUS​ ​mit​ ​Jakob Hundsbichler (19)​ ​aus​ ​Schwendau ​im Zillertal als​ ​Spitzenkandidat​ ​in​ ​die​ ​Nationalratswahl.​ ​Er will ​​eine​ ​starke​ ​und​ ​soziale Stimme​ ​für​ ​die​ ​Bezirke​ Innsbruck-Land und Schwaz ​sein.

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Rosmarie Thüminger ist die Spitzenkandidatin im Wahlkreis 7D

PressespiegelIm​ ​Wahlkreis​ ​7D​ ​geht​ ​KPÖ​ ​PLUS​ ​mit​ ​Rosmarie Thüminger (78)​ ​aus​ ​Innsbruck​ ​als​ ​Spitzenkandidatin​ ​in​ ​die​ ​Nationalratswahl.​ Sie möchte eine starke soziale Stimme für die Bezirke Imst, Reutte und Landeck und darüber hinaus sein.

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Brennen für Olympia? - Jahrzehntelang!

PressespiegelZweimal hat Innsbruck schon als Gastgeberstadt für die Olympischen Winterspiele gedient: 1964 und 1976. Im Februar 2026 soll es wieder so weit sein, wenn die Wünsche von Landes- und Stadtregierung in Erfüllung gehen. Damit die Tiroler_innen einer Bewerbung zustimmen, werden nun Versprechungen gemacht.

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Presse widerlegt Pro-Olympia-Maschinerie

PressespiegelAuf die Plätze, fertig, los! Heute wurde die Pro-Olympia-Maschinerie gestartet. Erster Zwischenstopp, das O-Dorf in einem Seniorenheim: Dort sollte vormittags die Olympia-Bewerbung bei einem „Dialog“ schmackhaft gemacht werden. Die Zuschauer_innen-Kulisse präsentierte sich aber eher bescheiden: Keine fünfzehn Teilnehmer_innen fanden sich außer den „Offiziellen“ ein, darunter auch einige Olympia-Gegner_innen der KPÖ.

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KPÖ-PLUS Tirol gegen die Inszenierungspolitik von Christian Kern

PressespiegelAm Mittwochabend um 19 Uhr hielt Christian Kern, Vorsitzender der SPÖ, eine Rede im Rahmen seiner Wahlkampftour in der Messehalle in Innsbruck. Dabei inszenierte er sich wie üblich gekonnt mit zahlreichen Versprechen, die die Sozialdemokratie aber weder mit der FPÖ noch mit der ÖVP in Koalition halten wird.

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Die Politiker der Sozialdemokratie -

PressespiegelWas aus den ehemaligen Kämpfern für die einst rechtlosen, schwachen und von den Kapitalisten zur Gänze abhängigen ArbeitnehmerInnen geworden ist:

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Josef Stingl Spitzenkandidat von KPÖ PLUS in Tirol

PressespiegelJosef Stingl kandidiert bei den kommenden Nationalratswahlen auf Listenplatz 1 der Landesliste Tirol von KPÖ PLUS. Der 57-Jährige aus Axams ist gewerkschaftlich aktiv und gelernter Koch. Die Erfahrung in der Gastronomie und als Gewerkschafter prägt auch seine politische Arbeit. “Ich möchte den Menschen zeigen, dass es auch anders gehen kann, wenn sie für ihre Interessen kämpfen. Mit KPÖ PLUS kandidiert bei dieser Nationalratswahl eine glaubwürdige, soziale Kraft, die den Menschen ihre Stimme wiedergibt, die sonst nicht gehört werden”, erklärt Stingl seinen Antritt.

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Lebenshaltungskosten steigen – vor allem für diejenigen mit kleiner Geldtasche

PressespiegelWie die Statistik Austria am 17.8. mitteilte, ist die Inflationsrate mit Juli leicht auf 2,0 Prozent gestiegen. Neben den Kosten für Freizeit sind unter anderem auch die Mieten starke Preistreiber.

