KPÖ Tirol
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Nicht am Ziel

FeminismusVieles über die Übergriffe in der Silvesternacht wurde in den letzten Tagen berichtet. Über tagtägliche sexuelle Übergriffe allüberall fällt leider kein Wort. Die sind eben normal (?!). Noch wird gegrapscht am Arbeitsplatz, vergewaltigt in der Ehe, noch gibt es Frauen, die sich verkaufen (müssen), noch gibt es Frauenhandel, etcetera etcetera. Die Ausschreitungen in der Silvesternacht: alles andere als lustig und doppelt frauenfeindlich: zum einen wurden sie ausgeraubt, zum anderen sexuell belästigt. Deutlicher kann man die Missachtung und Deklassierung von Frauen kaum zeigen. Jahrzehntelang wurde für die Emanzipation gekämpft und viel Häme und Diskriminierung seitens der Männerwelt eingesteckt. Noch sind die Frauen nicht am Ziel.

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KPÖ verlangt Krankenhäuser für Abtreibung zu öffnen

FeminismusWeder in Tirol noch in Vorarlberg gibt es ein öffentliches Krankenhaus das Abtreibungen durchführt. Somit steht Frau im Westen Österreichs mit einer ungewollten Schwangerschaft vor verschlossenen Türen. „Öffentliche Krankenanstalten werden mit öffentlichen Mitteln finanziert und müssen daher bei allen Nöten zur Verfügung stehen, so auch für Schwangerschaftsabbrüche“, erklärt anlässlich des Internationalen Frauentags, die KPÖ-Sprecherin Rosmarie Thüminger und kündigt diesbezüglich den Start einer Petition an die Tiroler Landesregierung an.

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Feuchtgebiete im Kino

Feminismus von: Sylvia Dürr
Schoß/Stoßgebete, Feucht/Sumpfgebiete:

Auf Charlottes Filmpornoklamauk (schüttel)

haben wir klein-Doofis gewartet (hechel),

damit mal wieder klar wird (stöhn),

wer und was ein richtiges Roche-loch ist (grunz),

Und ewig singen die Ziegen (mäh),

Feminismus ade (heul),

Hauptsache, die Kasse klingelt (schnauf),

Sex sells ewiglich (Amen).

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Baby ist keine Entschuldigung

FeminismusAusgerechnet im Institut für Erziehungswissenschaften wurde einer Studentin das Sommersemester nicht angerechnet, weil sie just ein nicht zu versäumendes, hochheilig wichtiges Seminar wegen Geburt leider doch versäumt hatte. Wohl gemerkt haben Professorinnen- WEIBER!!- dies entschieden. Frauensolidarität: ein Fremdwort von annodazumal? Warum kann man im 21. Jahrhundert ein sogenanntes Vollzeitstudium nicht familienfreundlich gestalten? Was passiert, wenn man längere Zeit krank ist oder das Bein gebrochen hat? Fliegt man dann raus? Harte, unfreie und intolerante Zeiten sind an der verschulten Alma Mater angebrochen. Vor dem "Bologna- Prozess" war alles noch ganz anders. Ich kenne Professoren, die seitdem das Handtuch geschmissen haben.<p><Sylvia Dürr

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Leserbrief an die TT

FeminismusDas "Ende der Ungleichheit" ist, sehr richtig bemerkt, noch in weiter Ferne, wie überhaupt jegliche Form der "Gleichheit" oder Gerechtigkeit der Löhne. Nicht nur sind die Frauen (im Grunde ALLE!) als das "andere" bzw. das "zweite" Geschlecht (siehe Simone De Beauvoir) immer noch benachteiligt, sondern auch etliche männliche Kollegen. Warum tummeln sich die Gehälter des Dachdeckers, Busfahrers, Bauarbeiters, Altenpflegers etc eher im unteren Gehaltsbereich, obwohl dies alles verantwortungsungsvolle Berufe sind, wobei andere wiederum, die keinen erkennbaren gesellschaftlichen Stellenwert haben, weit höher liegen.

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Wir wollen alles und zwar sofort!

FeminismusDie Tiroler Tageszeitung Rubrik Leserbriefe versteht es einmal mehr, mit stumpfen reaktionären Meinungen das Volk zu nerven. Heute ist der männliche Hirnerguss eines Osttirolers dran, der u. a. meint, dass man der Frau daheim ein Gehalt zahlen soll. Und von wem kommt die Kohle? Vom eigenen (Ehe-) Mann. Sozusagen ein Scheingehalt, damit sie die Goschn hält und statt mit den Augen,- befriedigt die Knödel rollt. Weiters bewegt sich das Weib scheinbar in irrationalen Vorstellungen von Beruf und glücklicher Familie. Soweit der Leserbrief. Der ist schon wieder komisch, wenn nicht alles so kotzbrockig und bezeichnend für die hiesige Männer-Meinungswelt wäre.

