Willkommen bei KPÖ Tirol 

Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unabhängige in Tirol auf 8. Listenplatz

Wahlen
"Wir können eine andere Politik machen", so die beiden Tiroler Spitzenkandidat*innen Ivo Hajnal und Hany Plattner-Dvorak. "Wir können" ist das Motto des linken Wahlbündnisses Alternativer Listen, KPÖ Plus, Linker und Unabhängiger (Kurzbezeichnung KPÖ). Schwerpunktthemen des Tiroler linken Wahlbündnisses sind soziale Maßnahmen gegen die Klimakrise und das bezahlbare Wohnen.

Grünen fehlt Courage - ein radikales Umdenken ist dringend nötig!

Wahlen Der Wahlkampf für die kommenden Nationalratswahlen nimmt Fahrt auf. Gebi Mair radelt für die Grünen durch ganz Tirol, um die Partei, die bei der letzten Wahl an der Sperrklausel gescheitert ist, wieder ins Parlament zu bringen. Der Klima-Wahlkampf, den die Grünen führen, unterscheidet sich in seiner Oberflächlichkeit allerdings nicht wesentlich von dem von Kurz und Co.

Brennertransitwahnsinn

Verkehr u. Umwelt Die Überschrift des TT Artikels bringts auf den Punkt: Viele Worte, wenig Taten,
- nach dem Berlin-Gipfel. Grün/schwarz/schwarz traf sich zum lustigen Stelldichein mit Berliner Häppchen und viel Blabla.
Und ewig grüßt das Murmeltier: Seit Jahren schon erhöht sich der LKW- und sonstige Verkehr, besonders über die beliebte, billige Brennerroute. Bei den PolitikerInnen, Unternehmern, Frächtern und der Bevölkerung allseits bekannt. Gurgiser, der männliche Tiroler Greta- Verschnitt, und seine wackeren MitstreiterInnen sei Dank, dass diese Problematik auch in Form von (viel zu wenig) Demonstrationen auf der Autobahn medienwirksam aktuell bleibt.
Wenn man derzeit auf einen garantierten Stau Lust hat, der fahre kurz zur Europabrücke hinauf. Spätestens dort reihen sich LKW um LKW. (Und auf der Baustelle malochen geleaste Mannen- bei über 30°, versteht sich.) Der reine Diesel Wahnsinn. Alles noch hübsch subventioniert und super billig. Waren, die mensch eigentlich gar nicht braucht, werden hin und her gekarrt von unterbezahlten Fahrern. Als hätte man diesen Menschen solchen Unfug an Lebenszeit- Verplemperung an der Wiege gesungen. Sie hätten bestimmt Besseres zu tun, aber seit dem Wegfall der Ostblock- Regimes ist es keine Kunst für westliche Unternehmen, diese Menschen als Billigstarbeitskräfte zu ködern. Man fragt sich kopfschüttelnd, was in den Hirnen der für den Transit- Wahnsinn verantwortlichen PolitikerInnen vor sich geht. Hüben wie drüben. "Anreize schaffen" für die Verlagerung von der Straße auf die Schiene, wie der bescheuerte CSU Minister Scheuer (nomen est omen) meint, ist lachhaft. Rigorose Verbote müssen her und das Diesel- Privileg weg! Wenn man bis zum Sanktnimmerleinstag damit wartet und auf jeden Rücksicht nimmt, bloß nicht auf die Bevölkerung, dann gute Nacht Tirol, Bayern, Südtirol und Klima. Auf den Brennerbasistunnel, diesem Milliardengrab, wird im TT Artikel hingewiesen, obwohl Expertenmeinungen von diesem Mammutprojekt abraten, denn einige kleine Tunnels mit zusätzlichen Gleisen an wenigen Stellen wären sinnvoller als eine Riesenröhre. In Deutschland werden derzeit nur 1/5 des Frachtgutes auf Schienen befördert. Das ist -nicht nur beim großen Nachbarn,- ein anachronistischer Schwachsinn. Den gordischen Knoten zerhauen und nicht mehr nur ans Geld und an den Profit gewisser Lobbys denken! Klingt wie im Märchen. Leider leben wir NOCH in jenem System, in dem nicht der Mensch mit seinen Bedürfnissen an erster Stelle steht. Wie lange noch?
MACHT KAPUTT, WAS EUCH KAPUTT MACHT!

