„IIG-Mieten erhöhen? Verantwortungslos!“ - KPÖ wünscht sich “Rotfront gegen Mietenwahnsinn”

Pressestelle - Tirol

15. April 2026

Nach der Ankündigung der Innsbrucker Immobiliengesellschaft IIG die Erhöhung der Mieten für ausfinanzierte Stadtwohnungen durchführen zu wollen, fordert wir Bürgermeister Anzengruber zum Handeln auf – und bieten der SPÖ eine gemeinsame Opposition an.

„Dass ausgerechnet jetzt, wo die Menschen ohnehin unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen, die Mieten für städtische Wohnungen erhöht werden sollen, ist schlichtweg verantwortungslos“, kritisiert KPÖ-Gemeinderätin Pia Tomedi. „Wer in einer solchen Situation die Mietpreisbremse lockert, handelt gegen die soziale Sicherheit der Innsbrucker Bevölkerung.“

„Bürgermeister, handeln Sie!“

Bürgermeister Johannes Anzengruber verweist auf „formale Abläufe“ und die Eigenständigkeit des Aufsichtsrats. Für Tomedi ist das nicht hinnehmbar:

„Der Bürgermeister ist Eigentümervertreter der Stadt. Er kann sich nicht hinter Geschäftsordnungen verstecken, wenn es um das leistbare Wohnen tausender Menschen geht. Wer jetzt nicht eingreift, macht sich mitschuldig an der sozialen Spaltung dieser Stadt.“

„SPÖ wacht endlich auf – jetzt müssen Taten folgen “

Wir nehmen die Empörung der SPÖ zur Kenntnis, erwarten aber mehr als Worte:  „Es ist gut, dass die SPÖ nun erkennt, mit wem sie sich da eingelassen hat. Aber Empörung allein reicht nicht. Jetzt müssen Taten folgen. Wir laden die SPÖ ein, gemeinsam mit der KPÖ eine starke oppositionelle Rotfront gegen diesen Mietenwahnsinn zu bilden – für leistbares Wohnen, für soziale Gerechtigkeit, für ein solidarisches Innsbruck.“