Statt Geschenkdebatte: Millionen für leistbares Wohnen mobilisieren!

Pressestelle - Tirol

2. Februar 2026

Die aktuelle Diskussion über die Abschaffung von Geburtstagsgeschenken für Innsbrucker Gemeinderäte halten wir für grundsätzlich positiv. "Von uns aus können diese symbolischen Präsente gerne abgeschafft werden. Wir haben diese Praxis immer als unnötig und teils auch lächerlich empfunden", so KPÖ-Klubobfrau Pia Tomedi.

Allerdings warnen wir davor, dass diese Debatte von den eigentlichen, existenziellen Problemen der Stadt ablenken könnte. "Statt über ein paar hundert Euro für Geschenke zu streiten, sollten wir die fehlenden Millionen für leistbares Wohnen in den Blick nehmen", betont Tomedi. Die Wohnungsfrage ist die drängendste soziale Herausforderung Innsbrucks, und hier fehlen nicht symbolische Beträge, sondern substanzielle Budgetmittel und politischer Wille.

"Wenn es um leistbares Wohnen in Innsbruck geht, wünschen wir uns von allen Parteien - insbesondere von den Freiheitlichen - mehr Einsatz und konkrete Lösungen", so Tomedi weiter. Die Energie, die nun in eine Geschenkdebatte fließt, soll besser in die Suche nach Antworten auf die Lösung der Wohnungskrise investiert werden.


KPÖ Innsbruck: Geschenkdebatte lenkt von Wohnkrise ab | KPÖ Tirol