Wegen zahlreicher Missstände am Wohnungsmarkt: KPÖ startet Mieternotruf

Pressestelle - Tirol

9. April 2026

Wir starten in Innsbruck einen kostenlosen Mieternotruf. Grund ist das Ignorieren von Mieteranliegen, explodierende Betriebskostenabrechnungen und zunehmende Betrügereien am Innsbrucker Wohnungsmarkt. Die neu eingerichtete Hotline wird gemeinsam mit Wohnrechtsexperten betreut und ergänzt unsere bestehenden Sprechstunden. Dadurch erhoffen wir uns auch neue Fälle von “Mieterschikanen” aufdecken zu können.

Eine Hotline, bei der Bürger mit Fragen in Wohnungsangelegenheiten niederschwellig anrufen können: Das haben wir gestern, im Rahmen eines Mietertreffens der Häuser Gutenbergstraße 2-6 in Innsbruck, vorgestellt. „In unseren Sprechstunden helfen wir bei Notlagen, wenn nötig auch mit einem Teil unserer Politikergehälter. Dort geht es oft um Mietrückstände, Stromnachzahlungen oder Hilfe bei Kautionen. Als Ergänzung bei wohnungsrechtlichen Fragen starten wir jetzt den Mieternotruf“, sagt Gemeinderätin Pia Tomedi.

Der Mieternotruf wird von unseren Mandataren in Kooperation mit Wohnrechtsexperten und Juristen betreut. Er dient als unbürokratische Anlaufstelle. „Nach unserer Pressekonferenz vor der IIG-Zentrale Mitte Februar haben wir zahlreiche weitere Hinweise erhalten – auch von Menschen, die am privaten Mietmarkt wohnen. Betrügereien, überhöhte Mieten und Mieterschikanen nehmen offenbar massiv zu, unabhängig davon, ob es sich um Gemeindewohnungen oder private Objekte handelt“, erklärt Tomedi. „In unseren Sprechstunden helfen wir bei akuten Notlagen wie Mietrückständen oder Stromnachzahlungen. Der Mieternotruf richtet sich an alle, die eine erste rechtliche Orientierung brauchen: Habe ich mit meinem Anliegen eine Chance? Welche Anlaufstellen gibt es für mich?“ 

Präsentiert wurde der Mieternotruf im Rahmen eines Mietertreffens in den Häusern Gutenbergstraße 2-6 in Innsbruck. Dort sind viele Menschen mit ähnlichen Problemen konfrontiert.

Nummer: 0677 644 260 66

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