Olympia-Debatte: Demokratiefeindliche "Schnapsidee"

Pressestelle - Tirol

12. Februar 2026

Wir kritisieren die erneute Olympia-Diskussion scharf als „demokratiefeindlich und realitätsverweigernd“. Pia Tomedi, Landessprecherin und Klubobfrau der KPÖ im Innsbrucker Gemeinderat, stellt klar: „Die Bevölkerung hat in Innsbruck bereits deutlich Nein gesagt. Zudem schwindet die Schneesicherheit. Statt Millionen in ein kurzes Spektakel zu stecken, braucht es Investitionen in leistbares Wohnen, soziale Sicherheit und echte Klimaanpassung.“

Aus unserer Sicht ist die Prioritätensetzung von Landeshauptmann-Stellvertreter und Sportreferent Philipp Wohlgemuth grundlegend verfehlt. Während die Sozialdemokratie in Bund und Land einen harten Sparkurs gegen die Ärmsten durchsetzt, ist die Ankündigung, Millionen für Olympia-Prüfungen und potenziell milliardenschwere Spiele in die Hand zu nehmen, ein „zynischer Faschingsscherz“. Die finanziellen Folgen dieser „Schnapsidee“ müssten letztlich die Steuerzahler von morgen tragen.

„Wir fordern ein Ende dieser unsinnigen Debatte“, so Tomedi. Wohlgemuth ist schließlich auch Wohnbaureferent. Da vermisst man die nötige Kreativität. „Alle Energie muss in die Bekämpfung der Wohnungsnot, in Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit fließen – und nicht in eine Show, die bestehende Probleme nur weiter verschärft.“