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Tabu: Schwangerschaftssabbruch in Tirol

Feminismusvon Rosmarie Thüminger
Im Jahre 1975 hat die linke und autonome Frauenbewegung mit Hilfe der damaligen Staatssekretärin Johanna Dohnal die Fristenlösung durchgesetzt. Das bedeutet nach 97 StGB: "Die Tat ist nicht strafbar, wenn der Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Schwangerschaft nach vorhergehenden ärztlichen Beratung von einem Arzt vorgenommen wird..." Das ist Gesetz, doch die Realisierung ist in den verschiedenen Bundesländern sehr unterschiedlich. In Wien, Salzburg oder in Kärnten z.B. können sich die betreffenden Frauen an die öffentlichen Krankenhäuser wenden, in Tirol hingegen gibt es nur drei Privatpraxen, in denen Eingriff gemacht wird - und das zu hohen Kosten. Durch das Tabu, das über das Thema hängt, wissen nur wenige Frauen über dieses eingeschränkte Angebot Bescheid. Das bedeutet, dass die Frauen gegen ihren Willen und gegen ihre eigene Einschätzung ihrer Lebenssituation die Schwangerschaft fortsetzen. Ihre Selbstbestimmung ist dadurch stark eingeschränkt. Aber: Schwangerschaftsabbruch ist eine Aufgabe der Gesundheitspolitik!

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Leserbrief an die "Tiroler Tageszeitung"!

Feminismusvon Sylvia Dürr
Die Art- Kunstmesse in Innsbruck wirbt in der Tiroler Tageszeitung mit einem weiblichen Akt. In Kunstkreisen "normal"; die Darstellung des nackten Frauenkörpers gehört zur erotischen Phantasie der meist männlichen Maler wie die Semmel zum Frühstück, aber was hat eine nackte Frau als Werbeträgerin in einer Zeitung zu suchen? Wahrscheinlich will die Veranstalterin Johanna Penz, dass dadurch mehr männliche Besucher angeregt erregt in die Messe rennen, in der Hoffnung, auf billige Art und Weise pornoähnliche Bilder zu Gesicht zu bekommen. Mit einem weiblichen nackten Körper zu werben, sei es auch unter dem Deckmäntelchen der Kunst, ist nach wie vor höchst frauenverachtend und sexistisch. Immer wieder das gleiche dumme alte Lied: female Sex sells.

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Leserbrief an die "Tiroler Tageszeitung"!

FeminismusKaum verebbt die Entrüstung über sexuelle Vergehen, bzw. Verbrechen nicht weniger Geistlicher, spielen sich Vertreter der katholischen Kirche erneut auf und versuchen, mit fadenscheinigen Argumenten die Frauen wieder stärker unter ihre Fuchtel zu zwingen. Aber: Abtreibung ist kein Mord. Unter bestimmten Bedingungen ist sie straffrei, z.B. wenn Leben oder Gesundheit der Frau bedroht sind. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Die Zahlen der Abbrüche sind reine Spekulation, es gibt keine Daten.

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Mander, wird`s denn nie Zeit?

FeminismusVon Rosmarie Thüminger
Vor hundert Jahren schlug die Sozialistin und spätere Mitbegründerin der KPD, Clara Zetkin, auf der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Bereits am 19. März 1911 wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und in der Schweiz der erste Frauentag mit Demonstrationen durchgeführt. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter der Frauentages hervorgehoben werden:

Der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848 und auch die Pariser Commune hatte im März 1871 begonnen.

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Zum internationaler Frauentag: Frauen in Tirol

FeminismusVon Sylvia Dürr

Fakten:
Frauen in Tirol verdienen im Schnitt 843 Euro weniger als Männer. Trotz zunehmender Erwerbsbeteiligung und obwohl eine Reihe von Diskriminierungsverboten und Gleichstellungsmaßnahmen realisiert wurden, sind Frauen in vielf

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Playboy-Bunny wird 50

FeminismusHurra?
Playboy-Bunny wird 50. Das sind genau 50 Jahre zuviel. Welch eine Klatsche ins Gesicht jeder Frau, die auf Häschenniveau degradiert wird. Soll das süß, witzig und erregend sein, die Öhrchen, Fellpuschel am Hintern und hochgepushten Busen?