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KPÖplus auf dem Tiroler Stimmzettel

PressespiegelHeute früh hat KPÖ PLUS in Innsbruck den Landeswahlvorschlag für die Nationalratswahl 2017 eingereicht. KPÖ PLUS steht somit auch in Tirol – wie in allen anderen Bundesländern – am 15. Oktober auf dem Stimmzettel! Einen großen Dank gilt allen, die für Unterstützungserklärungen geworben und eine Unterstützungserklärung für KPÖ PLUS abgegeben haben!

Jetzt gehts los! Wir wollen nun in der Wahlauseinandersetzung möglichst viele davon überzeugen, dass eine starke linke, soziale und solidarische Kraft dringend notwendig für dieses Land ist.

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Radio Don Quichotte zum Wohnungsthema

PressespiegelDas Wohnen in Innsbruck zu teuer ist, haben Haydar Zeki, Künstler, Literat und kreativer Geist und Martin Fritz, gelernter Koch und ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Flüchtlingsberatung der Diakonie und engagierter Aktivist, zum Thema einer Radio-Sendung gemacht. Erfreulicherweise können auch diejenigen, die sie verpasst haben, diese im Internet anhören: https://cba.fro.at/347152

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Olympia-Fragestellung - eine Farce!

PressespiegelNun ist sie also offenkundig fixiert, die Frage, die der Tiroler Bevölkerung am 15. Oktober 2017 unterbreitet werden soll: „Soll das Land Tirol ein selbstbewusstes Angebot für nachhaltige, regional angepasste sowie wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Olympische Spiele 2026 legen?“

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Wohnen in Innsbruck: Leerstand und leere Versprechungen

PressespiegelDass der zur Verfügung stehende Wohnraum in Innsbruck knapp ist, ist keine Neuigkeit. Sämtliche Wahlkämpfe der letzten Jahren wurden mit der Forderung nach leistbarem Wohnen versüßt. Dass die Wahlzuckerln das Papier nicht wert sind, in das sie gewickelt sind, ist allerdings auch nicht neu.

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Fortbestand des Vereins ARANEA gesichert

PressespiegelEntwarnung kommt zur bedrohenden Schließung Mädchenzentrum ARENEA: „Es ist schön zu spüren, dass Mädchenarbeit so vielen ein Anliegen ist! Mit den Vertreter_innen des Landes Tirols und der Stadt Innsbruck ist es nun gelungen, den Weiterbestand des Vereins ARANEA zu gewährleisten und Mädchenarbeit in verschiedenen Formen fortzusetzen.“
„Durch den Wegfall des offenen, niederschwelligen Angebots des Mädchenzentrums in der Schöpfstraße, v.a. im Rahmen des Mädchentreffs Girlspoint, das in den neuen Vereinsräumlichkeiten nicht aufrechterhalten werden kann, ist eine Änderung des Arbeitskonzepts notwendig“, berichtet Rebekka Mayr vom Verein ARANEA. Neben einer „kleinen Anlaufstelle“ in den neuen Räumlichkeiten soll es in enger Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, vor allem der offenen Jugendarbeit (ISD-Jugendzentren), weitere ARANEA-Angebote für Mädchen an den Schließtagen der Jugendzentren geben.

„Trotz der Änderung des Konzepts werden bestimmte Grundhaltungen von ARANEA jedenfalls beibehalten“, stellt Mayr klar. So bleibt ARANEA eine niederschwellige Anlaufstelle, die den Mädchen bedürfnisorientierte Beziehungs- und Beratungsarbeit auf freiwilliger Basis und in vertraulicher Atmosphäre anbietet. Die Beratungsthemen reichen von Gewalt, über Sexualität, Schule und Beruf, Wohnen, Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein, Körperwahrnehmung und Essverhalten bis hin zu familiären Konflikten. Ein besonderer Schwerpunkt wird also weiterhin auf gewaltsensibler Mädchenarbeit und Gewaltprävention liegen. Auch die Berufsorientierungsworkshops werden weiterhin fortgesetzt – geplant ist, diese vor allem in den Räumlichkeiten der ISD-Jugendzentren durchzuführen. Generell wird die Kooperation mit anderen Jugendzentren sowie Jugend- und Sozialeinrichtungen aufrechterhalten und ausgebaut.