Sylvia Dürr

"Fangemeinde" vergrößern - Unterstützungserklärung unterzeichnen!

Wahlen
Der Unterschriften-Marathon für die Kandidatur bei der Nationalratswahl wurde am 9. Juli gestartet. Der Zieleinlauf muss spätestens am 2. August stattfinden. Zum Erreichen des Ziesl fehlen noch zahlreiche Unterstützungen (in Tirol mindestens 200 und bundesweit 2.600) für die "Alternative Listen, KPÖ Plus, Linke und Unabhängige".

Parteispenden

Standpunkte Obwohl man es schon ahnt bzw. weiß, dass die Parteien großteils von Spenden finanziert werden (und natürlich von den Steuerzahlern), bleibt einem doch für einen Moment die Spucke weg, wenn man die Liste der ÖVP- Sponsoren und deren Spendenhöhe liest. Das ist wie ein Lobbyisten-/ Firmen- "Who is who". Die IGO- Bau-und Immobilien- Gruppe macht es ganz schlau und stückelt ihre Spenden, damit sie unter der Rechnungshof- Grenze bleibt. Gewusst wie. Der IGO Chef meint treuherzig, er wäre so großzügig, weil er die Hoffnung hegt, bei der jungen ÖVP " Verkrustungen aufzubrechen", was immer das auch heißen mag. Was und wer sich da alles auf dieser ominösen Liste tummelt, ist aufschlussreich. Klar, auch die Bergbahnen sind allesamt spendabel. (Gondel her, Gletscher weg. Eh egal!) Und die Rathaus Passage ist adabei, zwar mit vergleichbar mickrigen 8400 Euro, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.. Die Rathausgalerien gehören pikanterweise u.a. den Pitztaler Liften, der Hypo und der Stadt Innsbruck. Ein Schelm, der angesichts des bunten Spender-Gemischtwarenladens an Einflussnahme auf die Parteien denkt. Um dem entgegenzutreten, sollte man dieses ganze undurchsichtige Geld- Gespende-und Geschiebe schlichtweg verbieten. Wär doch toll!? Oder jedem gutgläubigem ÖVP-Wähler wenigstens 10 Euro an der Wahlurne in die Hand drücken, damit er auch ein wenig von dem schönen Geld profitiert! Und alle Parteien sind sich einig: ein bisschen Transparenz, aber bloß kein Verbot. Das nennt man hier und in anderen Ländern auch nicht "Schmieren" oder "Bestechen", sondern legales Spenden zum Wohle der jeweiligen Partei und deren PolitikerInnen. Jeder Depp weiß, wie das wirklich läuft mit Lobbyismus etc.
Der Wähler gibt seine Stimme ab. Der Sponsor seine Spende. Und die Partei reibt sich die Hände und drückt zwei Augen zu. So einfach ist das. Fragt sich nur, wozu wir heutzutage diese unnützen, unfähigen, kapitalhörigen, bestochenen und großkopferten Parteien noch brauchen...

Sylvia Dürr

Zermürbendes Warten im Rückkehrzentrum

Antifa Alarmiert von der NGO Asyl in Not organisierte der Innsbrucker Gemeinderat Mesut Onay von ali mit anderen PolitikerInnen einen unangemeldeten Besuch im "Rückkehrzentrum" Bürglkopf in Fieberbrunn, einer sogenannten "Rückkehrberatungs- Einrichtung". Wieder so ein widerwärtiges, verharmlosendes Wort, das sich wohl blauschwarze Beamte mit sicherer Pension ausgedacht haben. Als "idyllischer" Zen- Ort zum Kontemplieren ohne Ablenkungen, 7 km von Fieberbrunn entfernt, wo sich Fuchs und Has gute Nacht sagen, könnte man sich dies für Managerseminare oder zivilisationsmüde Touristen vorstellen.
Der nicht freiwillig dahingekommene Flüchtling soll dort wohl in Ruhe über seine- meist ungewollte- Rückkehr sinnieren. Wenn er dann irgendwann - mithilfe von Medikamenten oder sonstwas Unerfreulichem- zur Einsicht gekommen ist, dass man als Staatenloser irgendwo auf der Welt genauso entwürdigend sein Dasein fristen kann wie in Austria, dann wird er endlich die Einsicht haben, auszureisen. Der Austria-Himmel sei Dank! Ab ins Nirwana! Egal, ob es sich um integrierte Familien oder Solomenschen handelt.
Die Unterbringung am Bürglkopf, weitab von jeglichem sozialen Geschehen, quasi am Arsch der Welt, ist absolut inhuman und untragbar für die Menschen, besonders für die Kinder. Kontakt zur Bevölkerung ist kaum möglich. Auch sonst weit und breit keine sinnvolle Beschäftigung, keine Zerstreuung, keine Weiterbildung, keine Sprache erlernen, keine psychologische Betreuung. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Isolationshaft und einem Isolationsheim aufm Berg, Mitte Mai noch schneebedeckt? Kaum zu glauben, auf was für abstruse Ideen heimattreue Saubermänner kommen, wenns um das Finden von Örtlichkeiten geht. Um nicht zu sagen "Konzentrationszentren" oder "Konzentrationslager" (Immerhin wurden vor paar Tagen an anderer Stelle die "Ausreisezentren"-Taferln RATZfatz entfernt. Aber am Inhalt ändert sich nix.)
Der Status STAATENLOS ist so ziemlich das Schlimmste, was einem Erdling wohl passieren kann....damals und heute....
Kurzes Zitat zum Schluss: "Der Pass ist der edelste Teil eines Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustande wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustande kommen, auf die leichtsinnigste Art, und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird." Bertolt Brecht, Flüchtlingsgespräche 1940/41

