Leerstandsabgabe: Going entlarvt Anzengrubers politischen Unwillen – Ämter werden bewusst ausgehungert


Leerstandsabgabe: Going entlarvt Anzengrubers politischen Unwillen – Ämter werden bewusst ausgehungert
Pressestelle - Tirol
2. April 2026
Die vorläufige Bilanz zur Leerstandsabgabe ist unserer Meinung nach ein vernichtendes Zeugnis für Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA). Während die kleine Gemeinde Going mit 314.622 Euro erneut als „Melde-Kaiser“ die Nase vorn hat, versinkt die Landeshauptstadt unter Anzengrubers Führung im peinlichen Mittelmaß – bei sinkender Tendenz. Wir fordern mehr Personal und Ressourcen für die Ämter, um die Entwicklung zu drehen.
“Von 306.377 Euro (2024) auf magere 251.347 Euro (2025) sind die Einnahmen in Innsbruck gefallen. Das ist nicht nur ein Rückgang, das ist das Eingeständnis eines politischen Versagens”, sagt KPÖ-Gemeinderätin Pia Tomedi. “Während Going mit klarer Kante gegen Spekulation vorgeht und Leerstände konsequent zur Kasse bittet, lässt Anzengruber die Immobilienhaie in seiner Stadt gewähren. Tausende Wohnungen stehen in Innsbruck leer, die Menschen zahlen sich arm für überteuerte Mieten.”
„Anzengruber handelt wie der Anwalt der Spekulanten. Going zeigt, wie es geht: konsequent kontrollieren und wenig Ausnahmen zulassen. In Innsbruck hingegen wird großzügig befreit, weggeschaut und herumgeeiert. Das ist kein Versehen, das ist Politik nach dem Willen der Immobilienlobby“, so Tomedi, die sich über die Untätigkeit der Regierungskoalition ärgert. “Die Zahl leerstehender Wohnungen ist unverändert hoch, die Spekulation blüht. Die Arbeiterkammer publizierte erst letzte Woche erschreckende Zahlen. Bis zu 1.000 Euro zahlt man in der Landeshauptstadt für ein WG-Zimmer. Das ist Wucher!”
„Die Ämter in Innsbruck werden seit Anzengrubers Antritt an der kurzen Leine gehalten. Während Going mit einem überschaubaren Verwaltungsapparat über 300.000 Euro eintreibt, schrumpfen die Einnahmen in Innsbruck. Das ist Sabotage von oben. Wer die Ämter austrocknet, der arbeitet für die Spekulanten – und gegen die Mieterinnen und Mieter“, so die Tomedi abschließend.