Einerseits zufrieden, anderseits trotzdem kritisch, zeigen sich die Offenen-Brief-Verfasser Roland Steixner (KPÖ) und Josef Stingl (GLB): „Prinzipiell eine erfreuliche Entwicklung, aber die Mittel für das Mädchenzentrum ARANEA werden gekürzt und der Erhalt geht sich nur aus, weil sie in billigere Räumlichkeiten übersiedeln. Wir haben ja nichts dagegen, dass Fördergelder effizient eingesetzt werden, aber muss es unbedingt am Ende billiger werden, anstatt, dass man vielleicht mit dem gleichen Geld mehr machen könnte. Am fehlenden Fördermöglichkeiten kann es nicht liegen, denn die Machbarkeitsstudie zu Olympia kostete 23 Mal so viel als die ursprünglich fehlenden 20.000 Euro für das Mädchenzentrum ARANEA!“

Ziel der Arbeit ist nach wie vor, Mädchen zu bestärken, damit sie selbstbestimmt und selbstbewusst ihren Weg gehen und ihnen auch ihre Möglichkeiten und Perspektiven aufgezeigt werden. Wichtig ist uns dabei der transkulturelle Ansatz, der Diskriminierung, Festschreibung auf ‚kulturelle‘ Hintergründe und rassistischen Herrschaftsverhältnissen entgegenwirken soll.

Josef Stingl

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Unterschreiben untersagt

PressespiegelEine komische Welt in der wir leben, die Konsumgesellschaft: Waschmaschine kaputt. Reparieren? Nein danke, lieber kaufen. Oder: Bildröhrenfernseher out, Flachbildschirme in: die alte Glotze auf den Müll. Und für die Freizeit gibt's die sogenannten »Einkaufs-Erlebnis-Tempel«. In der Landeshauptstadt des (schein-)heiligen Landes Tirol wurde in einem solchen sogar ein Gymnasium integriert und ins Rathaus geht's nur mehr über die Räumlichkeiten eines anderen.

Den Nachteil dieses »Konsumwahnsinns« spüren jetzt Tirols Kommunist_innen (aber nicht nur diese). Wahlen stehen an, Unterstützungserklärungen sammeln ist notwendig und der öffentliche Raum vor den Gemeindeämtern wird dafür genutzt. In Innsbruck ist das Gemeindeamt allerdings nur über die Rathausgalerien, den »Privatgrund« der Rathaus Passage GmbH, erreichbar. Der demokratische Akt, vor dem Amt Unterschriften zu sammeln, kann dort also nicht im öffentlichen Raum geschehen. Und er ist dem Eigentümervertreter der GmbH ein Dorn im Auge. Seit Jahren kämpft er mit Pöbeleien und unter Mithilfe seiner Haus-Securitytruppe gegen diesen Wahlakt an. Einmal (2013) hat die KPÖ bereits Anzeige wegen Wahlbehinderung bei der Staatsanwaltschaft eingebracht.

"In Innsbruck ist das Gemeindeamt allerdings nur über die Rathausgalerien, den »Privatgrund« der Rathaus Passage GmbH, erreichbar. Der demokratische Akt, vor dem Amt Unterschriften zu sammeln, kann dort also nicht im öffentlichen Raum geschehen."

Heuer fuhr der Rathausgalerien-Despot schärfere Geschütze auf. Neben seiner Sturmtruppe bemühte er dazu die Staatsgewalt und die KPÖler_innen, die für KPÖ PLUS sammelten, wurden unter Mithilfe der Polizei genötigt, den Platz zu verlassen. Der Teilgesellschafter und Geschäftsführer mit Doktortitel meinte zwar, dass dies kein Affront gegen die KPÖ sei, sondern für alle Parteien gelte. Im gleichen Atemzug, aber akademisch weniger gewählt ausgedrückt, beschimpfte er sie als die Dümmsten und verwünschte sie nach Moskau oder Nordkorea. Ironie seines Antikommunismus, dass gerade er ein demokratisches Grundrecht zu verunmöglichen versuchte.

