Innsbruck beschließt Nulllohnrunde für Politikergehälter
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Innsbruck beschließt Nulllohnrunde für Politikergehälter
Pressestelle - Tirol
17. November 2025
Auch der Innsbrucker Gemeinderat will sich angesichts der aktuellen Sparmaßnahmen selbst eine Nulllohnrunde auferlegen. In seltener Einstimmigkeit hat der Gemeinderat bei der heutigen Sitzung auf Initiative der KPÖ dafür gestimmt. Der Landtag, zuständig für die Politikergehälter in der Landeshauptstadt, wird aufgefordert, eine Erhöhung auszusetzen.
"Eine Erhöhung der Politikergehälter wäre ein Schlag ins Gesicht für die vielen Menschen gewesen, die unter den Kürzungen und Teuerungen leiden. Die Aussetzung der Erhöhung der Politikergehälter ist das Mindeste", sagt die Initiatorin des Antrags, Klubobfrau Pia Tomedi (KPÖ). Ihr geht die Aussetzung aber nicht weit genug. Die Nulllohnrunde ist für die KPÖ nur ein erster Schritt: "Die Politikergehälter müssen generell auf ein normales Niveau gesenkt werden. Politiker sollen sich mit den Luxus-Gehältern nicht mehr von den Menschen abheben, die sie eigentlich vertreten sollten. Der Bürgermeister hat mit mehr als 15.000 Euro im Monat hat keine Ahnung mehr von den alltäglichen Sorgen der großen Mehrheit der Bevölkerung. Er spürt es im Gegensatz zu vielen Innsbruckern nicht, dass die Mieten bald das halbe Einkommen auffressen und der tägliche Einkauf bald nicht mehr leistbar ist", kritisiert Tomedi.