Sylvia Dürr

Austria fällt bei Klimaziel durch

Verkehr u. Umwelt Die Umweltschutzorganisation WWF bemängelt, dass der Entwurf der Bundesregierung völlig unzureichend und nicht kompatibel mit dem Pariser Klimaschutzabkommen ist. Es fehlen Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Ökologische Steuerreformen nicht in Sicht. Die Bevölkerung wird kaum miteinbezogen. (Aber eben durfte mensch wieder ein EU- Kreuzerl malen). Immer mehr Klein LKWs karren Waren umeinander (mit Lohn-und Sozialdumping- Opfern am Steuer), aber leider stockt der zu teure öffentliche Verkehr. Nulltarife? Das Land hat nix zu verschenken, arm wie es ist. Wo kämen wir denn dahin, wenns kostenlose Öffis gäbe? Lieber wieder an der Preisschraube nach oben drehn, denkt sich der IVB. Zudem beanstandet der WWF und andere Organisationen auch die "Gletscherehe" Pitztal-Ötztal. Für den Zusammenschluss erwärmt sich neuerdings auch die (korrupte? Sorry..) SPÖ, - und nicht nur das Klima, das die Gletscher schmelzen lässt, schneller noch als angenommen. Es gibt hierzu Gutachten noch und nöcher. Man kann den ganzen Humbug auch so sehen: Profit versus Natur. Oder: nach uns die Sintflut. Das wird keine Ehe, eher ein Gletscherbegräbnis. Alles schön anachronistisch. Der Fehler liegt im System. Der Fehler ist das System.

Sylvia Dürr

Immoteuerung

Standpunkte Werte UnternehmerInnen, KapitalistInnen und sonstige Arbeitgebergestalten!

Das läuft ja derzeit alles sehr fein für Euch und Euren ImmoheuschreckenkollegInnen: In Tirol wurden Wohnungen innerhalb eines Jahres um 10% teurer. Seit 2015 stiegen die Preise für Wohnungen, Grundstücke und Häuser zwischen 23 und 28 Prozent. Tja, Staat/Land/Stadt sorgen leider nicht für ihre Untergebenen in Form von Immo- Enteignungen. Das Grund- und Boden-Heiligtum ist scheinbar gottgegeben und darf nicht angetastet werden. (Juristen sei Dank!) Da kann mensch lange auf seine Gemeindewohnung warten.
Eine tolle Lösung aber wäre, wenn Ihr, werte Besitzer unsrer Arbeitskraft, schlicht und einfach Löhne so erhöhen, dass wir uns ein hübsches Häuschen leisten könnten oder eine schöne Wohnung in einem schicken Viertel oder so. Das Doppelte an Gehalt wäre das Mindeste. Da müsstet ihr ein bisschen von Eurem Profit abknapsen. Oder noch besser: wie wärs mit der Einführung von Genossenschaften, sodass wir, die kleinen Arbeitnehmerlein selbst bestimmen könnten, wann wo was wieviel produziert wird?! Zu unsrem Wohl. Jawoll! Den Mehrwert teilen wir dann unter uns auf. Auch würden wir den ganzen Autoschrott versilbern in schöne, leise, solar angetriebene Öffi- Busse. Für alle gratis, versteht sich. Auch für Euch! Und für sinnvolle Tätigkeiten würden wir auch endlich sorgen. Weg mit blöd machender Arbeit. Wer hat sich das denn in der Wiege erträumt, dass er/sie später mal Closetttieftaucher wird? Niemand! Na also! Hey, das wär ein Leben!
Also, auf! An die Arbeit. Die Luft wird für Euch da oben allmählich dünner. Aber es ist genug für alle da!