Grundlegende Fragen stellen sich: Hat die Polizei bei ihrem Einschreiten übers Ziel geschossen? Freie Wahlen sind ein Grundwert unserer Republik. Steht in Österreich das Eigentumsrecht über dem allgemeinen Wahlrecht? Sicherlich nicht, die Wegweisung ist daher einfach nicht akzeptabel. Selbst wenn man sich der Logik des Eigentumsrechts in Verbindung mit dem österreichischem Strafrecht fügt, ist die polizeiliche Wegweisung fragwürdig. Besitzstörung ist eine privatrechtliche Angelegenheit und ein »Gestörter« kann beim Bezirksgericht im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens mit einer Klage den Schutz und die Wiederherstellung des letzten ruhigen Besitzstandes verlangen. Nur bei einem schwerwiegenden Eingriff in die Rechte des Besitzers und bei Hausfriedensbruch (mit Gewalt oder Gewaltandrohung), also bei Gefahr im Verzug, kann rechtlich eine polizeiliche Wegweisung ausgesprochen werden.

Eine interessantere Frage ist auch, ob es überhaupt zulässig ist, dass es vor einem Gemeindeamt keinen öffentlichen Raum gibt? Was ist dann, wenn der »Vorplatz-Eigentümer« von seinem Hausrecht, des Aussprechen eines Hausverbotes Gebrauch macht? Davon betroffene Bürger_innen können dann nicht mehr zu ihrem Gemeindeamt! Das ist sicherlich nicht rechtens, es muss ein Servitut geben und in diesem Servitutsbereich (nach österreichischem Sachenrecht ein beschränktes, dingliches Nutzungsrecht an fremden Sachen bei dem deren Eigentümer verpflichtet ist, etwas zu dulden) muss auch der Wahlakt des Sammelns von Unterstützungsunterschriften möglich sein.

Letzte Frage: Wahlbehinderung? Laut § 262 StGB Abs 1 heißt es: »Wer einen anderen mit Gewalt oder durch gefährliche Drohung nötigt oder hindert, überhaupt oder in einem bestimmten Sinn zu wählen oder zu stimmen, ist … zu bestrafen.«Dieser Tatbestand ist durch die antikommunistischen Beschimpfungen, den bedrohlichen Security-Einsatz und der offensichtlich nicht berechtigten polizeilichen Wegweisung nicht von der Hand zu weisen.

Josef Stingl

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Arm, ärmer, Tirol...

PressespiegelAls selbsternannter „Schwarzer Rabe“ verweist Tirols Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer allzu gern auf die österreichweit überdurchschnittliche Wirtschaftsperformance im heiligen Land Tirol. Aber jetzt hat das Institut für höhere Studien (IHS) eine Studie über die Tiroler Einkommenssituation veröffentlicht. Sie verdeutlicht sehr genau, wer „Tirols Wirtschaftswunder“ bezahlt.

Working Poor, also Armut trotz Arbeit, greift in Tirol immer mehr um sich. 85.000 Tiroler Lohnabhängige, also rund ein Viertel aller, haben ein Einkommen unter der Arbeitsschwelle. Besonders Frauen werden bei der „Bezahlung ihrer Arbeitsleistung“ besonders ausgebeutet. 37 Prozent (!) aller weiblichen Arbeitsverhältnisse liegen mit ihrem Einkommen unter der Armutsgrenze. Aber auch in den „unteren Weihen der Wirtschaft“ ist die Luft zum Leben zu dünn. Den meisten der Ein-Personen-Unternehmen geht es alles andere als gut.

