KPÖ zu den Vorbehaltsflächen in Innsbruck

Pressestelle - Tirol

24. März 2025

Die Innsbrucker Stadtregierung hat dieEinführung von Vorbehaltsflächenfür den sozialen Wohnbau beschlossen. Damit sollen große, bereits als Bauland gewidmete Grundstücke in Zukunft zur Hälfte der Schaffung von leistbarem Wohnraum zur Verfügung stehen. Wir als KPÖ sehen darin einen längst überfälligen Schritt, der aber nicht ausreicht. Der Wohnungsnotstand in Innsbruck wird dadurch noch nicht beseitigt, es fehlt weiterhin ein konkreter Plan für den Bau von neuen leistbaren Stadtwohnungen in den nächsten Jahren.

KPÖ-Klubobfrau Pia Tomedi: „Von einem Grundstück allein bekommt noch niemand eine leistbare Wohnung. Die Stadtregierung muss endlich einen Plan vorlegen, wie viele neue Stadtwohnungen in den nächsten Jahren gebaut werden.“ Städte wie Graz oder Salzburg legen konkrete Ziele für neue Wohnungen in den nächsten Jahren fest, an denen man die Versprechen der Regierungen auch messen kann. „Die Stadtregierung  hat offensichtlich weiterhin keinen Plan, wie viele leistbare Wohnungen in den nächsten Jahren in Innsbruck gebaut werden sollen. Bei einer solchen Planlosigkeit helfen auch neue Grundstücke wenig“, meint Tomedi.