KPÖ zu Luggerplatz: Lärmbelästigung verlagert sich - integrierte Parkbetreuung jetzt umsetzen!
Pressestelle - Tirol
16. Juli 2025
Bereits seit einem Jahr beschäftigen wir uns mit den zunehmenden Konflikten im O-Dorf und haben frühzeitig auf die Notwendigkeit eines integrierten Betreuungskonzepts hingewiesen. Über einen entsprechenden Antrag wurde im letzten Gemeinderat debattiert. Der Fall liegt aktuell beim Stadtsenat. Vizebürgermeister Willi verweist auf eine geplante Wohnsozialarbeit.
Die aktuelle Lärmbelästigung am Luggerplatz zeigt nun deutlich, dass sich das Problem nicht gelöst, sondern lediglich verlagert hat. "Die Stadtregierung hat unsere Warnung ignoriert, dass sich die Konflikte bei Nichtstun ausweiten würden. Jetzt sehen wir die Folgen: Die Konflikte gehen weiter, nur an einem anderen Ort", kritisiert Pia Tomedi. Sie begleitet seit einem Jahr betroffene Anwohner im O-Dorf.
Wir fordern die Stadtregierung auf, unseren ursprünglichen Antrag für eine integrierte Parkbetreuung endlich umzusetzen. Fachpersonal vor Ort könnte nicht nur Konflikte moderieren, sondern auch eine gemeinsame Nutzung der Grünflächen durch alle Generationen ermöglichen. "Es braucht niederschwellige Betreuung, die Gemeinschaft fördert und Probleme löst, bevor sie eskalieren", so Tomedi. Sie hält die von Vizebürgermeister Georg Willi erwähnte Wohnsozialarbeit für ein reines Ablenkungsmanöver: "Schöne Worte, aber kein konkreter Plan zur Umsetzung."
Wir appellieren an die Verantwortlichen, die Situation ernst zu nehmen. "Die Menschen im O-Dorf verdienen es, in einem friedlichen Umfeld zu leben. Unterschiedliche Bedürfnisse, wie Ruhe und Freizeitspaß, können miteinander in Einklang gebracht werden. Vorausgesetzt, dass man früh genug handelt", findet Tomedi abschließend.