Die Studie zeigt sehr deutlich, dass dies vor allem für die betroffenen Frauen zur Abhängigkeit führt. Im Haushaltsverbund betrachtet, bleiben nämlich aus den 85.000 Armutsgefährdeten „nur“ mehr 57.000. Und wir Steuerzahler_innen bezahlen nochmals für die Schandlöhne der Wirtschaft. Werden alle Sozialleistungen berücksichtigt, senkt sich die Zahl der Betroffenen auf knapp 18.000.

Die SPÖ hat recht, wenn sie dringenden Handlungsbedarf sieht. Ihr Klubobmann Gerhard Reheis hat recht, dass es wenig nützt, wenn man sich damit brüstet, dass die Arbeitslosigkeit in Tirol sinkt, wenn sich die Menschen hier trotz Erwerbstätigkeit ihren Lebensunterhalt nicht mehr leisten können. Allerdings war er selbst jahrelang Soziallandesrat und die Armutsentwicklung ist kein wirkliches Ding seit Schwarz/Grün. Warum wird schon lange nicht mit einem gesetzlichen Mindestlohn dagegen angekämpft? Glauben SPÖ, FSG und Reheis wirklich, dass die 1.500 Euro KV-Lohn bis 2020 das Problem nur im Ansatz verändert? Keinesfalls!

Auch mit der kalten Progression ist’s bei den Sozialdemokrat_innen so eine Sache. Sie sind gegen ein automatisches Modell. Das sei ungerecht, weil die Reichen davon auch profitieren würden. Es muss daher einen Umverteilungsmechanismus von Oben nach Unten mit installiert werden. Völlig richtig. Wenn allerdings die Diskussion und die Beschlussfassung darüber jahrelang hinausgezögert wird, gibt es nur einen Gewinner, nämlich den Finanzminister. Den höheren Einkommensbereichen wird’s nicht weh tun, den unteren Einkommensbezieher_innen allerdings sehr. Ihnen geht im Kampf ums Überleben jeder Cent ab.

Ja, ja aber der liebe (oder derzeit ach so böse) Regierungspartner lasse das eben nicht zu. In aller „Freundschaft“ gegen den Klassenkampf von Oben, gibt s nur ein profanes Mittel: Klassenkampf von Unten!

Josef Stingl

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Olympia? oder: Ich dachte, wir müssten sparen...

PressespiegelInnsbruck hatte schon zweimal das Vergnügen. 1964 und 1976 wurden die Olympischen Spiele in Innsbruck ausgetragen.

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Hungerstreik Tag 140 – Nuriye und Semih dürfen nicht sterben!

PressespiegelDas System Erdogan wird immer despotischer. Nach der Entlassung vonüber 100 000 Akademiker_innen, Lehrer_innen und Menschen im Öffentlichen Dienst, die grundlos der Unterstützung des Putschversuches verdächtigt werden, haben zahllose Menschen ihre Zukunft verloren. Um ihre Rechte wieder zurückzubekommen, sind inzwischen zahlreiche Menschen in den Hungerstreik getreten.

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Kandidatur absichern und am Mitmachtreffen teilnehmen!

Pressespiegel
Die Nationalratswahlen nahen, die KPÖ wird gemeinsam mit den jungen Grünen mit einer offenen Liste kandidieren. Um auf dem Stimmzettel für Oktober eine fortschrittliche Wahl-Alternative zu ermöglichen brauchen wir österreichweit mindestens 2600, davon in Tirol mindestens 200 Unterstützungsunterschriften. Wir bitten alle demokratisch gesinnten Menschen um Unterstützung!

Ab Dienstag, den 25. Juli 2017 kann auf dem jeweiligen Wohnsitzgemeindeamt die Unterstützungsunterschrift geleistet werden. Wir bitten Dich das rasch zu erledigen und sofort an uns zu retournieren: KPÖ, Gumppstraße 36, 6020 Innsbruck. In Innsbruck werden die geleisteten Unterstützungsformulare am Gemeindeamt gesammelt. Den spätestens am 18. August müssen wir die Kandidatur einreichen.

