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Feminismus

Wir wollen alles und zwar sofort!

  • Montag, 11. Mrz 2013 @ 19:02
Feminismus Die Tiroler Tageszeitung Rubrik Leserbriefe versteht es einmal mehr, mit stumpfen reaktionären Meinungen das Volk zu nerven. Heute ist der männliche Hirnerguss eines Osttirolers dran, der u. a. meint, dass man der Frau daheim ein Gehalt zahlen soll. Und von wem kommt die Kohle? Vom eigenen (Ehe-) Mann. Sozusagen ein Scheingehalt, damit sie die Goschn hält und statt mit den Augen,- befriedigt die Knödel rollt. Weiters bewegt sich das Weib scheinbar in irrationalen Vorstellungen von Beruf und glücklicher Familie. Soweit der Leserbrief. Der ist schon wieder komisch, wenn nicht alles so kotzbrockig und bezeichnend für die hiesige Männer-Meinungswelt wäre.

Tabu: Schwangerschaftssabbruch in Tirol

  • Samstag, 16. Februar 2013 @ 19:11
Feminismus von Rosmarie Thüminger
Im Jahre 1975 hat die linke und autonome Frauenbewegung mit Hilfe der damaligen Staatssekretärin Johanna Dohnal die Fristenlösung durchgesetzt. Das bedeutet nach 97 StGB: "Die Tat ist nicht strafbar, wenn der Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Schwangerschaft nach vorhergehenden ärztlichen Beratung von einem Arzt vorgenommen wird..." Das ist Gesetz, doch die Realisierung ist in den verschiedenen Bundesländern sehr unterschiedlich. In Wien, Salzburg oder in Kärnten z.B. können sich die betreffenden Frauen an die öffentlichen Krankenhäuser wenden, in Tirol hingegen gibt es nur drei Privatpraxen, in denen Eingriff gemacht wird - und das zu hohen Kosten. Durch das Tabu, das über das Thema hängt, wissen nur wenige Frauen über dieses eingeschränkte Angebot Bescheid. Das bedeutet, dass die Frauen gegen ihren Willen und gegen ihre eigene Einschätzung ihrer Lebenssituation die Schwangerschaft fortsetzen. Ihre Selbstbestimmung ist dadurch stark eingeschränkt. Aber: Schwangerschaftsabbruch ist eine Aufgabe der Gesundheitspolitik!

Leserbrief an die "Tiroler Tageszeitung"!

  • Samstag, 26. Januar 2013 @ 18:54
Feminismus von Sylvia Dürr
Die Art- Kunstmesse in Innsbruck wirbt in der Tiroler Tageszeitung mit einem weiblichen Akt. In Kunstkreisen "normal"; die Darstellung des nackten Frauenkörpers gehört zur erotischen Phantasie der meist männlichen Maler wie die Semmel zum Frühstück, aber was hat eine nackte Frau als Werbeträgerin in einer Zeitung zu suchen? Wahrscheinlich will die Veranstalterin Johanna Penz, dass dadurch mehr männliche Besucher angeregt erregt in die Messe rennen, in der Hoffnung, auf billige Art und Weise pornoähnliche Bilder zu Gesicht zu bekommen. Mit einem weiblichen nackten Körper zu werben, sei es auch unter dem Deckmäntelchen der Kunst, ist nach wie vor höchst frauenverachtend und sexistisch. Immer wieder das gleiche dumme alte Lied: female Sex sells.

Leserbrief an die "Tiroler Tageszeitung"!

  • Sonntag, 16. Dezember 2012 @ 16:30
Feminismus Kaum verebbt die Entrüstung über sexuelle Vergehen, bzw. Verbrechen nicht weniger Geistlicher, spielen sich Vertreter der katholischen Kirche erneut auf und versuchen, mit fadenscheinigen Argumenten die Frauen wieder stärker unter ihre Fuchtel zu zwingen. Aber: Abtreibung ist kein Mord. Unter bestimmten Bedingungen ist sie straffrei, z.B. wenn Leben oder Gesundheit der Frau bedroht sind. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Die Zahlen der Abbrüche sind reine Spekulation, es gibt keine Daten.

Mander, wird`s denn nie Zeit?

  • Sonntag, 7. Mrz 2010 @ 08:50
Feminismus Von Rosmarie Thüminger
Vor hundert Jahren schlug die Sozialistin und spätere Mitbegründerin der KPD, Clara Zetkin, auf der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Bereits am 19. März 1911 wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und in der Schweiz der erste Frauentag mit Demonstrationen durchgeführt. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter der Frauentages hervorgehoben werden:

Der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848 und auch die Pariser Commune hatte im März 1871 begonnen.

Zum internationaler Frauentag: Frauen in Tirol

  • Mittwoch, 3. Mrz 2010 @ 07:03
Feminismus Von Sylvia Dürr

Fakten:
Frauen in Tirol verdienen im Schnitt 843 Euro weniger als Männer. Trotz zunehmender Erwerbsbeteiligung und obwohl eine Reihe von Diskriminierungsverboten und Gleichstellungsmaßnahmen realisiert wurden, sind Frauen in vielf

Playboy-Bunny wird 50

  • Dienstag, 2. Mrz 2010 @ 19:51
Feminismus Hurra?
Playboy-Bunny wird 50. Das sind genau 50 Jahre zuviel. Welch eine Klatsche ins Gesicht jeder Frau, die auf Häschenniveau degradiert wird. Soll das süß, witzig und erregend sein, die Öhrchen, Fellpuschel am Hintern und hochgepushten Busen?

"Mädchen dürfen pfeifen, Buben dürfen weinen"

  • Montag, 22. Februar 2010 @ 21:58
Feminismus Ich habe Johanna Dohnal bei einer von ihr organisierten Veranstaltung zum Thema "Frausein in Tirol", zu der sie auch den Bund Demokratischer Frauen eingeladen hatte, kennengelern

Sprachkurs für Frauen gestrichen

  • Dienstag, 9. Februar 2010 @ 13:56
Feminismus Traurig aber wahr, dass in diesem Land immer an der falschen Stelle gespart oder gestrichen wird, sei es in der Bildung, zB an der Uni mit der famosen Idee der Wiedereinführung von Studiengebühren, sei es nun bei der Streichung von Deutschkursen für Migrantinnen. AsylwerberInnen sollen weggesperrt werden, zu Beginn ihres Aufenthalts und am Ende, vor der Abschiebung. Dazwischen sollen sie sich gefälligst "integrieren", gescheit deutsch lernen, was natürlich auch sinnvoll wäre. Nun wird eben diese Förderung gestrichen. Besonders Frauen trifft es hart. Sich einbeziehen und anständig leben in einem fremden Land ohne fundierte Sprachkenntnisse ist kaum möglich.

Barbara und ihre soziale Hängematte

  • Dienstag, 9. Februar 2010 @ 08:27
Feminismus Von: Rosmarie Thüminger
In Tirol leben cirka 10.000 SozialhilfeempfängerInnen. Meine Freundin Barbara ist eine von ihnen. Sie hat, nachdem ihre zwei Kinder das Schulalter erreicht hatten, stundenweise in verschiedenen Hotels und Gasthäuser geputzt, alles was gerade anfiel, Fremdenzimmer, Küchen, Toiletten, hat zusätzlich Geschirr gespült und Backöfen gescheuert.

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