Willkommen bei KPÖ Tirol Sonntag, 26. September 2021 @ 20:52

Feminismus

Die Toten von Österreich

  • Sonntag, 25. Juli 2021 @ 15:15
Feminismus Schon wieder eine tote Frau. Heuer zählt Österreich mittlerweile 16 Frauenmorde. Egal, welcher Religion oder Nationalität die Täter angehören, der gemeinsame Nenner sind die xy Chromosomen. Zudem werden unbequeme Frauen durch Hass und Sexismus im Netz von wildgewordenen Machos attackiert, um sie zu demütigen und mundtot zu machen. Kleidungsvorschriften im Profisport gehören auch in diese Kategorie. Sportlerinnen sollen in sexy Minibikinihöschen Volleyballern, meinen die Funktionäre.
Seit Jahrhunderten leben wir in einem Patriarchat und man konnte langsam glauben,die schlimmsten Formen der Unterdrückung wären vorbei. Das stimmt auf den ersten Blick. Die drei K Kirche Küche Kinder gelten nicht mehr als das erstrebenswerte Frauenideal. Immerhin. Leider kommen diverse Mechanismen subtiler daher. Dies zeigen zB die sexuellen Machtspiele, die die meetoo Bewegung aufgedeckt haben. Dazu zählen aber auch die verschieden ungerechten Entlohnungen zwischen Mann und Frau. Ganz zu schweigen von Frauenaltersarmut. Das ist auch eine perfide Form der politischen Ungleichbehandlung. Politisch sind mehrheitlich immer noch die Männer am Ruder. Was tun aber gegen männliche Brachialgewalt? Den Rücken und das Selbstbewusstsein der Frauen stärken. Rollenbilder verändern, auch in der Werbung. (Muttis: schaut auf die Spiele Eurer Buben!) Zu raten wären Selbstverteidigungs-, besser noch Angriffskurse, die verpflichtend für jedes Mädchen an allen Schulen eingeführt und vermittelt werden. Ein gut platzierter Tritt ins Allerheiligste lässt den stärksten Macho zusammen sacken. Aggression kontra Aggression. Klingt unschön, aber wenn nichts anderes hilft...

Sylvia Dürr

Zivildienst für Frauen?

  • Mittwoch, 17. Februar 2021 @ 15:53
Feminismus Zivildienst für Frauen?
Aber ja. Zuerst jedoch: Halbe - Halbe in der Familie: d.h. Männer putzen, kochen, versorgen Säuglinge, auch in der Nacht. Lernen mit den Schulkindern, besorgen das tägliche Einkaufen, lehren den Kindern, wie sie sich benehmen sollen, wie Konflikte ohne Gewaltanwendung gelöst werden können, begleiten sie zum Zahnarzt, trocknen ihnen die Tränen, leben ihnen Altruismus vor, kämpfen wie die Löwen um die uralte Forderung "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" setzen sich mannhaft für Ambulatorien ein, in denen Frauen, psychisch und physisch gut betreut Kinder zur Welt bringen oder einen Schwangerschaftsabbruch machen lassen können, und zwar auf Krankenschein. Und wenn wir dann Geschlechtergleichheit erreicht haben, dann können wir gerne über Zivildienst auch für Frauen diskutieren. Was man so hört, kann das Leben beim Bundesheer auch so seine Reize haben.

Rosmarie Thüminger

Mann und Frau im Essigkrug

  • Montag, 24. August 2020 @ 17:29
Feminismus Einfach lachhaft, was die MitarbeiterInnen bisher von den Supermarktmanagern bekommen haben: 100 Euro pro Nase Coronabonus. Dafür haben Supermarktketten sich in den letzten Monaten eine goldene Nase verdient. Auch die Preise wurden für uns VerbraucherInnen angehoben. So weit, so schlecht.  KrankenhausmitarbeiterInnen an vorderster Front durften sich über ein bisserl mehr Peanuts freuen. Da war zB Frankreich großzügiger.  Gehälter wurden dort etwas  angehoben. Nicht nur in Corona Zeiten, sondern tagein tagaus leisten still und leise fleißige Bienchen namens Frauen wertvolle Arbeit. Unentgeltlich zum Nulltarif wohlgemerkt. Betroffen ist Pi mal Daumen die Hälfte der Bevölkerung. Und der Staat freut sich natürlich über diese Duldsamkeit. Dass Frauen für Haus- Kinder- u Altenpflegearbeit der Angehörigen entlohnt werden müssten, wäre zwar nur logisch und gerecht, aber um dies einzufordern, müssten die Frauen auf die Barrikaden gehen. Streiken? Wäre toll, aber leider schwerlich möglich, da  Kinder, Pflegebedürftige und Haushalt zu versorgen sind. Wo bleibt die Solidarität und Mithilfe der Männer? Dieses noch aktuelle, aber höchst seltsame Gefüge der einseitigen Arbeitsaufteilung zwischen Mann und Frau ist vorsintflutlich, unpraktisch und zudem unwürdig. Dieses Missverhältnis könnte man von Seiten des Staates mit einem bedingungslosen Grundeinkommen beheben. Zumindest für Frauen!! Wo bleibt das Engagement der Volksvertreterinnen  ihren Geschlechtsgenossinnen gegenüber?  Es reicht nicht, als Ministerin in die Kamera zu lächeln und Plattitüden nachzuplappern, wie " Ich bin keine Feministin" oder ähnlichen hirnfreien Blödsinn. Die mickrige Pension, die mit Riesenschritten auf die Mehrheit der Frauen zukommt, betrifft diese dummen Dämchen  scheinbar nicht. Wetten, dass sie weniger entlohnt werden als ihre Politikerkollegen?!  Pech aber auch..