Hier geht’s zum Download des Formulars: http://imzoom.info/wp-content/uploads...E-2017.pdf

Das erste Tiroler Mitmachtreffen findet am Mittwoch, den 26. Juli 2017 um 19.00 Uhr in unserem Parteilokal in der Gumppstraße 36, 6020 Innsbruck statt.
Das Mitmachtreffen in Innsbruck ist eine gute Gelegenheit, Menschen von KPÖ PLUS und unsere Pläne kennenzulernen. Vor allem ist es aber auch die Gelegenheit, direkt einzusteigen und mitzumachen.

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Unterstützungsunterschriften sammeln beginnt und erstes Mitmachtreffen von KPÖplus in Tirol

PressespiegelDie Nationalratswahlen nahen, die KPÖ wird gemeinsam mit den jungen Grünen mit einer offenen Liste kandidieren. Um auf dem Stimmzettel für Oktober eine fortschrittliche Wahl-Alternative zu ermöglichen brauchen wir österreichweit mindestens 2600, davon in Tirol mindestens 200 Unterstützungsunterschriften. Wir bitten alle demokratisch gesinnten Menschen um Unterstützung!

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Rechtsbruch von oben

PressespiegelWer hätte vor wenigen Jahren gedacht, dass die Schließung der Brennergrenze und die Missachtung des Nothilfeprinzips Vorschläge sind, die von Mitgliedern der Bundesregierung gemacht werden?

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Nachtrag G20

PressespiegelWas man nicht alles hört und liest in den letzten Tagen über G 20 und den Krawallen. Da plätschert und schrumpft das Blabla der G20 dahin (der wirklich Gewalttätigen 20er). Nichts Neues, aber toll sich in Szene setzen, Macht demonstrieren, super fressen und saufen. (Armer Otto Steuerzahler darf das alles berappen mitsamt dem exorbitanten Polizeieinsatz.)
Klimaschutz: evtl. Revival von Kohle & Co. Handel: bleibt alles beim alten: kapitalistisch und globalisiert. Kampf gegen Terrorismus: wie gehabt. Flüchtlinge: gemeinsam gegen Flüchtlinge. Eleganter ausgedrückt: gemeinsam gegen Flüchtlings"krise". Weiterhin Abschottung und absaufen lassen.
Auch waren sich ALLE Medien einig im Geplärre gegen gewalttätige Krawallmacher, die einige heilige Autokühe der Deutschen demolierten und Waren in diversen Geschäften mitgehen ließen. Sichergestellt wurden keine Panzer, Granaten, Bomben. Nein, sondern Bengalos, Steine und Werkzeuge. (Die Steinzeitmenschen feiern fröhlich Urständ...). Aber nun herrscht wieder Ruhe und Ordnung im Land. Alles aufgeräumt und blitzblank geputzt. Und die bösen Krawallos hinter Gitter. Ironischerweise konnte ein Mensch diese "Anarchisten" verstehen, die gegen Globalisierung demonstrierten, denn dieser geriert sich auch als "Kritiker" derselben. Nur eben anders. Mister Donald Dagobert Duck Trump.

Sylvia Dürr

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Chris Moser: Viva la Rebellion – Ein Aufruf zum Widerstand

PressespiegelWer in Tirol kennt ihn nicht, den Tierrechtsaktivisten Chris Moser, der mit seinen Mitstreiter_innen seit Jahren praktisch jeden Freitag vor der Kleiderbauer-Filiale in der Innsbrucker Museumstraße steht und sich für die Interessen der nichtmenschlichen leidensfähigen Geschöpfe einsetzt?

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NR-Wahl 2017 – KPÖ PLUS braucht Unterstützung

PressespiegelAm 15. Oktober wird ein neues Parlament gewählt. Damit KPÖ aber bundesweit am Wahlzettel steht, müssen wir ab dem 25. Juli in kurzer Zeit rund 3.000 amtlich beglaubigte Unterschriften (fein säuberlich aufgeteilt nach einzelnen Bundesländern, in Tirol 200) aufbringen, während SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne sich gemütlich zurücklehnen, da Ihnen die Unterschriften von 3 Nationalratsabgeordneten genügen.

