Spaltung der Mieter gefährlich: Liste Fritz entwickelt sich zu Mini-FPÖ


Spaltung der Mieter gefährlich: Liste Fritz entwickelt sich zu Mini-FPÖ
Pressestelle - Tirol
26. März 2026
Wir üben scharfe Kritik an der vergangenen Pressekonferenz der Liste Fritz. Deren Versuch, die Wohnungsnot in Innsbruck auf deutsche Studierende zu schieben, ist ein weiterer Beweis für die Entwicklung der Liste Fritz hin zu einer "Mini-FPÖ".
"Die Liste Fritz betreibt gezielte Verschwörungstheorie von oben", erklärt KPÖ-Landessprecherin Pia Tomedi. "Sie lenkt von den eigentlichen Profiteuren der Wohnungsmisere ab: den Immobilienkonzernen und Spekulanten, die mit der Wohnungsnot Rekordgewinne einfahren. Statt dieser Abzocke Einhalt zu gebieten, hetzt die Liste Fritz Studierende gegen Studierende auf. Das ist das alte Spiel der Rechten: Die Sorgen der Bevölkerung aufgreifen, aber die Verantwortung nach unten lenken."
Wer profitiert, wer verliert?
Während die Liste Fritz von "150 Bewerberinnen auf eine 35m²-Wohnung" spricht, verschweigt sie, wer diese Wohnungen besitzt und die Mieten kassiert. "Die Verantwortung für die Teuerung tragen nicht die Studierenden aus Deutschland, sondern die Investoren, die ganze Häuserblocks als Wertanlage aufkaufen”, so Tomedi. “Eine alleinerziehende Kassiererin aus Tirol hat genauso wenig Chance auf eine günstige Wohnung wie eine bulgarische Pflegekraft oder ein deutsches Arbeiterkind, das in Innsbruck studiert."
Kampf den Sozialkürzungen, nicht den Studenten
"Die Liste Fritz wird zur Mini-FPÖ, wenn sie vorgibt, 'die kleinen Leute' zu vertreten, aber in Wirklichkeit den sozialen Neid schürt. Ihr Gegner ist der 'deutsche Studierende', unserer ist der börsennotierte Wohnungskonzern", stellt Tomedi klar. “Warum haben alle vergangenen Regierungen die Universitäten über Jahre finanziell ausbluten lassen? Darüber sollten wir reden!”