Sylvia Dürr

Eintragungswoche Frauenvolksbegehren

  • Dienstag, 2. Oktober 2018 @ 00:13
Feminismus In dieser Woche kann für das Frauenvolksbegehren unterschrieben werden. Vom 1. bis zum 8. Oktober liegt es zur Unterstützung in sämtlichen Gemeindeämtern auf. Alle Menschen, denen Verteilungs- und Geschlechtergerechtigkeit ein Anliegen ist, sollten sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um auf dem Gemeindeamt zu unterscheiben.

Schwammige Antwort

  • Dienstag, 3. April 2018 @ 06:11
Feminismus Leider erläuterte die neue Sozial-und Frauenreferentin von den Grünen, Gabriele Fischer, gegenüber der Tiroler Tageszeitung nicht konkret, was ihrer Meinung nach so neu an der Forderung sei, Schwangerschaftsabbrüche in Ambulatorien durchzuführen.

Nicht am Ziel

  • Freitag, 15. Januar 2016 @ 05:42
Feminismus Vieles über die Übergriffe in der Silvesternacht wurde in den letzten Tagen berichtet. Über tagtägliche sexuelle Übergriffe allüberall fällt leider kein Wort. Die sind eben normal (?!). Noch wird gegrapscht am Arbeitsplatz, vergewaltigt in der Ehe, noch gibt es Frauen, die sich verkaufen (müssen), noch gibt es Frauenhandel, etcetera etcetera. Die Ausschreitungen in der Silvesternacht: alles andere als lustig und doppelt frauenfeindlich: zum einen wurden sie ausgeraubt, zum anderen sexuell belästigt. Deutlicher kann man die Missachtung und Deklassierung von Frauen kaum zeigen. Jahrzehntelang wurde für die Emanzipation gekämpft und viel Häme und Diskriminierung seitens der Männerwelt eingesteckt. Noch sind die Frauen nicht am Ziel.

KPÖ verlangt Krankenhäuser für Abtreibung zu öffnen

  • Sonntag, 8. Mrz 2015 @ 06:47
Feminismus Weder in Tirol noch in Vorarlberg gibt es ein öffentliches Krankenhaus das Abtreibungen durchführt. Somit steht Frau im Westen Österreichs mit einer ungewollten Schwangerschaft vor verschlossenen Türen. „Öffentliche Krankenanstalten werden mit öffentlichen Mitteln finanziert und müssen daher bei allen Nöten zur Verfügung stehen, so auch für Schwangerschaftsabbrüche“, erklärt anlässlich des Internationalen Frauentags, die KPÖ-Sprecherin Rosmarie Thüminger und kündigt diesbezüglich den Start einer Petition an die Tiroler Landesregierung an.

Feuchtgebiete im Kino

  • Donnerstag, 22. August 2013 @ 20:40
Feminismus von: Sylvia Dürr
Schoß/Stoßgebete, Feucht/Sumpfgebiete:

Auf Charlottes Filmpornoklamauk (schüttel)

haben wir klein-Doofis gewartet (hechel),

damit mal wieder klar wird (stöhn),

wer und was ein richtiges Roche-loch ist (grunz),

Und ewig singen die Ziegen (mäh),

Feminismus ade (heul),

Hauptsache, die Kasse klingelt (schnauf),

Sex sells ewiglich (Amen).

Baby ist keine Entschuldigung

  • Donnerstag, 27. Juni 2013 @ 07:14
Feminismus Ausgerechnet im Institut für Erziehungswissenschaften wurde einer Studentin das Sommersemester nicht angerechnet, weil sie just ein nicht zu versäumendes, hochheilig wichtiges Seminar wegen Geburt leider doch versäumt hatte. Wohl gemerkt haben Professorinnen- WEIBER!!- dies entschieden. Frauensolidarität: ein Fremdwort von annodazumal? Warum kann man im 21. Jahrhundert ein sogenanntes Vollzeitstudium nicht familienfreundlich gestalten? Was passiert, wenn man längere Zeit krank ist oder das Bein gebrochen hat? Fliegt man dann raus? Harte, unfreie und intolerante Zeiten sind an der verschulten Alma Mater angebrochen. Vor dem "Bologna- Prozess" war alles noch ganz anders. Ich kenne Professoren, die seitdem das Handtuch geschmissen haben.<p><Sylvia Dürr

Leserbrief an die TT

  • Donnerstag, 30. Mai 2013 @ 14:01
Feminismus Das "Ende der Ungleichheit" ist, sehr richtig bemerkt, noch in weiter Ferne, wie überhaupt jegliche Form der "Gleichheit" oder Gerechtigkeit der Löhne. Nicht nur sind die Frauen (im Grunde ALLE!) als das "andere" bzw. das "zweite" Geschlecht (siehe Simone De Beauvoir) immer noch benachteiligt, sondern auch etliche männliche Kollegen. Warum tummeln sich die Gehälter des Dachdeckers, Busfahrers, Bauarbeiters, Altenpflegers etc eher im unteren Gehaltsbereich, obwohl dies alles verantwortungsungsvolle Berufe sind, wobei andere wiederum, die keinen erkennbaren gesellschaftlichen Stellenwert haben, weit höher liegen.

Page navigation