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G 20

Pressespiegelhttps://www.youtube.com/watch?v=U1QBbmjcZ0Q

Georg Danzer

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Rattenberger Freiluftbühne: Kluibenschädel-Saga, eine Hommage auf Untertilliach?

PressespiegelIn Rattenberg war Premiere, heuer mit dem Stück „Die Kluibenschädel-Saga“. Die Geschichte spielt in Niederober-Unterberg, einem kleinen Fleck auf der Landkarte, der weit über seine Grenzen hinaus bekannt geworden ist, denn in ganz Österreich gibt es kein vergleichbares Phänomen: Alle Bewohner wählen bei der Nationalratswahl traditionell immer gemeinsam nur eine Partei – im harmonischsten Dorf Österreichs: das ist das Markenzeichen mit dem man punkten will.

Ohne Markenzeichen würde man in der Bedeutungslosigkeit (touristisch gesehen) versinken – und in den Schulden. Also: HARMONIE ist angesagt! Aber es kommt anders als Ferdinand Kluibenschädel – Bürgermeister und Metzgermeister in der 12. Generation – sich das vorstellt. Ein querdenkerischer Hundslaggl rebelliert und votiert für die KPÖ. Sofort werden Verräter-Rufe laut, aber die marx’sche Liebäugelei zeigt bald nicht erahnte Wirkung. Sie weckt die verschlafenen Dörfeler_innen aus ihrem still erduldeten Einheitsbrei.

Eine Hommage? Im richtigen Leben, gibt es das Osttiroler Bergdörfchen Untertilliach, von ihrem Bürgermeister enttäuscht wandten sie sich ebenfalls der KPÖ zu, und das nicht nur einmal. Wikipedia dazu: „Bei den Nationalratswahlen im Jahr 2006 erlangte die Gemeinde durch das völlig ungewöhnliche Wahlergebnis von 12,6 % der Stimmen für die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ), die Aufmerksamkeit der Medien. Bei den Landtagswahlen 2008 konnte die KPÖ wiederum 11,76 % erringen und wurde zweitstärkste Partei in der Gemeinde. Bei den Nationalratswahlen im Jahr 2008 erlangte die KPÖ mit 18,8 % den dritten Platz hinter der ÖVP (46,5 %) und dem BZÖ (19,8 %) und erzielte damit ihren höchsten Stimmenanteil auf Gemeindeebene.“

Als der Tag der Wahl im fiktiven Niederober-Unterberg da ist, hat sich selbst ein Kamerateam aus Wien eingestellt, die Schützenkompanie marschiert auf, das Ergebnis wird verkündet……..Entsetzen macht sich breit!!!! Auch das erinnert mich an Untertilliach: Nach dem ersten „Tilliacher KPÖ-Wahlerfolg“ war vor der Landtagswahl auch in Untertilliach ein Wahlwahlkampftermin angesagt. Ein Postwurf mit der Terminankündigung in einem Obertilliacher Gasthaus (Untertilliach hatte zu diesem Zeitpunkt keines) war schnell verschickt.

Dort angekommen gab’s zwei Gruppen, jene am Stammtisch und eine andere aufgereiht an der Bierpudel. Eine Runde Schnaps’ln und schon tat sich eine köstliche Unterhaltung mit den Stammtischerler_innenauf. Bis nach einiger Zeit einer meinte: „Wir müssen gestehen, wir sind keine Untertilliacher_innen, wir sind aus der Gemeinde Obertilliach. Die do am Tresen, das sind die aus Untertilliach und der rechts außen ist ihr Wachhund und Bürgermeister und passt auf, dass keiner mit euch Kummerln redt.“

Zurück zum Stück auf der Schlossbergbühne Rattenberg. Es steht bis 5. August am Programm.

Josef Stingl

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