KPÖ fordert Gedenken für ermordete Frau im Innsbrucker Gemeinderat

Pressestelle - Tirol

25. März 2026

Wir fordern, dass das Totengedenken für jene 37-jährige Frau, die am vergangenen Sonntag im Stadtteil O-Dorf von ihrem Ehemann ermordet wurde, auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Innsbrucker Gemeinderats gesetzt wird.

Die dreifache Mutter hatte erst am Tag vor der Tat den Mut gefasst, die Polizei zu rufen – doch jede Hilfe kam zu spät. Ihr Tod reiht sich ein in eine lange Liste von Femiziden, die Expertinnen zufolge nur die Spitze des Eisbergs einer von Gewalt geprägten Geschlechterungleichheit darstellen.

„Im Gemeinderat wird meist den Honoratioren unserer Stadt gedacht. Wir sollten aber auch jenen die Ehre zuteilwerden lassen, die mitten aus unserem Leben gerissen wurden – ermordet, weil sie Frauen sind“, sagt Pia Tomedi, Klubobfrau der KPÖ im Innsbrucker Gemeinderat.

Wir haben einen entsprechenden Tagesordnungspunkt an alle Mitglieder des Gemeinderates gesandt und hoffen nun auf Annahme des Vorschlags.

KPÖ fordert Gedenken für Femizid-Opfer in Innsbruck | KPÖ Tirol