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"Mädchen dürfen pfeifen, Buben dürfen weinen"

FeminismusIch habe Johanna Dohnal bei einer von ihr organisierten Veranstaltung zum Thema "Frausein in Tirol", zu der sie auch den Bund Demokratischer Frauen eingeladen hatte, kennengelern

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Sprachkurs für Frauen gestrichen

FeminismusTraurig aber wahr, dass in diesem Land immer an der falschen Stelle gespart oder gestrichen wird, sei es in der Bildung, zB an der Uni mit der famosen Idee der Wiedereinführung von Studiengebühren, sei es nun bei der Streichung von Deutschkursen für Migrantinnen. AsylwerberInnen sollen weggesperrt werden, zu Beginn ihres Aufenthalts und am Ende, vor der Abschiebung. Dazwischen sollen sie sich gefälligst "integrieren", gescheit deutsch lernen, was natürlich auch sinnvoll wäre. Nun wird eben diese Förderung gestrichen. Besonders Frauen trifft es hart. Sich einbeziehen und anständig leben in einem fremden Land ohne fundierte Sprachkenntnisse ist kaum möglich.

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Barbara und ihre soziale Hängematte

Feminismus Von: Rosmarie Thüminger
In Tirol leben cirka 10.000 SozialhilfeempfängerInnen. Meine Freundin Barbara ist eine von ihnen. Sie hat, nachdem ihre zwei Kinder das Schulalter erreicht hatten, stundenweise in verschiedenen Hotels und Gasthäuser geputzt, alles was gerade anfiel, Fremdenzimmer, Küchen, Toiletten, hat zusätzlich Geschirr gespült und Backöfen gescheuert.

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Hallo Ihr lieben Frauen!

FeminismusHabe im Heftl "6020" eine 2-Seiten-Aufforderung gefunden, teilzunehmen beim Ergänzen des Slogans "Ich bin so Frau...", verbrochen von der Tiroler Volkspartei, www.tiroler-frauen.at. Da legst di nieder. Bitte, wem der deppertste Spruch einfällt, kriegt von mir auch was (die goldene Zitrone, den fettesten Tiroler Knödel oder so). Also: mischt mal a bissl die "andere" Damenwelt auf!!

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TiVoLi Nr. 6 zum Internationalen Frauentag erschienen

FeminismusEmpfehlenswert ist ein Artikel von Rosmarie Thüminger zu dem Tiroler Frauenschicksal der Kommunistin Adele Stürzl, welche für ihre Widerstandsarbeit im Janmerkung zu uni 1944 hingerichtet wurde. Die Titelgeschichte „Armut ist weiblich!“beschäftigt sich mit der Armutsfalle Regress und unserer Volksbegehrensinitiative „fairSORGEN!“. Nicht zu vergessen ein Text von Simone De Beauvoir.

Die „TiVoLi“-Frauentagsnummer wird rund um den Frauentag zur Verteilung kommen. Sie kan auch bei der KPÖ-Tirol, Gumppstraße 36, 6020 Innsbruck, Telefon +43 699 81732423, Mail kpoe@imzoom.info bestellt werden. Spenden zur Finanzierung von „TiVoLi“ auf das Konto KPÖ-Tirol, Kennwort TiVoLi, Kto.Nr.68710-504-630, BAWAG, BLZ: 14.000 sind immer willkommen. Als Download gibt es die neueste Ausgabe von „TiVoLi“ unter http://www.imzoom.info/tivoli/tivoli6.pdf.

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KPÖ: Die Forderung nach Zivildienst für Frauen erinnert an den Reichsarbeitsdienst

Feminismus Willkommen bei imzoom.info, Redaktion
Freitag, 24. November 2006, 08:20 Uhr

KPÖ: Die Forderung nach Zivildienst für Frauen erinnert an den Reichsarbeitsdienst
Freitag, 24. November 2006, 08:07 Uhr
Beitrag von: Redaktion

"Bei Tirols Frauenpolitik sehe ich `schwarz`", kommentiert Rosmarie Thüminger, frauenpolitische Sprecherin der KPÖ-Tirol, die Forderungen Kritzingers und Sprengers für Zivildienst für Frauen. "Ein verpflichtender Sozialdienst für die jungen Frauen, noch dazu mit miserabler Bezahlung, um den Pflegenotstand in den Griff zu bekommen hat nichts mit Emanzipation zu tun. Vielmehr erinnert mich die Forderung an den Reichsarbeitsdienst."


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„Das hat mich schon gereuet“, sprach das edle Weib, „auch hat er mir zerbleuet zur Strafe meinen Leib.“ (Nibelungenlied,

FeminismusVon Rosmarie Thüminger

Gewalt an Frauen gibt es schon seit Menschengedenken, wie dieses Zitat beweist, und sie trifft durchaus auch „edle Weiber“ oder Tirolerinnen. So gibt es seit 25 Jahren das Autonome Tiroler Frauenhaus. Wie kam es dazu, und warum soll diese wichtige bewährte Einrichtung nun plötzlich nicht mehr förderwürdig sein?

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