Hochachtungsvoll
Sylvia Dürr, Institut gegen humankapitale Verblödung

Nachsatz: Hab mich jetzt so auf regierungsfreie Zeit gefreut. Endlich mal ein bisschen Anarchie in der Red Bull Republik. Das gibts leider sowenig wie ein bisschen Freiheit, ein bisschen Frieden tralala. (Siehe Deppensongcontest Nicole Deutschland im letzten Jahrtausend)


Nach der Wahl ist vor der Wahl

Partei Die KPÖ tritt bei der EU-Wahl mit Katerina Anastasiou ins Rennen. Gerda Pastyrik und Sylvia Dürr stehen von der KPÖ-Tirol auf der Bundesliste. Die KPÖ ist die einzige Kraft am Stimmzettel, die das bestehende System hinterfragt. Daher fällt denen, die eine klare Haltung für einen Systemwechsel am Stimmzettel zum Ausdruck bringen wollen, die Wahl ein weiteres Mal nicht schwer.

Zur EU-Wahl

Wahlen Am 26. Mai 2019 finden EU-Wahlen statt, bei der mensch als EU- BürgerIn, die Chance hat, zu wählen/ gewählt zu werden und Veränderungen herbei zu führen. KPÖ plus European Left ist die einzige linke Parteigruppierung, soweit das EU-Auge reicht. Nicht nur in Austria hat mensch die Machenschaften der Neofascho- Regierung und ihren Identitären- Burschenschaftlern- etc. leid. Auch in anderen europäischen Staaten schwingen rechtsradikale und unsoziale Parteien und Regierungen ihre Keulen. Eine Entwicklung, die schon seit geraumer Zeit äußerst gefährlich daher kommt- für alle.
Wir haben von alldem einfach die Nase gestrichen voll und wollen grundlegende Veränderungen: Angefangen in wirtschaftlichen Bereichen (Kapitalismus und Aufrüstung sind nicht im ewigen Stein gemeißelt) über Ausländerhetze (Rassismus und Flüchtlingstod ebensowenig) und fehlender Mitbestimmung auf allen Ebenen (das Kreuzerl am Zetterl ist lächerlich). Demarchie wäre eine feine Sache, aber leider bleibt sie weiterhin ein Fremdwort mit 7 Siegeln.
Warum eigentlich? Setzen wir uns damit auseinander- und dafür ein!
Wir fordern u.a. länderübergreifenden Bildungsaustausch, der nicht auf die größtmögliche Ausbeutung von "Humankapital" basiert, sondern kluge Ausbildungsmöglichkeiten schafft (Bologna:nein danke!). Human intelligence for future!
Im Grunde herrscht bis heute ein "Europe du fric": Europa des Geldes. Das ist das verrottete Dach, das Europa zusammenhält: überbordende Warenvielfalt auf Kosten von Klima und weltweiten BilliglöhnerInnen, deren ArbeitgeberInnen KapitalistInnen made in Europe sind.
Zu wünschen wäre außerdem, dass der Zukunftsfreitag auf StudentInnen, junge Angestellte und ArbeiterInnen überschwappt und sich mit kritischen Alten zu einer Massenbewegung auswächst. Like 1968?! Und dies nicht nur in Europa!

Last but not least ein Auszug aus dem Statut der KPÖ:
Die KPÖ verbindet in ihrer Tätigkeit radikaldemokra­tische Reformpolitik für sozialen Fortschritt mit einer revolutionären, die bestehende kapitalistische Gesellschaft überwindenden Perspektive. Sie strebt einen Sozialismus demokratischen Charakters mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft, die Beseitigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, den sorgsamen Umgang mit der Natur, die Beseitigung patriarchaler Strukturen und die freie Entwicklung aller Menschen an.

COMMUNISM FOR FUTURE!

Sylvia Dürr, EU- Kandidatin der KPÖ