"Wie versprochen, so gebrochen" - Gehaltsreform für Stadtbedienstete wird auf Eis gelegt

Pressestelle - Tirol

13. Oktober 2025

Wir üben scharfe Kritik an der angekündigten Aussetzung der dringend notwendigen Gehaltsreform für die rund 2.000 Mitarbeiter der Stadt Innsbruck. Während die Lebenshaltungskosten in der Landeshauptstadt weiter steigen, wird nun ausgerechnet bei den Löhnen jener Menschen gespart, die die Stadt am Laufen halten. Ein Stufenplan samt Umwidmung von Mitteln ist jetzt dringend nötig, um Personalverlust zu verhindern.

"Was für die Party zum European Song Contest da war, fehlt plötzlich, wenn es um gerechte Löhne für Pflegekräfte, Magistratsbedienstete und alle anderen Stadtangestellten geht", so KPÖ-Gemeinderätin Pia Tomedi. Der im Mai 2023 vomGemeinderat beschlossenen Gehaltsreform folgte ein einjähriger, aufwändiger Arbeitsprozess unter Beteiligung vieler Mitarbeiter. Dass das Ergebnis nun ein "Aktenvermerk des Nichtstuns" sei, bezeichnet Tomedi als "Armutszeugnis" und "Schlag ins Gesicht". Die Folge sei ein weiterer Verlust an Motivation und Vertrauen sowie ein zunehmender Wettbewerbsnachteil im Kampf um qualifizierte Fachkräfte gegenüber Privatwirtschaft und Land Tirol.

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